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Re: Sicher unterwegs mit Tagfahrlicht

Verfasst: Donnerstag 22. September 2011, 14:15
von McMaly
Ich finde das Dingens baut ein wenig breit.

Dann wäre ich doch eher für das Toplight Line plus. Habe ich neulich mal vor mir gehabt. Das ist lichttechnisch echt der Hammer.

Ich habe ja eine Spartamet mit dem Reflektor im Tank und originanlerweise ist das ja nur so eine Minifunzel am Schutzblech montiert.

Wenn man den Reflektor demontiert und eine nette Unterkonstruktion anfertigt würde das Toplight Line plus und auch das Toplight Flat S da ganz nett hinpassen. Die Montage erfolgt über 2 Gewindebolzen die hinten aus den jeweiligen Lichtern rauskommen.

Die Originaloptik wäre dann allerdings dahin.

Ich schau erst einmal, wie das mit dem IX Red aussieht. Das kann man da irgendwo unter dem Sattel verstecken und dann fällt das nicht so auf und stört auch bei der Benutzung des Spanngurtes nicht.

Für die Extremisten würde sich dann ein zusätzlicher Nabendynamo anbieten und dann kann man sich vorn unter der ersten Lampe (bei mir über der Mutter angebracht, die das Lenkungslager justiert) an der Schutzblechaufnahme in der Mitte der Gabel gleich noch einen zweiten LUMOTEC IQ Cyo R plus hinhängen.

Dann wäre wohl ALLES HELLE geregelt. 2 hinten, 2 vorne. :smile:

Grüße Matthias

Re: Sicher unterwegs mit Tagfahrlicht

Verfasst: Donnerstag 22. September 2011, 15:49
von sachse
@mike
etwas über 15 € bei Amazon,
http://www.amazon.de/Busch-M%C3%BCller- ... 781&sr=8-1
wenn du kein prime Kunde bist einfach noch ein günstiges Buch mitbestellen,
dann ist der Versand kostenlos *JOKINGLY*
oder bei sports and more für 14,90 ohne versand.

Lg

Re: Sicher unterwegs mit Tagfahrlicht

Verfasst: Donnerstag 22. September 2011, 19:26
von Timo
Hallo Mc Maly,

unser "nicht mehr Mitglied" hatte für die Nummernschildhalterung/ Rücklicht der Hercules und ganz speziell für die Spartas eine tolle Lösung gefunden *THUMBS UP* *THUMBS UP*
Nachgebaut habe ich diese Dinger auch, mir gingen dieses ständige Klappern bzw Brüche der Halter auf die Nerven. :*)

Timo

Habe ich noch gefunden: von nicht mehr Mitglied » Montag 28. Dezember 2009, 19:50

Re: Sicher unterwegs mit Tagfahrlicht

Verfasst: Donnerstag 22. September 2011, 23:00
von Mike
Nabend

Missverständnis - ich meinte die "Line-Variante" von B&M mit der ich liebäugle.
Die gibts um die 20Euro mit Versand und für 29Euro mit Batteriebox:
http://www.ebay.de/itm/B-M-Busch-Muller ... 6d707e1631

Das Toplight Flat plus fahre ich seit über einem Jahr und bin sehr zufrieden damit.
Bumm1.jpg
"Nicht mehr Mitglieds" Nummernschildhalter aus PVC (Danke nochmal!) hatte ich seinerzeit weiterentwickelt.
Mit Stehbolzen und Einpressmuttern habe ich eine Tragkonstruktion gebaut, die sowohl das Rücklicht als auch den Shimano Spannungsbegrenzer aufnehmen kann.
Bumm2.jpg
Das ganze mit Edelstahlschrauben, Beilagen und Stop-Muttern wo ging, sieht heute noch genauso aus.
Die Einpressmuttern werden von oben in den Classic-Tank (da wo normalerweise dieses Dünnblech-Nummernschildhalteteil sitzt) eingehängt und unten wird der PVC-Nummernschildhalter am Schutzblech festgeschraubt.
Bumm3.jpg
Da rappelt nix, kann ich auch nach einem Jahr nur weiterempfehlen.

