E-Start und Federscheibe

Saxonette, Spartamet und andere
didiwagener
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Re: E-Start und Federscheibe

Beitrag von didiwagener » Freitag 11. Januar 2019, 17:39

Hiermit nominiere ich Dietmar fur den 2019 Saxonetten verbersserungs preis *JOKINGLY*
Danke , Danke , brodel heinrich :handshake: :smile:
Und bei solch angedachter Ehre :mcgreen: lege ich dann natürlich auch noch ein Bild nach.....
xP1040628.JPG
Ein bisserl Kabelkitt in die Verzahnung gedrückt,den E-Start getätigt und das Tragbild gesichtet . Leider ist der Kabelkitt überaltert und der Abdruck dadurch nicht ganz so gut gelungen :sad: : Sehen kann man aber doch dass die Zahnflanken nach Abschleifen der am Wellenende sitzenden Buchse nun voll tragend sind . Ein erstrebenswerter Zustand : Meine ich...!

Gruß Dietmar
„Es wird geliebt der Verrat,aber nicht der Verräter.“

yoekio
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Re: E-Start und Federscheibe

Beitrag von yoekio » Freitag 11. Januar 2019, 19:31

Versuchen Sie es mit einem Malstift. Wir nennen es ein verf-stift. Filzstift ?

https://www.bruna.nl/kantoor/viltstift- ... 4mm-630440.

Aber NICE !!!!!!!

Ehre dem, der es verdient. @}->-- :kissing:

didiwagener
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Re: E-Start und Federscheibe

Beitrag von didiwagener » Samstag 12. Januar 2019, 18:23

Zu dem Zahnverschleiß habe ich eine Theorie und : Mal hören was Ihr dazu meint....?
Ich weiß durch probieren dass das Ritzel auf der Schneckenwelle kippeln bzw. pendeln kann . Ist zwar minimal aber : Es pendelt ! Soll jetzt keiner sagen dass das nicht geht weil - Abhandlung : An meinem ehemaligen Arbeitsort hatte ich einen Traversenantrieb zu begutachten wo die Beschwerde aufkam dass der sich manchmal verklemmte .War die Spindelmutter wenn die zuviel Verschleiß im Gewinde bekam und dadurch kippelte . Abhandlung Ende und zurück zum E-Start .
Das Ritzel kragt im Originalzustand über die Polradverzahnung hinaus und „hängt in der Luft" . Ein Bild von der Laufposition hatte ich bei meinen Versuchen gemacht.
xritzelposition.JPG
Wenn nun dieses Ritzel eingerückt ist stützt es sich an der linken Begrenzung , der Buchse ab .
xverkantet.JPG
Ritzel wird angetrieben ,läuft durch antreibende Kraft und bedingt durch Spiel auf der Welle und abstützen an der Buchse leicht schief . Durch Überkragen der Zähne über die Polradverzahnung und bedingt durch Schieflauf entsteht nun erhöter Abrieb an der Außenkante der Polradverzahnung .....?!
Und die Kraft vom Ritzel wenn es gegen die Buchse drückt mag keiner unterschätzen ! Bei meinen Versuchen hatte es sogar den originalen Sicherungsring weggesprengt und war dann von der Welle gelaufen .
Durch Manipulation an der Endbuchse ,dadurch bündiges Einrücken vom Ritzel , bessere Lastverteilung dann auch ,dürfte der Zahnverschleiß sich entschieden verringern .
Ist meine Meinung und meine Theorie zu dem Zahnverschleiß . Wer es aber besser weiß und evtl. meine Erklärung und Theorie „in der Luft zerreißen" möchte und kann... :smile: ? Belehren lasse ich mich gerne . Meistens.... :mcgreen:!

Gruß Dietmar
„Es wird geliebt der Verrat,aber nicht der Verräter.“

yoekio
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Re: E-Start und Federscheibe

Beitrag von yoekio » Samstag 12. Januar 2019, 22:55

Ich habe dir etwas geschickt.

TomL
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Re: E-Start und Federscheibe

Beitrag von TomL » Sonntag 13. Januar 2019, 09:10

Hallo Dietmar,

die Sache mit dem "kippelnden" Ritzel ist eine interessante Theorie. Allerdings müsste sich dann im Laufe der Zeit an der Polradverzahnung ein anderes Abriebbild ergeben. Und zwar müsste sich auf der ganzen Eingriffsfläche des Ritzels am Polrad in Antriebsrichtung, also auf der linken Zahnflanke, eine Art Schrägverzahnung herausbilden. Dem ist aber bisher jedenfalls nicht so - der Grat entsteht zumindest bei mir nur stirnseitig am Polrad.

Zugegeben, das Ritzel hat relativ viel Spiel auf der Welle. Komplett eingerückt wird es aber mit hoher Kraft gegen die Buchse gedrückt, die es dann wieder am Kippen hindert. Durch das Spiel "eiert" es dann eventuell ein wenig und läuft nicht mehr exakt zentrisch auf der Welle. Aber parallel greifen die Zähne schon ineinander. Geht auch gar nicht anders, denn je höher die auf das Polrad übertragene Kraft wird, desto stärker wächst auch der Druck vom Ritzel auf die Buchse. Das Ritzel kippt daher also umso weniger, je mehr Kraft aufs Polrad übertragen wird.

