Fluchtis Kalauer von der Küste

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Re: Fluchtis Kalauer von der Küste

Beitrag von Fluchtenflitzer » Sonntag 19. Januar 2020, 20:30

Moin, Moin in die Gemeinde; hier is noch een för den Sündag:
Hein und seine Fru machen einen Sonntagsausflug mit der HADAG-Fähre nach Blankenese. Im Kaffeegarten dort treffen sie einen Bekannten, bei dem sie gleich am Tisch Platz nehmen und von dem Hein eine wunderbare Brasil angeboten wird. Hein zögert.
" Veelen Dank!" sagt Heins Frau, " mien Mann smeukt nich mehr."
"Dat imponeert mi" wundert sich der Bekannte, "to`m Afgeweuhnen geheurt bannig veel Energie...-"
"De hew ick", sagte Heins Frau.
Schöne Sonntagsgrüße vom Fluchtenflitzer

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Re: Fluchtis Kalauer von der Küste

Beitrag von Fluchtenflitzer » Montag 20. Januar 2020, 19:22

Moin, Moin in die Gemeinde- hüt morgen in de Nohrichten, dor hav se so veel vertellt, wie dat de Vereinbarung zum Waffenstillstand in Libyen soll woll as en Schlöteloch for friedliche Einigungen werden. Dor fallt mi gliks een ander Geschicht von Schlöteloch in, de geiht so:

Ihr könnt euch denken, wie mir war,
ich fuhr fast aus der Haut.
Ich kam am Abend spät nach Haus-
und das Schlüsselloch war geklaut !

Erst stand ich ratlos, dann hab` ich nicht weit
eine hilreiche Freundin geweckt.
Aber gestern dann doch zur Sicherheit-
ein Reserveloch eingesteckt.

Das Mittel verfehlte seinen Zweck,
es war wirklich sonderbar,
denn diesmal war der Schlüssel weg-
weil das Loch in der Tasche war.
( Dirks Paulun )
Grüße vom Fluchtenflitzer

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Re: Fluchtis Kalauer von der Küste

Beitrag von Fluchtenflitzer » Dienstag 21. Januar 2020, 17:01

Moin, Moin in die Gemeinde - dor is noch so een:
Hein und Fiete
Segt Hein: " Wie geiht dat dien Fro, Fiete ?"
"Dat sünd all vertein Dog, dat ick nich mit ehr sproken hew."
"Na, denn is woll bannig dicke Luft."
"Ne, ick wull ehr nich ünnerbreken! "
Grüße vom Fluchtenflitzer

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Re: Fluchtis Kalauer von der Küste

Beitrag von Fluchtenflitzer » Freitag 24. Januar 2020, 18:39

Moin, Moin Jungs and Deerns, dor hev ick noch een.... ( dor hed sich noch keen een beschwert ) und de geiht so:
Addi hatte, wie schon so oft in seinen früheren Arbeitstagen seinen Kopf mit viel alkoholhaltigem Haarwasser von innen befeuchtet. Er verspürte nicht viel Lust zur Arbeit am Bau und meldete seinem Vorarbeiter: "Ich bin krank, muß nach Hause, hab`Schüttelfrost! "
Aber der Vorarbeiter war im Bilde :"Das paßt sich fein - du bleibst hier, kannst gleich die Erde hier durchsieben."
Schöne Wochenendgrüße vom Fluchtenflitzer

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Re: Fluchtis Kalauer von der Küste

Beitrag von Fluchtenflitzer » Samstag 25. Januar 2020, 14:55

Moin, Moin Jungs. hüt is jo wol een bannig griesiges Wedder hier anne Küst- dor fallt mi en Ding in, de geit so:
- Leuchttürme -
Sie werden immer erst nachts mobil,
wie die Mädchen auf der Reeperbahn,
und winkend geistert ihr Lichterspiel,
dann hinaus auf den Ocean.

Bei Sonnenaufgang erlischt ihr Licht,
tagsüber stehen sie stumm,
mit übernächtigem Gesicht
an den Küstenecken herum.
( Bern Hardy)
Grüße vom Fluchtenflitzer

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Re: Fluchtis Kalauer von der Küste

Beitrag von Fluchtenflitzer » Dienstag 28. Januar 2020, 16:43

Moin, Moin in die Gemeinde - dor is noch son ole Geschicht, de is meist een beten lang und dor mog ick noch wat vertellen, domit yo dat ock verstohen deiht. Diese Ballade wird erzählt von Harry Reuß-Löwenstein ( er mußte in der Nazi-Zeit aus Deutschland fliehen )
und hat einen geschichtlichen Hintergrund aus der Segelschiffzeit des Islamischen Sklavenhandels der nordafrikanischen Ländern : Marokko, Algier, Tunis und Tripolis. Es wird gesagt, daß 1 - 1,5 Mill. Christen in dieser Zeit versklavt wurden durch die Piratenfahrten / Überfälle der Barbaresken *. In Hamburg wurde z.B. 1624 eine SklavenKasse ( CASSE der STÜCKE von ACHTEN ) von der Adminiralität gegründet um die gefangenen Seeleute freizukaufen. Diese Kasse ist der Vorläufer der jetzigen HASPA Hambuger Sparkasse.
* Alle europäischen Länder und USA mußten hohe Tributzahlungen leisten um ihre Handelschiffe vor den Überfällen zu schützen .

