Pedelec oder Saxonette im Alltag

E-Bike, Pedelec, Elektrofahrrad
Sachso
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Re: Pedelec oder Saxonette im Alltag

Beitrag von Sachso » Dienstag 7. April 2020, 21:02

Hallo yoekio,
ich habe eine von reiner (kennst Du den noch?) gebaute Zündspule in der Saxonette und noch die originale Zündspule in der Spartamet aus 1988. Als ich noch häufiger fuhr, funktionierten beide so leidlich. Wenn sie liefen, liefen sie gut. Die WDR der Saxonette hatte ich gewechselt, welche aus Viton. Nach den von Dir genannten Massnahmen habe ich versucht zu starten, die Kerzen waren immer nass.
Nun habe ich eine BMW R100R Bj.94 und an den beiden Saxos die Lust verloren. Die Bastelei nervt allmählich. Wenn sie nicht in so einem tadellosen Zustand wären, hätte ich sie schon zum Verkauf angeboten. Aber zu Zeiten der Pedelecs kann man die nicht für einen angemessenen Preis verkaufen.
Wenn ein Schrauber in meiner Nähe (WL, HH) wäre, würde ich die Motoren nachsehen lassen. Letztlich sind mir die beiden Überbleibsel aus vergangenen Zeiten ans Herz gewachsen.
Viele Grüße Sachso

didiwagener
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Re: Pedelec oder Saxonette im Alltag

Beitrag von didiwagener » Mittwoch 8. April 2020, 09:59

Aber zu Zeiten der Pedelecs kann man die nicht für einen angemessenen Preis verkaufen.
Bei Vorstellung von angemessenem Preis kann es dann manchmal Meinungsverschiedenheit geben :wink: .
Der Eine verkauft dann lieber nicht und stellt in Ecke oder Keller und der Andere haut dann lieber in Klump und Asche :smile: .
So sind´se eben, die Lüt.... :smile: !

Gruß Dietmar
„Es wird geliebt der Verrat,aber nicht der Verräter.“

Sachso
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Re: Pedelec oder Saxonette im Alltag

Beitrag von Sachso » Mittwoch 8. April 2020, 10:27

Naja Dietmar,
die beiden fressen bei mir kein Brot, stehen warm und trocken. Irgendwie Relikte in Super Zustand aus früherer Zeit. Leider sind meine nicht ohne Mucken und ich ohne ausreichend Kompetenz, vllt. fehlt auch die Lust mittlerweile.
VG Sachso

yoekio
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Re: Pedelec oder Saxonette im Alltag

Beitrag von yoekio » Mittwoch 8. April 2020, 11:08

Moi Sachso

Reiner die kenne ich noch. Ein Mann mit viel Wissen über das Spartamet. Und war immer bereit, jemand anderem zu helfen. Leider ist er nicht mehr bei uns. Ein sehr großer Verlust. Möge er in Frieden ruhen.

Die Bastelei nervt allmählich. Na ja, saxo,s sint eben in was ich nenne, Schlüssel-maschinen. Manchmal muss man daran basteln.

Ich habe keine Erfahrung mit der Spezialzündung fon reiner. Des wegen, ich habe sie nie benutzt. Wir fahren mit einer Originalzündung mit offenem Modul.

Ok der kerze is nass. So der kiste bekommt benzin genug. Jetzt sind wir etwas weiter *THUMBS UP* Es gebt ein test was wir noch tun können. Wir uberprufen der membraam. Dieses Stück Gummi befindet sich oben am Vergaser.

Also, was Sie tun können: Benzinhahn offen. Und der saxo auf aus. Der shieber vollständig nach vorne schieben. Was jetzt passiert ist das der benzin zu fließen beginnt. Der membraam ist im prinzip auch ein kraftstoffhahn. Wenn dies Leck ist, fließt das Benzin direkt in den Vergaser. Und erklärt auch, das der kerze nas ist beim Starten. Beim Starten saugt es zu viel Benzin an.

