Ich habe bekanntlich mehrere TK- und Bing Vergaserteile aus 3D-Druck bereitgestellt.
https://www.thingiverse.com/SPORTIDESIGN/designs
Dazu habe ich empfohlen ( das tue ich immer noch, wegen der unerreichbaren hohen Qualität ) ,
die Teile bei einem Dienstleister von www.protiq.com in Sinter PA 12 drucken zu lassen.
In Anbetracht dessen, das einige Teile nicht mehr lieferbar sind, bzw. Old Stock sind und daher nicht mehr neu aber brüchig, eine gute alte Naive.
Bei den Vergaserdeckeln habe ich es bisher nicht geschafft, sie stabil genug zu drucken, der Hebel brach kurz nach Montage.
Zudem sind sie nicht benzindicht.
Bei den gedruckten.Schwimmerkammern lief das Benzin so durch, als ob da keine Wand wäre.
Jetzt habe ich auf Youtube gesehen, wie man 3D-Druckteile wasserdicht machen kann.
Zudem habe ich seit längerer Zeit eine Bezugsquelle in meiner Nähe, wo ich PETG mit hervorragender Qualität, wie ich sie bisher nicht hatte, beziehen kann.
https://www.filamentcore.de/shop/
Maßhaltigkeit und Layerhaftung sind besser als je zuvor.. Seitdem kaufe ich kein PLA mehr, da PETG in vielen Farben lieferbar ist, hitzebeständiger und keinerlei Nachteile mehr hat. ( Auch preislich )
Also, um 3D-Filament-Druckteile wasserdicht zu machen, sollte man einige 3d-Druckeinstellungen ändern:
1. Den Fluss von 100% auf 105 % ändern
2. Layerhöhe 0,16 mm
3- Die Drucktemperatur ca. 10 grd höher, wie vorgegeben einzustellen, bei meinem Material wäre das 260 grd
4. Plattformtemperatur 70 grd.
5. Druckgeschwindigkeit 70 %
6. Füllung: 100% ( soll auch mit weniger gehen, aber empfehle ich nicht )
7.Bei einer 0,6 mm Düse die Wandstärken auf 1,6 und mehr erhöhen. (Standard ist 0,8 mm)
Mit diesen Einstellungen druckte ich dann eine Bing Vergaserplatte und eine Schwimmerkammer.
Habe die Schwimmerkammer mit Benzin gefüllt.
Das Ergebnis war erheblich besser aber leider noch nicht gut genug.
Nach kurzer Zeit diffundierte doch etwas Benzin durch.
Also vielleicht ist sie jetzt wasserdicht, das heißt aber noch lange nicht benzindicht.
In einigen Filmen wird "Dichtol" empfohlen, um Teile Wasser- und Gasdicht zu machen.
Abgesehen davon, das ich nicht weiß, ob benzinresistent, ist das Zeug schweineteuer, so 100 g ca. 20 Euro
https://www.youtube.com/watch?v=pVqEDrHGIdI
Ich habe die Schwimmerkammer mit benzinfestem Auto Klarlack von innen lackiert.
Danach kam kein Benzin mehr durch.
Die Deckelplatte wurde auch lackiert, auch in den Einlassstutzen hinein gesprüht, um sie komplett benzindicht zu machen.
Habe die Deckelplatte fertig montiert und siehe da. Sie ist jetzt stabil genug, besseres Material und optimierte Druckeinstellungen taten ihren Beitrag dazu.
Also:
Sieht vielversprechend aus.
Meine Schwimmerkammerdichtung aus TPU hat aber nicht funktioniert, weil mit A95 Shore zu hart. Sie verbiegt die Schwimmerkammer schon beim Anschrauben..
Daher ist die originale 1,5 mmKorkdichtung erste Wahl. Aber die TPU Dichtung oben als Papierersatz funktioniert.
Jetzt sollte ein Langzeittest herausfinden, ob das ganze auch länger funktionockelt.
Auf Erfahrungsberichte bin ich gespannt. Daann mache ich auch einen Film darüber.
Sporti
Neue Erkenntnisse zu meinen Vergaser 3D-Druckteilen
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3D-Saxonetten Druckteile: https://www.thingiverse.com/sportidesign/designs
Sporti's Garage Filme:https://www.youtube.com/channel/UCa9fKgCiEQWCgFEA7RKaXxg?view_as=subscriber
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Re: Neue Erkenntnisse zu meinen Vergaser 3D-Druckteilen
So Nachtrag:
Ich weiß, kaum einen interessiert es, aber trotzdem: Ich mach mein Ding.
