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Benzinhahn für Tankeinbau

Verfasst: Mittwoch 6. Januar 2010, 16:38
von eneuh
Tach,

durch den "Timo" hier aus dem Forum erhielt ich den Anstoß, mich einmal schlau zu machen, ob es nicht einen guten Benzinhahn gibt, den man z.B. in den Seitentank einbauen kann, ohne von innen eine Überwurfmutter aufschrauben zu müssen, was ja auch irgendwie schwierig wäre.

Was haltet Ihr von dieser Variante:
In den Tank bohren wir von unten ein 13'er Loch. Dort stecken wir dann folgende benzinfeste Gummidichtung ein:

Bild

Anschließend wird der hier gezeigte Benzinhahn (schwere Ausführung, sehr leichtgängig) in die Gummidichtung eingeschoben.

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Man beachte die Gummidichtung, sie geht auseinander. So hält das ganze bombenfeste und ist dicht.

Bild

Eingesetzt wird diese Technik von der Firma Wacker bei z.B. Stampfern und Rüttelplatten, sollte also am Saxonette auch funktionieren. Leider ist der Preis relativ hoch. Der Hahn mit Dichtung kostet ca. 28,-- Euro =-O
Ich denke, ich werde es probieren. Der hier gezeigte Hahn ist leider nur eine Leihgabe. :sad:
Absolut baugleiche Hähne kann ich aber bekommen... :razz:

Was haltet ihr davon?

Lg
Edgar

Re: Benzinhahn für Tankeinbau

Verfasst: Mittwoch 6. Januar 2010, 18:05
von nicht mehr Mitglied
Hi Edgar ,

:klugscheiss: EIN

Ich denke das hält so nicht , würde es nicht so einbauen.
Und für die CLASSIC mit Stutzen am Tank gibt es Benzinhähne
als Ersatzteil.

aber trotzdem eine Anregung
( habe Deine Bilder zum Basteln gebraucht )

mfg Bernd

-
Bild

Re: Benzinhahn für Tankeinbau

Verfasst: Mittwoch 6. Januar 2010, 18:17
von fehntjer
Moin,
anderer, trotz guter Idee, Grund warum vielleicht nicht: es bleibt zu viel Rest Krafstoffmischung mit samt Schmutz im Tank zurück.
Deswegen sind die Tanks so gebaut das eine wirkliche Restentleerung erfolgen kann.
Gruss Dieter

Re: Benzinhahn für Tankeinbau

Verfasst: Mittwoch 6. Januar 2010, 18:29
von Sporti
Hallo Edgar,

Es fängt im Prinzip schon damit an:" Bohren wir ein 13 er Loch". Dieses hat dann auch noch Riefen in der Bohrfläche

Daß Loch unterscheidet sich doch von einer Borhung mit 30,0 mm Durchmesser und glatter Bohrungs-Oberfläche.

Zudem wäre die Dichtfläche nur so dick, wie die Materialstärke des Tanks ist, ich denke zu wenig.
Der Benzinhahn bleibt beweglich. Das Gummi arbeitet sich dann auf der Dichtfläche ein und bekommt evtl, Risse. Dauerhafte Dichtigkeit ist nicht sichergestellt.

Jeder selbstgebaute Tank muß abgedrückt werden und die Bescheinigung beim TÜV vorgelegt werden.
So war es bei meiner Harley, weil ich einem ungerprüften Tank gekauft hatte.

Es würde nur funktionieren, wenn die Materialstärke des Tanks erheblich dicker wäre ( größer10 mm )
Habe gerade gesehen, daß Bernd schon geschrieben hatte.

Dies vielleicht nur zur Ergänzung.

Sporti

Re: Benzinhahn für Tankeinbau

Verfasst: Mittwoch 6. Januar 2010, 18:36
von Urban
ist wahrscheinlich besser die altbewährten Universalbenzinhähne einzusetzen wenn man nachrüsten will.

http://cgi.ebay.de/Universal-Benzinhahn ... 2ea6a2d80d



Gasolinegrüße
Urban

Re: Benzinhahn für Tankeinbau

Verfasst: Mittwoch 6. Januar 2010, 18:45
von Sporti
Urban, für unsere Töffs ist der Anschluß zu dick.

Sporti

Re: Benzinhahn für Tankeinbau

Verfasst: Mittwoch 6. Januar 2010, 18:52
von Sparky
Hallo zusammen,
Wenn Dichtung, dann mit guter Vorspannung flach auf flach, und das geht wohl doch nur mit Überwurfmutter von innen.
Ich hab' momentan zwar keinen Benzinhahn, aber wenn ich denn einen haben wollte, dann würde ich deswegen nur ungern meinen Tank "perforieren" wollen, sondern den Hahn lieber "fliegend" irgendwo in den Benzinschlauch setzen. Der Hahn müßte dann natürlich anderweitig festgeschraubt werden, z.B. an der hinteren Gepäckträgerstütze.
Oder irgendwie mit Draht... :redface:
Das geht schneller, einfacher, sicherer, und ist problemlos rückbaubar.
Sieht vielleicht nicht so profihaft aus, aber sonst...
Grüße - Sparky :mcgreen:

Re: Benzinhahn für Tankeinbau

Verfasst: Mittwoch 6. Januar 2010, 19:25
von eneuh
Erstmal Danke an Euch für Eure Meinungen zum Benzinhahn.
Das vergaß ich dabei zu schreiben:
Das Bohrloch mit 13mm ist 1mm schwächer als der Dichtring. Der Dichtring hat 14mm Durchmesser am Schnippel.
Die Dichtung hätte dann schon eine gewisse Vorspannung im Bohrloch.
Der Einwand mit der Wandstärke des Tanks ist wohl berechtigt und wenn man den Hahn komplett in der Dichtung versenkt, mmmhhh, das muß ich mir morgen noch einmal ansehen. (Btw: @Bernd: danke für den Tipp, Mensch Du bist ja ein schneller Grafikkünstler) :mcgreen:

Dieser Hahn ist grundsätzlich erstmal eine Idee, die hahnlosen Tanks mit einem Hähnchen zu bestücken. Ich werde das bei einem Tank mal testen.
Wenn's in die Hose geht, habe ich Pech gehabt. Schaun 'mer mal. Ansonsten ist das ein äußerst robustes und sehr leichtgängiges Teil.
Leider kostet der Hahn aber auch einen satten Wacker Preis. :/
Mal sehen was mir noch so an Hähnen über den Weg läuft. Der Mensch von dem ich den Hahn habe, hat einen Baumaschinen Service und macht in erster Linie kleine Rappel, Stampf, Rüttel und Rattermaschinen. Ich schaue mir das die Tage einmal an einem Original Wacker Tank an.

Lg
Edgar

Re: Benzinhahn für Tankeinbau

Verfasst: Mittwoch 6. Januar 2010, 19:46
von DiDi
Hallo Edgar ,
hilft Dir das vielleicht weiter

http://www.motoruf.de/et/artikel_116988.html

Gruß DiDi

Re: Benzinhahn für Tankeinbau

Verfasst: Mittwoch 6. Januar 2010, 20:12
von eneuh
Tachn Diddi,

ja der ist schon gut, aber da fangen meine Probleme wieder an:
Wie bekomme ich eine Überwurfmutter auf das Gewinde? Dazu müßte ich durch das Mannloch in den Tank steigen. :muahaha: :muahaha:

Lg
Edgar