falls es jemand interessiert wie ich das mit dem freilauf wieder hin gekriegt habe:
alles erstmal schön gereinigt.
die v federn wo die äusere seite länger ist hab ich mal etwas rund gebogen, so das sich ein D ergiebt.
das hat nun gleich zwei vorteile:
1. die schaltknagge wird nun weiter vorne angehoben und nicht so nahe an ihrem drehpunkt. (die feder und die schaltknagge stehen sich ja gegenüber)
sie wirkt dadurch stärker weil es direkter ist.
2. duch die gebogene wölbung kann sie sich nicht mehr so schnell festsaugen falls klebriges öl zwischen den federarmen sein sollte.
Tipp für den zusammenbau:
ritzel umdrehen und auf einn plastikdeckel stellen. wenn dann ne kugel davon hüpft ht man sie in dem deckel.
das umdrehen ist notwendig weil man das teil das die schaltknaggen enthält aufsetzt auf das einseitig mit kugeln gefüllte ritzel!
damit das auch gut klappt hab ich tesa film um die schaltknaggen geklebt. (etwas mehr als eine umdrehung)
die schaltknaggen sind nun so schön anliegend das man nun das innenteil in das ritzel stellen kann.
ritzel nun vorsichtig anheben und das innenteil mit der anderen hand nach unten drücken.
das ganze dann unter spannung halten und umdrehen.
(alles schön im deckel halten versteht sich. ich hab den deckel von ner tupperschüssel genommen, außenseite)
jetzt wird es noch mal kniffelig: ritzel außen anfassen, nach unten drücken und vorsichtig den tesafilm abziehen.
damit ist seite 1 fertig!
nun seite 2 : kugeln vorsichtig auffüllen! ich habs mit ner pinzette gemacht weil man aufpassen muss das nun keine kugel in die holräume der schaltknaggen fällt.
wenn es gefüllt ist das ritzel wieder nach unten drücken mit einer hand und die abstandsringe einsetzen
( ich hab das mehrmals gemacht weil ich nacher feststellen musste das das spiel extrem groß war. deshalb habe ich 2 scheiben entfernt, es hat halt gelottert wie ein kuhschwanz)
nun kann man den deckel aufschrauben- aber ohne kraft bitte. (ich hab dann sogar noch 6 tropfen öl rein gegeben vor dem zuschrauben.)
zum schluss noch mal richtig festziehen und spiel überprüfen. es muss sehr leichtgängig laufen!
(achtung nicht zu fest ziehen, denn minimale gewindesteigung bedeutet maximal kraft)
interessant ist noch das immer nur eine schaltknagge im einsatz ist. was ist mir sonst noch aufgefallen?
echt schlechte verarbeitung,
ich habe unterschiede gemessen von einem sägezahn zum gegenüberliegenden von 0,75 mm!
l.g.
sadim