Also, benzinhahn offen, der shieber nach vorne. Entfernen Sie die hintere Abdeckung, Luftfilter entfernen. Und stellen Sie einen Behälter darunter. 15 min warten bis 30 min. Lauft jetzt benzin hinter aus der vergaser. ( Oder ist der Vergaser innen sehr nass. Legen Sie einfach Ihren Zeigefinger in die Rückseite des Vergasers. Wen ja, dann ist der mebraam leck.

Eine letzte Frage, wie alt ist das Benzin, das sich noch im Tank befindet ? Briggs and stratton sagt, das der benzin nach 6 Wochen am kraft verliert. Und zieht über einen längeren Zeitraum Feuchtigkeit an. Also altes benzin, stört das Starten.

Möchten Sie das alte Benzin durch neues ersetzen ?

Dann reicht das Entleeren des Benzintanks nicht aus. Es gibt auch altes Benzin in der Schwimmerkammer. Und Sie müssen auch dieses Benzin entfernen. Und der Vergaser kurz mit Bremsreiniger reinigen.

Bevor Sie einen neuen Startversuch starten.

Also, vor dem Einbau des sauberen Vergaser. Durch mehrmaliges Starten, ohne dass der Motor tatsächlich anspringt befindet sich Im Zylinder viel unverbranntes Benzin. Und sollten sie den Motor besser trocken starten. Ich meine damit, kerze raus, Installieren Sie die Starterabdeckung. Und ziehen Sie das Starterkabel 15 Mal. Da mit spukt der kolben dat altes benzin raus. Dan der saubere vergaser montieren. Und versuchen Sie den Motor zu starten.

Wen dies nicht hilft, das solte ein spezie wer in der Nähe wohnt der kiste uberprufen. Besser gesagt, aus der Nähe an-sehen.

Sachso
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Re: Pedelec oder Saxonette im Alltag

Beitrag von Sachso » Mittwoch 8. April 2020, 19:16

Das Benzin habe ich gewechselt. Aber das Procedere mit dem Vergaser und der oberen Membran Werde ich gelegentlich versuchen.
Meines Wissens ist in der Nähe WL, HH kein Spezi.
VG Sachso

Axel1
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Re: Pedelec oder Saxonette im Alltag

Beitrag von Axel1 » Montag 10. August 2020, 09:55

Hallo Saxonetten Freunde,
ich bin ja nun auch seit ein Paar Wochen ein Saxonetten Fahrer geworden. Ich schraube, putze, bestelle mir Teile und nach nur kurzer Zeit, sieht die schon immer besser aus. Fahren tut sie auch und gerade das macht mir Spaß. Wenn auch laut und so mancher dachte wohl schon das da von hinten ein Düsenflieger kommt.

Pedelecs hatte ich bisher nun schon 8 Stück. Davon 3 S-Pedelecs. Fahrspaß habe ich mit beiden, Saxonette und Pedelec. Dennoch ist das Pedekec im täglichen Gebrauch viel Vorteilhafter. Ich komme fast 100 Kilometer mit einer Akkuladung, es fährt lautlos, ist Ruck Zuck auf Höchstgeschwindigkeit, stinkt nicht und ist vor allem zuverlässig.
Die Saxonette ist für mich ein reines Spaßmobil, das mich immer wieder an meine längst vergangenen Mofazeiten erinnert. Ich tucker damit Abends eine kleine Runde und meine Langeweile ist seit dem verflogen, da ich immer etwas neues finde, an dem ich bei ihr herum basteln kann. :razz:
LG,
Axel

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Re: Pedelec oder Saxonette im Alltag