Gruß
Mike

Re: Sicher unterwegs mit Tagfahrlicht

Verfasst: Freitag 23. September 2011, 05:35
von McMaly
Moin Mike,

das sieht wirklich sehr ordentlich aus. *THUMBS UP*

Bei meiner Spartamet ist die Situation im Heckbereich aber doch eine ganze Ecke anders.

Die Gepäckträgerstreben sind dort ganz dünn und am Tank befestigen ginge nur mit Kleber.


Grüße Matthias

Re: Sicher unterwegs mit Tagfahrlicht

Verfasst: Freitag 23. September 2011, 08:33
von Dieter-K
Hallo Freunde,

seit ein paar Monaten fahre ich eine Alternative zum Seitenläufer und zum Nabendynamo.
Ich habe mich immer gescheut, darüber öffentlich zu posten. Patentfähig ist die Sache aber nicht.
Sonst könnt mir jemand den Bau untersagen, wenn er schneller mit der Patentanmeldung ist.

Das Licht aus dem Digitalmodul. Ich schreibe gerade an der Bedienungsanleitung fürs Digitale Zündmodul.
Dazu musste ich alles Wichtige zusammentragen.

Anleitung Punkt 7: Fahrlicht aus dem Digitalen Zündmodul

Voraussetzungen:
- B&M-Frontscheinwerfer IQ-Cyo oder IQ-Fly
- Diodenrücklicht mit einer LED, nicht mehr
- kein E-Starter am Motor
- Zündspule mit Ladespule vorhanden
- der Dynamo muss entfernt werden (bzw. darf nicht mit dem Stromkreis verbunden sein).
- es darf keine Batterie in den Stromkreis integriert sein (z.B. aus der Standlichtbox)

Wer sich sicher ist, dass er abends mit der Saxonette nur im Motorbetrieb fahren
möchte und die oben genannten Kriterien erfüllt, kann das Digitale Zündmodul mit Lichtoption
verwenden.

Das Zündmodul schafft nicht die erforderliche Energie allein, um das B&M-Licht zu voller
Leuchtkraft zu bringen. Die Ladespule schafft es auch nicht allein. Das Licht würde
auch sehr stark flackern. In Verbindung mit dem Schaltregler und der Spannungs-
begrenzung schaffen es aber beide Stromquellen zusammen.
Das Fahrlicht brennt schon im Leerlauf ähnlich hell wie ein 10-Lux-Scheinwerfer.
Ab 3000/min steht dann das volle B&M LED-Fahrlicht zur Verfügung.

Ohne die Unterstützung durch die Ladespule entspricht die Helligkeit etwa der eines
10-Lux Scheinwerfers herkömmlicher Bauart. Aber erst bei Drehzahlen oberhalb
6000/min. Der freundliche Schutzmann würde das Licht nicht beanstanden, aber
ich will ja richtig was sehen!

Das Digitalmodul gibt über den Lichtausgang überschüssigen Gleichstrom ab, sobald
der Mikrocontroller mit der Betriebsspannung versorgt ist. Dessen Stromversorgung
hat die höchste Priorität.

Beim Anschluss der Beleuchtung zu beachten:
Das Massekabel der B&Ms muss mit dem Plus-Ausgang vom Modul verbunden werden.
Phase vom B&M wird mit der Massebuchse am Lichtausgang vom Modul verbunden.

Wer einen Lichtschalter zwischenschalten möchte, muss einen Wechselschalter
ohne Neutralstellung wählen und den so schalten, dass der Strom
entweder zu den Lampen oder an Masse abgeleitet wird.

Das Modul ist nicht dafür ausgelegt, drei Watt über seine Schutzschaltung
zu vernichten. B&M gesteht seinen Kunden auch keinen Dauerbetrieb zu, wenn
eine Lampe ausgefallen ist. Dann erlischt die Garantie.

Wer jetzt einen Schaltplan für die Fahrlichtoption bei mir ordert, muss schon ein sehr
guter Freund sein. Wer das nicht selbst und ohne Fragezeichen hinbekommt,
sollte lieber die Finger davon lassen.
Kann gut sein, dass jemand eine funktionierende Idee vor Augen hat, aber meinen Schaltplan
vielleicht für etwas ausgereifter hält.

