Ich lade seit langem meine Bleibatterien mit einem modifizierten Festspannungs-Schaltnetzteil, das von einem Bildschirmmonitor stammt.
Die maximalen 5 Ampere reichen da völlig aus.
Als Ladeschlußspannung habe ich 13,5 Volt gewählt, um das Gasen zu verhindern.
Mit dem kleinen Gerät lade ich mehrere Batterien parallel, wenn nötig.
Nur für mein "neues" Elektromofa und den Stapler in der Firma setze ich neuerdings ein 24V/12A Festspannungsnetzteil (eingeregelt auf 27 Volt) ein, weil ich da wegen der größeren Kapazität (65...350AH) einen größeren Ladestrom brauche, um "fertig" zu werden.
http://www.meanwell.com/search/SP-320/SP-320-spec.pdf
Die Beschaltung besteht im hauptsächlichen nur in einer in Reihe geschalteten Halogenglühlampe, die als Kurzschlußwiderstand, als Ladestrombegrenzer und als Ladekontrolle gleichermaßen dient.
Man kann, wie es der Ewald Rosner es auf seiner Seite beschreibt, auch noch je eine Schottky-Diode als Rücklaufsicherung in den Strang einschleifen.
Das sieht dann so aus:
http://www.motelek.net/schema/spannung/ ... ader1d.png
Als Gerät mit mehreren Abgängen so:
http://www.motelek.net/schema/spannung/ ... slader.png
Klappt bei mir seit Jahren gut.
Ich hab sogar so ein kleines Netzteil in meinem Geländewagen fest installiert und kann das von außen über einen Festanschluß via wasserdichtem Industriestecker im Kühlergrill stationär betreiben.
So gepuffert dreht dann auch der Anlasser bei den -18°C im letzten Winter problemlos den Diesel durch.
Die erstgenannte 12V-Lösung kostete mich außer der Bastelei keine fünf EUR.
Netzteil und Halogenfassung waren vom Trödel; das Gehäuse stellte ein ehemaliger Heizlüfter.
Man muß nur gerne basteln wollen.
Aber das müssen doch Saxonettenfahrer sowieso...