Beitrag von loc » Dienstag 5. Januar 2021, 21:21

Hallo Forum
Ich meine mich zu erinnern irgendwo ein Foto von einer Hybridsaxonette gesehen zu haben.
Vorderrad mit E Motor , hinten war sie Original.
Die Vorderräder mit E motor gibt es komplett als Nachrüstkit mit Akku in der Nabe, für relativ kleines Geld.
Hat den Vorteil, dass man z.b. in Parkanlagen keine Spaziergänger nervt.
Wie schnell die Nachrüstdinger sind wird nicht angegeben, auch nicht wie lange der Akku hält.
Wer keine 45Kmh und keine Distanz von 100 Km fahren will oder muss, für den wäre es vielleicht eine Überlegung wert.
Das spart im Notfall dann auch die 5 Gangschaltung, da man ja dann einen Ersatzmotor dabei hat.
Die Vorteile der Saxo liegen klar auf der Hand, kostet nicht viel, ich repariere das Ding auf dem Acker mit ner Hand voll Werkzeug und wenn der Tank leer ist fahr ich zur Tankstelle, nach max 5 Min gehts weiter, die vielen Gespräche und Daumen hoch sind noch dazu angenehme Nebeneffekte.

Gruß Loc

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Bernie
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Re: Pedelec oder Saxonette im Alltag

Beitrag von Bernie » Montag 8. Februar 2021, 14:58

loc hat geschrieben:
Dienstag 5. Januar 2021, 21:21
Hallo Forum
Ich meine mich zu erinnern irgendwo ein Foto von einer Hybridsaxonette gesehen zu haben.
Vorderrad mit E Motor , hinten war sie Original.
Die Vorderräder mit E motor gibt es komplett als Nachrüstkit mit Akku in der Nabe, für relativ kleines Geld.
Hat den Vorteil, dass man z.b. in Parkanlagen keine Spaziergänger nervt.
Wie schnell die Nachrüstdinger sind wird nicht angegeben, auch nicht wie lange der Akku hält.
Wer keine 45Kmh und keine Distanz von 100 Km fahren will oder muss, für den wäre es vielleicht eine Überlegung wert.
Das spart im Notfall dann auch die 5 Gangschaltung, da man ja dann einen Ersatzmotor dabei hat.
Die Vorteile der Saxo liegen klar auf der Hand, kostet nicht viel, ich repariere das Ding auf dem Acker mit ner Hand voll Werkzeug und wenn der Tank leer ist fahr ich zur Tankstelle, nach max 5 Min gehts weiter, die vielen Gespräche und Daumen hoch sind noch dazu angenehme Nebeneffekte.

Gruß Loc
Genau das hatte ich für das Frühjahr 2021 geplant. Also den Aufbau einer Hybrid-Saxonette.
Einige Bilder dazu habe ich ebenfalls schon im Netz gesehen. Auch in einem Saxonetten-Treffen-Video von Sporti sah man mal eine Hybrid Classic mit einem Nabenmotor am Vorderrad.
Bislang waren das allerdings Umbauten mit den klassischen Umbausätzen. Also, Akku und Controller irgendwo am Rahmen montiert. Das hat mir noch nie so richtig gefallen. Für ne Wulfhorst Saxonette könnte ich mir das noch gut vorstellen, da man mehr als genug Platz für die einzelnen Komponenten hat.
An einer Classic wollte ich die all in one Geschichte umsetzen, d.h. ein 26" Vorderrad verbauen, in dem schon alles integriert ist. So eine Installation scheint ja recht einfach zu sein, wenn man den zahlreichen Videos Glauben schenken darf. Was hierzu angeboten wird fürs Vorderrad, scheint wohl alles aus China zu kommen. z.B. vom Anbieter Mortor. Was mich aber nun davon abgehalten hat ist neben einigen durchwachsenen Erfahrungsberichten auch die Tatsache, dass der Akku im Fahr- bzw. Schubbetrieb nicht geladen wird. Das wärs ja gewesen, mit dem Saxo Motor den Akku laden. :smile:
Auch ein Gewicht von 8-11Kg für das Vorderrad ist nicht gerade wenig.
In einigen Sets ist auch ein Tretlagersensor dabei, um wenigstens einigermaßen legal unterwegs zu sein und das Daumengas nicht zu installieren.
Mal sehen was die Zukunft noch so bringt auf diesem Sektor.
Ich habe mein Vorhaben bis auf weiteres verworfen.

Gruß
Bernie

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