Also, für mich sieht das nach wie vor eher nach einem Problem beim Einrücken des Ritzels aus, und das würde ich zunächst mal auf eine ausgeschlagene Federscheibe zurückführen.

Was mich noch interessieren würde - wie hast Du denn genau deine Federscheibe "unkaputtbar" gemacht?

VG TomL
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Re: E-Start und Federscheibe

Beitrag von fehntjer » Sonntag 13. Januar 2019, 11:27

Moin,
@TomL, hier mal die Niederländische Version. Auflöten.....
https://spartamet.forum2go.nl/effecten- ... 855f743adb

Gruß
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Re: E-Start und Federscheibe

Beitrag von HiMo » Sonntag 13. Januar 2019, 13:25

TomL hat geschrieben:
Sonntag 13. Januar 2019, 09:10
Hallo Dietmar,

Was mich noch interessieren würde - wie hast Du denn genau deine Federscheibe "unkaputtbar" gemacht?

VG TomL
Nach Idee von Rudi aus 2009 :
siehe Videos :

https://www.youtube.com/watch?v=h2Q6B4EZQh0

https://www.youtube.com/watch?v=tvkHcJlA7cQ

https://www.youtube.com/watch?v=k_36MYLk7v0



Nachbau und Fotostrecke Didi Wagener :
https://www.hilfsmotor.eu/forum/Saxonet ... fpost33008

https://www.hilfsmotor.eu/forum/Saxonet ... fpost33586
mfg Hans Günter

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Re: E-Start und Federscheibe

Beitrag von didiwagener » Sonntag 13. Januar 2019, 13:45

Da hat Dir der Deichgraf :smile: ja nun schon eine Version und Machart von unkaputtbarer Federscheibe zukommen lassen .
Die andere Version ist dann a la Rudi .So wie ich das umgesetzt habe ist dann in diesem Beitrag zu sehen . https://www.hilfsmotor.eu/forum/Saxonet ... 9/post/-1/
Geht auch gar nicht anders, denn je höher die auf das Polrad übertragene Kraft wird, desto stärker wächst auch der Druck vom Ritzel auf die Buchse. Das Ritzel kippt daher also umso weniger, je mehr Kraft aufs Polrad übertragen wird.

Also, für mich sieht das nach wie vor eher nach einem Problem beim Einrücken des Ritzels aus, und das würde ich zunächst mal auf eine ausgeschlagene Federscheibe zurückführen.
Und genau da hege ich einen anderen Gedankengang . Das Ritzel stützt sich an der Buchse ab .Die über die Polradzähne rausragenden Ritzelzähne drücken außermittig auf die Kanten der Polradzähne . Die treibende/drehende Kraft hebt das Ritzel auf der Welle dabei leicht und Schieflauf entsteht . Genau dieser Schieflauf frißt dann an den Zahnkanten der Polradzähne weil : Die Ritzelzähne stehen ja über.
Das Einspuren hatte ich beobachtet und das klappt bedingt durch Schrägverzahnung an der Stirnseite der Ritzelzähne eigentlich recht gut . Ich hatte dazu einen Kolbenstopper eingesetzt ,das Polrad leicht von Hand verdreht , per E-Start den Startvorgang eingeleitet und der Kolbenstopper brachte dann eben wieder den Polradstillstand . Mehrfach probiert und nix zu meckern über Einspuren .
Oh, oh, und Autsch - Habe ich jetzt wirklich geschrieben dass ich auf den Kolbenstopper habe auffahren lassen....? Ich hör´se schon wieder jaulen... :mcgreen: !
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Re: E-Start und Federscheibe

Beitrag von fehntjer » Sonntag 13. Januar 2019, 15:20

Moin,
was für alte ausgelutschte Buchsen hast du? Bei mir ist da nix Spiel
Grüße aus dem Moor (veen)
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Re: E-Start und Federscheibe

Beitrag von TomL » Sonntag 13. Januar 2019, 16:53

Hallo,

die Beispiele der Federscheiben- Modifikation sind mir wohl bekannt, und alle haben Eines gemeinsam: jeder lässt den Haken der Mitnehmerscheibe dran. Und genau da liegt für mich der Hund begraben. Wenn man die Mitnehmerscheibe fest mit der Unterseite der Federscheibe verbindet, ohne den Haken zu entfernen greift der Haken ja sofort in die Spiralfeder und spannt diese. Damit ist die Federscheibe praktisch außer Funktion; ist der gleiche Effekt, als würde man sie ganz weglassen.

Deshalb hatte ich gefragt, wie Dietmar das in seinem Fall gelöst hat. Vielleicht hat er ja auch diese nicht zu Ende gedachte Modifikation z. B. aus "Rudis Bastelbude" übernommen und damit die Federscheibe quasi überbrückt.

Die Federscheibe "unkaputtbar" machen ist gut, aber bitte so, dass diese auch ihre Funktion als Rutschkupplung beibehält. Sonst kann man sie eben auch ganz weglassen, und man muss dafür kein Gewinde in die Mitnehmerscheibe schneiden.

Habe das wie schon erwähnt bereits umgesetzt (hartgelötet und ohne den Haken), aber bis zum Testen wird es wohl noch ein Weilchen dauern; ist gerade irgendwie kein "Saxonettenwetter"...

VG TomL
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