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Re: E-Start und Federscheibe
Verfasst: Sonntag 13. Januar 2019, 17:16
von brodel heinrich
Algemein gesprochen sind da einige mechanische gedanken.
- Das Zahnrad aufs ritzel hat eine grossere hartheit als die verzahnung aufs polrad
das polrad ist das schleisteil
Weil das Zahrad nicht ganz auf die verzahnung eingrift ist noch hoheren verschleiss.
- Durch mittelpunk centrifugal kraft wird das zahnrad aufs ritzel gerade aufs polrad gesetzt.
das spiel aufs ritzel hat nach meine meinung wenig bis keinem influss
- Der zahnablauf (nachteil rechte verzahnung) zorgt fur tote punkte auf die contactflachen
- Das verschmutzen des ritzels durch metal teile vom polrad oder dreck von der strasse hat einfluss aufs ein und ausrasten des zahnrads.
- Vieviel federkraft wird gebraucht furs ausrasten?
loten oder bolzen konte vielleicht die federkraft beeinflussen.
Re: E-Start und Federscheibe
Verfasst: Sonntag 13. Januar 2019, 17:44
von didiwagener
die Beispiele der Federscheiben- Modifikation sind mir wohl bekannt, und alle haben Eines gemeinsam: jeder lässt den Haken der Mitnehmerscheibe dran. Und genau da liegt für mich der Hund begraben. Wenn man die Mitnehmerscheibe fest mit der Unterseite der Federscheibe verbindet, ohne den Haken zu entfernen greift der Haken ja sofort in die Spiralfeder und spannt diese. Damit ist die Federscheibe praktisch außer Funktion; ist der gleiche Effekt, als würde man sie ganz weglassen.

Irgendwie bist du doch da auf einem falschen Trip mit der Federscheibe und der Zerstörung der Halbmondstanzung . Beidseitiger Dremoment ,schlagartiges Ruckeln und die Kanten der Hakenscheibe zerstört die Stanzung in dem dünnen Blech mit der Zeit .Die kleine und zerstörende Bewegung der Hakenscheibe wird durch Löt-oder Schraubverbindung Hakenscheibe/Federscheibe genommen . Hat der Rudi in seiner Bastelbude gut erkannt und dann publiziert....! Ein paar Beiträge zuvor habe ich ein Bild von solch Federscheibe mit beginnender Halbmondzerstörung eingestellt . Mal genau hinschauen...!

Hast du eigentlich keine Lichtbilder machende Apparatur ....? Must du dann mal was sagen weil : Ein paar solch ausgemusterter Dinger habe ich hier noch rumliegen und gegen Portogebühr würde ich da versenden....

!
Re: E-Start und Federscheibe
Verfasst: Sonntag 13. Januar 2019, 18:22
von TomL
Hallo,
wollte das eigentlich dokumentieren, aber eben nicht ohne es zuvor getestet zu haben. Jetzt ist alles zusammengebaut und wartet auf den ersten Einsatz. Tja, und der Test -falls überhaupt funktionell erfolgreich- wird wohl länger dauern, denn die Fraßspuren zeigen sich ja erst nach etlichen 100ten Kilometern bzw. E- Starts.
Wenn ich dazu komme nehme ich den Starter die Tage nochmal auseinander und mach´ ein paar Fotos.
Mir geht es aber grundsätzlich darum, die ursprüngliche Funktion der Federscheibe als "Einrückkupplung" zu erhalten, und das ist bei den bisher angebotenen Modifikationen signifikant nicht der Fall. Und wenn die Federscheibe technisch sinnlos wäre, hätten die Sachs- Ingenieure sie nicht eingebaut.
VG TomL
Re: E-Start und Federscheibe
Verfasst: Sonntag 13. Januar 2019, 20:21
von didiwagener
Und wenn die Federscheibe technisch sinnlos wäre, hätten die Sachs- Ingenieure sie nicht eingebaut.