--Seeräuberballade ---
Auf einem Schoner Blankenese
Hein Breckwoldt war Käptain und Herr.
Der hatte mit seinem Schiff mal ein böses
und gefährliches Abenteuer.
Er kreuzte leichtsinnigerweise
bei Afrika umher,
da plötzlich erschien ein blutrotes Segel ganz leise-
es war ein Seeräuber.
(Fortsetzung folgt )

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Re: Fluchtis Kalauer von der Küste

Beitrag von Fluchtenflitzer » Donnerstag 30. Januar 2020, 18:52

Moin, Moin in die Gemeinde - zur Fortsetzung der -- Seeräuberballade -- möchte ich meinerseits kurz berichten; da meine Vorfahren aus Nordfriesland, hier Pellworm in der Faml. Chronik (die Familienbibel ist aus 1580 ) gab es vielfach Pastoren und Lehrer, die unter dem dänischen König ( Schleswig-Holstein war bis 1866 dänisch ) lebten und berichteten, daß in jedem Gottesdienst gebeted wurde um Beistand für die seefahrenden Pellwormer und Föhrer Fischer und Seeleute, denn neben den üblichen Gefahren, war die Gefahr der Versklavung durch die Barbaresken allgewärtig. An jeder Kirche nach dem Gottesdienst wurde in besonderen Opferbüchsen für die Sklavenbefreiung gesammelt. Mein Urgroßvater Lewe Bahne Martensen geb. 1822 auf Pellworm gest. 1891 hatte mit seiner Frau Anna Louise geb. Lucht, geh. 1846, 13 Kinder, das jüngste Kind: Fritz Martin Martensen geb. 1866 war mein Großvater.
hier nun Teil 2 , der Seeräuberballade:

Die Seeräuber wetzten schon Messer und Beile,
ihr Hauptmann leckt sich den Bart,
Hein Breckwoldt aber stand derweile
beim Logging und prüft die Fahrt.
Die Flaute machte ihm Sorgen,
sein Schiff kam nicht vom Fleck,
kaum hatte er drum die Schurken bemorken,
brüllt er: "All hands an Deck!"
Fortsetzung folgt

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Re: Fluchtis Kalauer von der Küste

Beitrag von Fluchtenflitzer » Freitag 31. Januar 2020, 18:27

Moin, Moin an die Gemeinde- so nu kümmt Teil 3 von de

-- Seeräuberballade ---

"Süh so", sagt Hein, "dat sünd Piraten.
Verdori, verdammt, so`n Schiet!
Harr`n wi nu man Pulver un Flinten geladen
statt greune Seep und Sprit!
Son Seeräubers sind böse Schinners.
de murks uns aff as nix.
Adschüs min Blank`nes, min Fro un Kinners,
nu kriegt se uns bi de Büx."
Wochendgrüße vom Fluchtenflitzer

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Re: Fluchtis Kalauer von der Küste

Beitrag von Fluchtenflitzer » Samstag 1. Februar 2020, 20:48

Moin, Moin von de Küst, dat löpt so goud do kümmt gliks Teil 4 for de ---Seeräuberballade ---

"Seep und Buddels?" sagt der Schippsjung wichtig.
"damit können wir uns fix deffendieren.
Jetzt woll`n wir alle Mann mal düchtig,
das Deck mit Seife insmieren.
Alle Buddels, die großen und lüttjen,
die hau`n wir in Dutt un kaputt,
da soll`n sie mit barften Beinen drauf glitschen",
so sprach der kleine Butt.
Grüße vom Fluchtenflitzer

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Re: Fluchtis Kalauer von der Küste

Beitrag von Fluchtenflitzer » Sonntag 2. Februar 2020, 18:31

Moin, Moin - noch wat för den Sündag- Teil 5 u.6 zur --- Seeräuberballade ---

Wohl hörten der Seeräuber gierige Meute,
als klirrten Flaschen entzwei,
doch lungerten sie nur auf ihre Beute
und dachten sich nichts dabei.
Die Nacht war rabendüster,
jetzt entern sie an Bord,
paßt auf, jetzt wird es wüst und wüster,
schon schreit man Brand und Mord.

Mit Knüppeln bewaffnet in der Kombüse
lauern die Jantjes stumm.
Blankeneser Seestiefel schützen die Füße
und Segeltuch dick drumrum.-
Als erster hüpfte der Hauptmann,
er dacht es sich gar zu leicht;
doch als er saß mang den Scherben, da glaubt man,
ward jäh das Auge ihm feucht.
(Fortsetzung folgt )
Grüße vom Fluchtenflitzer

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