Also die Bing-Vergaserplatte hielt beim Zusammenbau stand und brach nicht.
Aber jetzt habe ich sie an den Motor angebaut und der Langzeittest war nach wenigen 100 Metern zu Ende.
Der Hebel ist gebrochen.
Das bedeutet:
Die Vergaserplatten kann man nicht selbst drucken.
Es muss ein Dienstleister von www.protic.com beauftragt werden, um diese aus Sinter PA 12 zu drucken zu lassen
Dieses Material ist amorph, während bei den selbstgedruckten, die Layerstruktur und dessen verminderte Haftung ein Problem ist, und deshalb nicht in jeder Beanspruchungsrichtung fest genug ist.
Wie es mit drucken aus Harz aussieht, weiß ich nicht.
Jedenfalls funktioniert der Membranersatz ohne Benzinhahnfunktion aus TPU A 95. Mann sollte evtl. mit etwas Dichtmittel nachhelfen.
Die Vergaserkammerdichtung aus TPU funktioniert nicht, weil das TPU A95 viel zu hart ist, da verbiegt sich die Vergaserkammer beim Anschrauben und das wird wieder undicht.
Hier ist weiterhin eine 1,5 mm Korkdichtung erste Wahl.
Die selbstgedruckte Vergaserkammer funktioniert mit den oben angegebenen Einstellungen, wenn man sie zudem mit benzinfesten Autolack besprüht.
Trotzdem habe ich sie gerade nochmal in Thingiverse optimiert neu hochgeladen.
Die Kammerdichtung für TK scheint zu funktionieren.
Die Membranplattendichtung zum Motor nicht, das muss schon stabiles 1 mm Papier sein.
Aber wie heißt es so schön: "Jeder Versuch macht kluch".
Sporti
Ich weiß, kaum einen interessiert es, aber trotzdem: Ich mach mein Ding.
Also die Bing-Vergaserplatte hielt beim Zusammenbau stand und brach nicht.
Aber jetzt habe ich sie an den Motor angebaut und der Langzeittest war nach wenigen 100 Metern zu Ende.
Der Hebel ist gebrochen.
Das bedeutet:
Die Vergaserplatten kann man nicht selbst drucken.
Es muss ein Dienstleister von www.protic.com beauftragt werden, um diese aus Sinter PA 12 zu drucken zu lassen
Dieses Material ist amorph, während bei den selbstgedruckten, die Layerstruktur und dessen verminderte Haftung ein Problem ist, und deshalb nicht in jeder Beanspruchungsrichtung fest genug ist.
Wie es mit drucken aus Harz aussieht, weiß ich nicht.
Jedenfalls funktioniert der Membranersatz ohne Benzinhahnfunktion aus TPU A 95. Mann sollte evtl. mit etwas Dichtmittel nachhelfen.
Die Vergaserkammerdichtung aus TPU funktioniert nicht, weil das TPU A95 viel zu hart ist, da verbiegt sich die Vergaserkammer beim Anschrauben und das wird wieder undicht.
Hier ist weiterhin eine 1,5 mm Korkdichtung erste Wahl.
Die selbstgedruckte Vergaserkammer funktioniert mit den oben angegebenen Einstellungen, wenn man sie zudem mit benzinfesten Autolack besprüht.
Trotzdem habe ich sie gerade nochmal in Thingiverse optimiert neu hochgeladen.
Die Kammerdichtung für TK scheint zu funktionieren.
Die Membranplattendichtung zum Motor nicht, das muss schon stabiles 1 mm Papier sein.
Aber wie heißt es so schön: "Jeder Versuch macht kluch".
Sporti
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3D-Saxonetten Druckteile: https://www.thingiverse.com/sportidesign/designs
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Re: Neue Erkenntnisse zu meinen Vergaser 3D-Druckteilen
Hallo Sporti,
danke für die Ausführungen zu den neuen Erkenntnissen.
Habe schon etliche Dinge für meine Saxo nachgedruckt,dank Deiner tollen Vorlagen. Nochmals Danke und
Grüsse
Bernhard
danke für die Ausführungen zu den neuen Erkenntnissen.
Habe schon etliche Dinge für meine Saxo nachgedruckt,dank Deiner tollen Vorlagen. Nochmals Danke und
Grüsse
Bernhard