Was denkt ihr darüber?
Verfasst: Freitag 25. April 2014, 16:07
Hallo,
Es gibt eine Sache, die mich immer wieder aufregt. Und zwar die Verteufelung der Computer,- und Konsolenspiele-besonders solche mit gewalttätigen Handlungen, die "Killerspiele"-die manche Leute, Politiker und natürlich die Medien an den Tag legen. Wenn es irgendwo zu einem Amoklauf an einer Schule kommt stehen Spiele immer ganz oben auf der Liste der Dinge, die der angebliche Auslöser dafür sein sollen. Sie machen aggressiv heißt es. Die Hemmschwelle zur Gewaltanwendung würde dadurch sinken. Auf die Idee, dass die Leute, die so etwas tun wahrscheinlich sozial ausgegrenzt waren, gemobbt wurden und sich die Eltern vielleicht einen Dreck um sie geschert haben. Das ihnen da vielleicht mal eine Sicherung durch brennt...Auf die Idee kommt keiner. Da werden Videospiele dargestellt als wären sie DAS Mittel um Mörder und Amokläufer auszubilden. Ich selbst spiele seit ich 6 bin und würde mich trotzdem als ruhigen und ausgeglichenen Menschen bezeichnen. Das Spiele gar keinen Einfluss nehmen möchte ich nicht sagen. Aber das Hauptaugenmerk sollte auf anderen Dingen liegen. Zum Beispiel jene, die ich schon genannt habe und noch weitere. Die meisten Gamer sind normale Leute mit nem Job, nem Haushalt den sie zu führen haben und und und. Ein stinknormales Durchschnittsleben also. Auch jene solche die sich vielleicht etwas mehr mit der Materie befassen werden sicher nicht wahllos Leute ermorden, nur weil das in den Spielen ja auch geht. In der Lage zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden sind fast alle Gamer. So ein Spiel zu entwickeln ist eine Heidenarbeit. Die Story, die Texturen, Animation usw. Das alles zu programmieren und auf die Beine zu stellen bedeutet einen verlängerten Rücken voll Arbeit. Aber das ist den Politikern, Medien und manchen Leuten ja völlig egal. Ich persönlich spiele auch nicht weil ich töten möchte, sondern bin hauptsächlich an der Geschichte des Spieles interessiert. Als Beispiel möchte ich einmal Bioshock 1&2 nehmen.
Die Geschichte hinter diesen beiden Titeln ist so umfangreich und komplex, dass es einfach unfassbar ist. Der Vorgeschichte über die Planung, den Bau und den Untergang der Unterwasserstadt Rapture wurde sogar ein Buch gewidmet. Das zählt für mich und nicht das Töten von Gegnern und sinnloses um sich ballern. Das gehört bei Shootern nunmal dazu und macht meistens auch Spass, da es alles vituell passiert. Jemanden in der Realität zu töten ist ein ganz anderes Pflaster. Zu sowas wird man nicht durch "Killerspiele gebracht. Ganz sicher nicht.
So viel dazu,
Micha
Eure Meinung würde mich interessieren. Vor allem die, der älteren Semester.
Es gibt eine Sache, die mich immer wieder aufregt. Und zwar die Verteufelung der Computer,- und Konsolenspiele-besonders solche mit gewalttätigen Handlungen, die "Killerspiele"-die manche Leute, Politiker und natürlich die Medien an den Tag legen. Wenn es irgendwo zu einem Amoklauf an einer Schule kommt stehen Spiele immer ganz oben auf der Liste der Dinge, die der angebliche Auslöser dafür sein sollen. Sie machen aggressiv heißt es. Die Hemmschwelle zur Gewaltanwendung würde dadurch sinken. Auf die Idee, dass die Leute, die so etwas tun wahrscheinlich sozial ausgegrenzt waren, gemobbt wurden und sich die Eltern vielleicht einen Dreck um sie geschert haben. Das ihnen da vielleicht mal eine Sicherung durch brennt...Auf die Idee kommt keiner. Da werden Videospiele dargestellt als wären sie DAS Mittel um Mörder und Amokläufer auszubilden. Ich selbst spiele seit ich 6 bin und würde mich trotzdem als ruhigen und ausgeglichenen Menschen bezeichnen. Das Spiele gar keinen Einfluss nehmen möchte ich nicht sagen. Aber das Hauptaugenmerk sollte auf anderen Dingen liegen. Zum Beispiel jene, die ich schon genannt habe und noch weitere. Die meisten Gamer sind normale Leute mit nem Job, nem Haushalt den sie zu führen haben und und und. Ein stinknormales Durchschnittsleben also. Auch jene solche die sich vielleicht etwas mehr mit der Materie befassen werden sicher nicht wahllos Leute ermorden, nur weil das in den Spielen ja auch geht. In der Lage zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden sind fast alle Gamer. So ein Spiel zu entwickeln ist eine Heidenarbeit. Die Story, die Texturen, Animation usw. Das alles zu programmieren und auf die Beine zu stellen bedeutet einen verlängerten Rücken voll Arbeit. Aber das ist den Politikern, Medien und manchen Leuten ja völlig egal. Ich persönlich spiele auch nicht weil ich töten möchte, sondern bin hauptsächlich an der Geschichte des Spieles interessiert. Als Beispiel möchte ich einmal Bioshock 1&2 nehmen.
Die Geschichte hinter diesen beiden Titeln ist so umfangreich und komplex, dass es einfach unfassbar ist. Der Vorgeschichte über die Planung, den Bau und den Untergang der Unterwasserstadt Rapture wurde sogar ein Buch gewidmet. Das zählt für mich und nicht das Töten von Gegnern und sinnloses um sich ballern. Das gehört bei Shootern nunmal dazu und macht meistens auch Spass, da es alles vituell passiert. Jemanden in der Realität zu töten ist ein ganz anderes Pflaster. Zu sowas wird man nicht durch "Killerspiele gebracht. Ganz sicher nicht.
So viel dazu,
Micha
Eure Meinung würde mich interessieren. Vor allem die, der älteren Semester.