Und wenn die Hakenscheibe in der ursprünglichen Form nicht technisch sinnvoll wäre hätten die Ing´s von Sachs dann doch bestimmt eine andere Form gewählt , oder...? Und wenn diese Jung´s dann auch gewollt haben dass die Federscheibe bei regem E-Startgebrauch in Zeit von Nullkommanix die Halbmondstanzung verliert und diese kreisrund wird haben die dann doch auch sicherlich einen triftigen Grund für solch verschleißträchtige Lösung gehabt,oder ....? Und dann gehen da Hinterhofbastler und Besserwisser hin und verbasteln oder verschlimmbessern die doch so gut ausgeklügelte E-Startfunktion....

?
Re: E-Start und Federscheibe
Verfasst: Sonntag 13. Januar 2019, 21:24
von TomL
Hallo,
gelegentlich sind es auch die Kaufleute, die den auf Haltbarkeit ihrer Konstruktion bedachten Entwicklern dazwischen funken.
Im Fall der Federscheibe z. B. hätte wahrscheinlich eine entsprechend große Vierkant- Verbindung zwischen Welle und Federscheibe ausgereicht, um die nötige Kraftübertragung dauerhaft zu gewährleisten. Dazu hätte man aber die Produktion der Starterwelle drastisch verändern müssen. Und das war dann möglicherweise zu teuer. Ist ja nicht neu, dass man auch früher schon öfter an falscher Stelle sparen musste, um dem Druck des Marktes standhalten zu können. Oder man wusste schon vorher, das es nicht dauerhaft funktionieren kann und hat die produktionstechnisch günstigste Lösung gewählt.
Und so hat man vermutlich die Federscheibe als Verschleißteil einkalkuliert. Mit der Folge von Reparaturaufträgen für die Händler und für uns eben bei Dauernutzung dem Verschleiß des Polrads.
Ist aber eigentlich doch nur eine kleine Macke, die man relativ einfach beheben kann. Man muss sie nur richtig beheben, darauf kommt es eben an. Sonst geht der "Zahnfraß" erstmal unbemerkt weiter...
VG TomL
Re: E-Start und Federscheibe
Verfasst: Sonntag 13. Januar 2019, 21:59
von yoekio
Moi
habe es entfernt.
Re: E-Start und Federscheibe
Verfasst: Sonntag 13. Januar 2019, 22:32
von didiwagener
????.....

.....?????
Re: E-Start und Federscheibe
Verfasst: Montag 14. Januar 2019, 12:27
von tnt-dennis
Mir geht es aber grundsätzlich darum, die ursprüngliche Funktion der Federscheibe als "Einrückkupplung" zu erhalten, und das ist bei den bisher angebotenen Modifikationen signifikant nicht der Fall.
Hi TomL,
du hast dich da in etwas verrannt, was nicht stimmt.
Bedingt durch die Form der Starterwelle und die Ausstanzungen in Haken- und Federscheibe, sind diese immer fest miteinander verbunden. Alle drehen gleichzeitig. Theoretisch, sollte der ganze Apparat nicht demontierbar sein, könntest du auch die Haken- sowie die Federscheibe auf der Welle verschweißen.
Gruß
Dennis
Re: E-Start und Federscheibe
Verfasst: Montag 14. Januar 2019, 17:29
von TomL
Hallo,
da hab´ ich mich wohl tatsächlich verrannt. Klar, bei intakter Federscheibe drehen sich natürlich alle drei Teile gleichzeitig mit der Welle. Habe wohl einfach zu viele durchgedrehte Federscheiben rumliegen...
Also nochmal der Funktionsablauf: zunächst erfolgt der Antrieb der Welle und damit auch das Einrücken des Ritzels über die Federscheibe. Erst wenn die Welle gegenüber dem Zahnrad langsamer wird, also nach dem Einrücken des Ritzels und einem dann folgenden höheren Kraftbedarf wird die Feder aufgezogen und die volle Kraft auf Welle und Ritzel übertragen. Ist doch richtig, oder?
Tja, muss man wohl noch mal in Ruhe drüber nachdenken, was da sonst noch so alles an Fehlerursachen in Frage kommt.
VG TomL
Re: E-Start und Federscheibe
Verfasst: Montag 14. Januar 2019, 17:43
von Moppel57