Jedenfalls rutscht da kein Seitenläufer mehr bei Nässe und kein Nabendynamo treibt das Gewicht in die Höhe.
Die Lichtoption war für mich die optimale Möglichkeit, das Tagfahrlicht und eine ordentliche Beleuchtung beim
Warten an der Ampel zu verwirklichen. Ihr wisst, ich muss auch tagsüber mit Licht und Helm fahren.

Der Strom wird aus dem induzierten Minusimpuls generiert, der bei einem Digitalmodul so nicht verwendet
werden kann. -230 Volt kann man so nicht gebrauchen. Im Modul werden sie in +6,8V gewandelt.
Dann klappt's auch mit dem dynamofreien Fahrlicht.

Grüße - Dieter

PS: Mehrmals editiert, ist ja auch kein leichter Tobak, das Prinzip zu erklären.

Re: Sicher unterwegs mit Tagfahrlicht

Verfasst: Freitag 23. September 2011, 09:15
von Tourist
Hallo Dieter-K,

aus aktuellem Anlass hier nochmals eine Anfrage zum Thema:
nach einer ersten richtigen Nachtfahrt (Feld, Wald und Wiese - also ohne Straßenlaterne etc.) mit meiner neuen Saxonette gestern abend bin ich mir absolut sicher - mit der Original-Halogen-Funzel geht es nicht weiter: Echt gefährlich, nachts auf Feldwegen zu fahren: Du kommst z.B. an eine Abzweigung, suchst nach dem richtigen Weg - und stehst in völliger Dunkelheit!

Meine Frage daher: Welche der von Dir erwähnten B&M-Frontscheinwerfer (IQ-Cyo oder IQ-Fly) funktionieren denn mit Gleichspannung? Oder machst Du aus deinen 6,8 V DC wieder Wechselspannung?

Bei Deiner Lösung (so wie ich als Elektro-Laie das verstehe) verwendest Du direkt die Spannung aus Zündmodul + Ladespule um den Scheinwerfer zu betreiben. Mir würde ein (wg. der Akkukapazität) begrenzter Betrieb mittels 1/2 Anlasserakku (6 V) vollkommen genügen, idealerweise mit der Option zur Umschaltung auf Dynamobetrieb. Tagfahrlicht wäre bei entsprechendem Scheinwerfer (z.B. Cyo T) kein Problem, der Verbrauch der Tagfahr-LEDs sollte überschaubar sein.

Deine Lösung funktioniert nur mit Motorbetrieb. Für den Pedalbetrieb ist somit unabhängig noch die Dynamoanlage erforderlich.
Ich suche - wie immer - die eierlegenden Wollmilchsau, bei der ich sowohl Dynamo-Licht (StVZO) als auch Akkulicht zur Verfügung habe (wenns wirklich dunkel ist) - notfalls auch mit zwei separaten Scheinwerfern.

Dank und Gruß

Tourist

Re: Sicher unterwegs mit Tagfahrlicht

Verfasst: Freitag 23. September 2011, 09:39
von Dieter-K
Hallo Tourist,

beide von mir genannten Frontscheinwerfer sind vom Hersteller für Wechselstrom ausgelegt.
In der Bedienungsanleitung wird jedoch erwähnt, wie diese Scheinwerfer an Gleichstrom betrieben werden können.
In den Fahrrad-Fachforen sind sich die E-Freaks darüber einig, dass der B&M nicht mit 7,3 Volt Gleichstrom betrieben werden sollte, wie B&M das für eine optimale Lichtausbeute angibt. Mit dieser Spannung wird der Strom zu hoch und die LEDs altern schnell.

Ich habe deshalb maximal 7,0V für den Frontscheinwerfer angesetzt. Darüber wird abgeregelt. Der interne Regler im Scheinwerfer muss die Versorgungsspannung sowieso für die LED anpassen. Ich kenne keine LED, die 7,x Volt direkt verträgt.

