Kleine Ursache- große Wirkung!
Verfasst: Donnerstag 1. Juli 2010, 20:04
Hallo Leute,
meine Saxonette lief in letzter Zeit nicht mehr besonders. In Datteln hatte ich ja das Problem mit meinem TK, dass der Chokschieber nicht mehr von der Federkraft alleine zunter gedrückt wurde. Ich musste immer manuell nachhelfen. Ein Vergleich mit einemgerade frisch getauschten TK (danke Dennis!) zeigte, dass meiner total verzogen war. Die Schieber gingen schwergänging in ihren Nuten.
Dazu kam der Effekt, dass bei Gasrücknahme aus voller Fahrt das Standgas immer sehr hoch stehen blieb. Dieses Phänomen verstärkte sich immer mehr und gipfelte vor ein paar Tagen soweit, dass das Standgas brüllend hoch war bis das Rad wirklich zum Stehen kam. Jedes mal musste man auch noch gegen die Motorkraft bremsen. Das war total nervend!
Ein besonderer Effekt war auch noch, dass der Motor bei Bergabfahrt mitdrehte. Ich habe das am Berg getestet, aus dem Stand heraus bergab gerollt, fängt der Motor total an zu drehen.
Des weiteren ging die Karre immer wieder plötzlich aus, und ging nur sehr schwer wieder an.
Also war basteln angesagt. Neuer TK an montiert,- lief schlecht. Neuer Bing montiert,- lief sie schon besser, aber der Effekt mit dem „Gashalten“ trat immer noch auf.
Meine Gedanken gingen dahin, zu vermuten, dass etwas am Motor nicht richtig stimmte.
Gestern konnte man gar nicht mehr fahren, sie sprang sehr schlecht an und ging auch sofort wieder aus.
Also ab in den Keller, Motor geöffnet und alles kontrolliert. Und was war es???
Der Wellendichtring am Polrad war so verschlissen, dass er regelrecht wackelte. In Ermangelung eines Neuen, habe ich einen gebrauchten Dichtring montiert. Dieser ging bedeutend strammer auf die Welle. Alles wieder zusammengebaut innerhalb von knapp 2,5 Stunden. Nicht schlecht, oder??
Die Probefahrt um 22:30 Uhr war sehr viel versprechend. Alles wieder wie es sein sollte: von Vollgas bis Standgas innerhalb von Sekunden, endlich wieder ein stabiles Standgas und leiser ist sie auch noch geworden!
Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit ging sie auf halber Strecke einfach aus und sprang auch nicht mehr wieder an. Das sind dann so Momente, wo ich zu Gewalttaten bereit wäre!
Schön erhitzt nach einer Strampelaktion(ohne Gangschaltung!) ins 27° warme Büro zu kommen, lieeeebe ich!
In der Mittagspause habe ich mich noch mal um den Patienten gekümmert,- und was musste ich sehen? Der Stift vom Gasschieber war ausgebrochen und deshalb war der Vergaser ohne Funktion. Also wieder mal gebastelt, wie ja schon jeden Abend in dieser Woche!
Ein neues Oberteil vom Bing montiert und das Problem ist endlich behoben.
Ich habe gerade eine ausgedehnte Probefahrt gemacht und es scheint alles wieder gut zu laufen.
Fazit der Aktion: Es ist nicht immer der Vergaser, der Probleme macht!
Gruß aus Unna
Roland
meine Saxonette lief in letzter Zeit nicht mehr besonders. In Datteln hatte ich ja das Problem mit meinem TK, dass der Chokschieber nicht mehr von der Federkraft alleine zunter gedrückt wurde. Ich musste immer manuell nachhelfen. Ein Vergleich mit einemgerade frisch getauschten TK (danke Dennis!) zeigte, dass meiner total verzogen war. Die Schieber gingen schwergänging in ihren Nuten.
Dazu kam der Effekt, dass bei Gasrücknahme aus voller Fahrt das Standgas immer sehr hoch stehen blieb. Dieses Phänomen verstärkte sich immer mehr und gipfelte vor ein paar Tagen soweit, dass das Standgas brüllend hoch war bis das Rad wirklich zum Stehen kam. Jedes mal musste man auch noch gegen die Motorkraft bremsen. Das war total nervend!
Ein besonderer Effekt war auch noch, dass der Motor bei Bergabfahrt mitdrehte. Ich habe das am Berg getestet, aus dem Stand heraus bergab gerollt, fängt der Motor total an zu drehen.
Des weiteren ging die Karre immer wieder plötzlich aus, und ging nur sehr schwer wieder an.
Also war basteln angesagt. Neuer TK an montiert,- lief schlecht. Neuer Bing montiert,- lief sie schon besser, aber der Effekt mit dem „Gashalten“ trat immer noch auf.
Meine Gedanken gingen dahin, zu vermuten, dass etwas am Motor nicht richtig stimmte.
Gestern konnte man gar nicht mehr fahren, sie sprang sehr schlecht an und ging auch sofort wieder aus.
Also ab in den Keller, Motor geöffnet und alles kontrolliert. Und was war es???
Der Wellendichtring am Polrad war so verschlissen, dass er regelrecht wackelte. In Ermangelung eines Neuen, habe ich einen gebrauchten Dichtring montiert. Dieser ging bedeutend strammer auf die Welle. Alles wieder zusammengebaut innerhalb von knapp 2,5 Stunden. Nicht schlecht, oder??
Die Probefahrt um 22:30 Uhr war sehr viel versprechend. Alles wieder wie es sein sollte: von Vollgas bis Standgas innerhalb von Sekunden, endlich wieder ein stabiles Standgas und leiser ist sie auch noch geworden!
Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit ging sie auf halber Strecke einfach aus und sprang auch nicht mehr wieder an. Das sind dann so Momente, wo ich zu Gewalttaten bereit wäre!
Schön erhitzt nach einer Strampelaktion(ohne Gangschaltung!) ins 27° warme Büro zu kommen, lieeeebe ich!
In der Mittagspause habe ich mich noch mal um den Patienten gekümmert,- und was musste ich sehen? Der Stift vom Gasschieber war ausgebrochen und deshalb war der Vergaser ohne Funktion. Also wieder mal gebastelt, wie ja schon jeden Abend in dieser Woche!
Ein neues Oberteil vom Bing montiert und das Problem ist endlich behoben.
Ich habe gerade eine ausgedehnte Probefahrt gemacht und es scheint alles wieder gut zu laufen.
Fazit der Aktion: Es ist nicht immer der Vergaser, der Probleme macht!
Gruß aus Unna
Roland

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