Schwupp die Wupp, weiter geht's: (Text auch für Erstzerleger wie mich geschrieben)
Hier zu sehen die 12 Gehäuseschrauben. Allesamt mit Drehmomentschlüssel angezogen. (9-11 Nm laut Handbuch)
Vorher die beiden Innenlager mit einem guten Tröpfchen Loctite angepappt und ganz wichtig die sauberen (!) Gehäusehälften mit Hylomar o.ä. ganz dünn bestreichen. Auf Belüftungskanal achten. Diesen nicht zuschmieren!!
Anschließend die Bremse angebracht. Nun, das geht auch recht gut ohne Spezialwerkzeug. Zwei Schraubendreher und eine Wasserpumpenzange tun es auch.
Dannach das ganze andere Gerümpel angebracht, d.d.w. Zündspule, Polrad, Membranplatte, Dekoventil.
Achtung: spätestens jetzt das Getriebeöl einfüllen!!
Dann habe ich den Zündspulenabstand korrigiert und mal geschaut ob den auch wenigstens ein Fünkchen Zündfunke kommt. Jepp und wie.
Wie 'nen Weihnachtsbaum. Eigentlich wollte ich jetzt aufhören und mir den Rest für morgen aufsparen. Aber bei so einem satten Funken? Da geht noch was.
Also fix einen kleinen Spritbehälter gebastelt und 'ne Schluck 1:70 (!) rein.
Schweiß auf der Stirn, springt das Mistding an?
Na was sieht man auf dem Bild? Na? Na? Na ratet mal.
Wie im Film "Das Boot": "Ich glaub der läuft, Mensch der läuft..."
Morgen bekommt der kleine Stinker noch 'ne Stunde bei gekühlter Luft die Sporen. Ein ganz wenig klimpert er im Leerlauf, das wurde aber mit höherer Temperatur besser bis gegen Null. Also, so schlecht scheint ein Sukoki "D" in einem "C" Gehäuse nicht zu laufen.