Es ist immer zu bedenken, wer mit der Saxonette Fahrrad fahren möchte, braucht von rechtswegen einen Dynamo.
Mich interessiert das Fahrradfahren auf der Saxonette überhaupt nicht, solange ich Sprit im Tank und keinen technischen Ausfall habe.
Zum Radfahren nehme ich tatsächlich mein Fahrrad.

B&M hat auch sehr leistungsfähige Batteriescheinwerfer im Programm (auf Cyo-Niveau und darüber).
Die anzupassen fand ich uninteressant, weil die kaum jemand kauft. Der Raum für die Batterien lässt die Dinger immer so nach Lidl-10Lux-klobig aussehen.

LG - Dieter

Re: Sicher unterwegs mit Tagfahrlicht

Verfasst: Freitag 23. September 2011, 13:58
von Tourist
Hallo Dieter-K,
Dieter-K hat geschrieben:...In der Bedienungsanleitung wird jedoch erwähnt, wie diese Scheinwerfer an Gleichstrom betrieben werden können. ...
Vielen Dank für Deine Antwort - genau diese Information hatte ich nicht.
Mir war nicht klar, ob die Wechselspannung erst auf ein passendes LED-Niveau heruntertransformiert wird (obwohl ich wg. der erforderlichen Trafogröße schon meine Zweifel hatte) oder ob die Dynamospannung zuerst gleichgerichtet wird, um sie dann entsprechend runterzuregeln.
Somit stünde meiner (angedachten) Lösung eigentlich nichts im Weg: Mittels Schalter, der all Pole trennt wahlweise 6 V ~ oder 6 V = Akkuspannung (mal nachmessen, wie hoch die während des Ladens mit der Ladespule ansteigt) für einen LED-Scheinwerfer.
Die serienmäßigen Akku-Schweinwerfer laufen überwiegend mit 4,8 V Nominalspannung, da hatte ich mit 6 V Bedenken.
Die Einschränkung für den Betrieb "nur mit Nabendynamo" wird sich wohl auf den zusätzlichen Schalter im Gehäuse beziehen bzw. auf die ggf. zusätzlich in der Lampe enthaltenen Schutzdiode.

Was ist empfehlenswerter: Leuchte mit Nahfeld (40 Lux, integr. Reflektor) oder die 60 Lux Leuchte plus zusätzlichem Reflektor?

Mal sehen, welche Erleuchtung dabei herauskommt.
Bin leider auf dem Gebiet noch ziemlicher Laie. Bei meinen bisherigen Zweirädern hab ich halt immer auf den Lichtschalter gedrückt und es wurde mit 55 / 60 W so richtig hell - auch im Stand!

Vielen Dank für Deine Mühen
Tourist
P.S.: Besser kenn ich mich mit anderen Motorfahrzeugen aus: Gummiyacht (2 PS), Helix (mind. 17 PS) und Karmann auf T4 (102 PS) ... da kann ich dann gerne helfen ...

Re: Sicher unterwegs mit Tagfahrlicht

Verfasst: Freitag 23. September 2011, 15:40
von Mike
Tourist hat geschrieben:...
Was ist empfehlenswerter: Leuchte mit Nahfeld (40 Lux, integr. Reflektor) oder die 60 Lux Leuchte plus zusätzlichem Reflektor?
...
Servus Tourist

Fährst Du nachts des öfteren auf innerstädtischen Hindernissbahnen und Teststrecken?
Diese sind an dem blauen Schild mit dem weißen Radl darauf gut zu erkennen.

Dann nimm den 40er.
Das Streulicht im Nahfeld lässt dich die Unwägbarkeiten der Radwege nebst Schlaglöchern besser erkennen.
Wenn Du lieber auf Landstrassen und (guten) Feldwegen dahindüst, nimm den 60er.

Ich fahr hier auf dem Land den 60er und der reicht nachts auch Downhill für Tempo 50 auf der Strasse.
Nahfeld fehlt dem, aber das Streulicht genügt in richtiger Dunkelheit um auch in der Nähe um das Vorderrad alles erkennen zu können.
Dort ist der 40er mit seiner Streuscheibe wesentlich heller, in der "Ferne" (15 Meter?) wird der dann halt funzelig.

LED ist bei Beiden gleich.

Gruß
Mike