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Re: Motor säuft ab
Verfasst: Sonntag 4. April 2010, 22:29
von Mike
Dieter?
Weißt Du noch die Gewindebohrerstärken?
War - wenn ich mich recht erinnere- doch 2,4mm und 3mm.
Das eine war beim TK das, andere beim Bing. (Weiß leider nicht mehr bei welchem größer war)
Ziehen liessen sich beide relativ leicht.
Servus
Mike
Re: Motor säuft ab
Verfasst: Sonntag 4. April 2010, 23:16
von Dieter-K
Hallo Mike,
das Mischrohr des TK ist unten weiter als das des Bing.
Für beide Typen empfehle ich M3. M2,5 hat Fehntjer für den Bing mal genommen.
M3 ist natürlich leichter zu beschaffen.
Wer vorbohren muss, sollte dringend aufpassen, dass das gerade geschieht. Durch den einseitigen Schlitz neigt der Bohrer zum Wegwandern.
Ein Stück Rohr Durchm. 4,8mm und innen 2,5 dient als Bohrerführung. Da man so ein Rohrstück nicht so in der Schublade hat, helfe ich mir mit einer Spannhülse vom Dremel. Die hat zufällig das Maß.
Wäre doch schade, wenn man sich das Mischrohr versaut.
Dieter
Re: Motor säuft ab
Verfasst: Sonntag 4. April 2010, 23:33
von fehntjer
Moin,
Mischrohre Innendurchmesser an der Düsenseite:
Bing 2,3mm
TK 2,7mm
TK ziehen da hat Dieter.K eine Spez. Flachzange angefertigt. . Tip:mit kleinem Schraubendreher , in dem Schlitz von dem Mischrohr leicht hin und her drehen und dabei mit der spez.Zange oder kleiner Flachzange das Mischrohr rausholen . Gewindebohren hat beim TK keinen Sinn. Meine Erfahrung nach 15 TK Reparaturen. Das Mischrohr NIE mit Schmirgel oder Eisendrahtbürste reinigen. Die Pass oder Dichtflächen sind einfach zu minimal.
Gruss Dieter
Re: Motor säuft ab
Verfasst: Montag 5. April 2010, 08:07
von sjaak
Das allereinfachste ist eine Schneidschraube rein drehen, dann eine spitze Zange unterm Kopf der Schraube und fest druecken, ganz leicht gegen das Aussenende der Zange schlagen und schon ist das Mischrohr raus.
So mach ich es immer und ist immer noch gelungen.
Gr. Sjaak
Re: Motor säuft ab
Verfasst: Montag 5. April 2010, 09:57
von Sparky
Hallo Hetter und Löblich,
die Funktion der beiden Schieber im Vergaser kann man sehen, wenn man den Luftfilter abzieht.
Der Chokeschieber nah am Luftfilter sollte zu sein (unten), wenn der Starthebel auf "Start" steht.
In Fahrstellung ohne Gasdrehgriffaktion dagegen ist nur noch der eigentliche Gasschieber zu.
Der ist weiter innen zu sehen, hinter dem senkrecht stehenden Düsenstock.
Wenn man jetzt Gas gibt und den Gasdrehgriff mit einem passenden Holzkeil blockiert,
dann müssen beide Schieber bei Vollgas ganz offen sein.
Jetzt kann man innen die versetzte Öffnung in der Membranplatte sehen
und mit einer Taschenlampe noch weiter innen auch einen Teil der Membranzunge.
Grüße - Sparky

Re: Motor säuft ab
Verfasst: Dienstag 6. April 2010, 18:25
von Georg
Hallo vom Löblich,
Du solltest die Gemeinde auch aufklären wie oft Du Deine Spartamet auf 100m aufbockst und wieder vom Ständer schubst. Ich weiß es, will es nur nicht ohne Deine Zustimmung veröffentlichen!!! Noch negativer wirkt sich auf einen runden Motorlauf das ständige an und ausmachen aller paar Meter von Haustür zu Haustür aus. In diesem Fall wird das nie einen sauberen Motorlauf ergeben. Das beste Beispiel siehst Du an meiner Spartamet. Die läuft und läuft und läuft. Warum? Weil ich nie Strecken unter 10 km fahre und zu 99% Vollgas.
Re: Motor säuft ab
Verfasst: Mittwoch 7. April 2010, 18:02
von Georg
Heute habe ich mir Ottos (vom Löblich) Spartamet vorgenommen. So konnte er nicht weiterfahren.
Also der Vergaser, ein Bing, lief ständig über was zur Folge hatte das der Motor im Stand und bei langsamer Fahrt absoff und nur unter "schwersten" Bedingungen wieder zum Laufen zu bringen war.
Folgendes habe ich ausprobiert:
- Vergaser komplett zerlegt und gereinigt
- neuen Schwimmer eingesetzt, zusammen montiert und ausprobiert. Vergaser lief weiter über.
- als nächstes habe ich versucht die Schwimmernadelspitze mit feiner Schleifpaste an den Sitz anzupassen was ebenfalls nichts brachte
- eine weiterer Schritt war, die Schwimmernadel aus dem Schwimmer ein Stück heraus zu ziehen damit das Ventil eher geschlossen wird. Diesen Schritt habe ich mehrmals wiederholt bis ich die Nadel ca. 3-4 mm weiter draußen hatte als normal. Das Ding lief trotzdem über. Jetzt war mein Latein am Ende denn dieses Schwimmernadelventil kann man nicht ausbauen und begutachten.
Als letzte Möglichkeit habe ich nun einen intakten Vergaser aus meinem Ersatzteillager eingebaut und siehe da das Rad geht ab wie Schmidts Katze. Der Motor zieht super und läuft nun auch im Leerlauf wieder sauber ohne das man am Gasgriff spielen muß. Mal schauen was der Löbliche morgen sagt wenn er das Fz. wieder abholt.
Hat jemand schon mal dieses Problem mit dem Schwimmernadelventil gehabt und erfolgreich lösen können? Würde mich interessieren ob es eine Lösung gibt.
Re: Motor säuft ab
Verfasst: Mittwoch 7. April 2010, 18:41
von tnt-dennis
Hi Georg,
wo kommt das Benzin denn raus?
Aus der Leerlauf Luft Ansaugung oder dem Überlaufloch neben der haupt Luftansaugung? -- Dann ist es die Düsennadel oder das Ventil.
Kommt der Spritt aus der haupt Luftansaugung? -- Dann ist es die Membrane.
Gruß
Dennis
Re: Motor säuft ab
Verfasst: Mittwoch 7. April 2010, 18:45
von Dieter-K
Hallo Georg,
du kannst den Vergaser mit abmontierter Schwimmerkammer mal an den Tank hängen.
Dann hältst du das Schwimmernadelventil mit dem Finger zu. Du wirst sehen, er läuft immer noch über, obwohl dein Finger trocken bleibt.
Das ist dann die vielbeschworene defekte Membran im Oberteil.
Dieter
Re: Motor säuft ab
Verfasst: Mittwoch 7. April 2010, 21:33
von Georg
Hallo Dennis und Dieter,
eigentlich kommt kein Benzin direkt heraus gelaufen. Wenn eine bestimmte Höhe erreicht ist läuft nichts weiter nach aber dieser Stand ist viel zu hoch und läßt sich nicht korrigieren. Die Gummimembran ist einwandfrei in Ordnung. Ich habe sie mehrmals gesichtet und untersucht. Keine undichte Stelle. Sie ist noch nicht mal porös. Ich vermute die Ursache am zu spät schließenden Schwimmernadelventil.