Nö Sparky, sagte ich ja oben schon, bin ganz Deiner Meinung.
Nur mit den Anordnungen der Spulen kann ich mich so nicht anfreunden.
Eine Sekundärwicklung hat bei Trafos immer (ausser bei Audioüberträgern 1:1) viel mehr Windungen als die Primäre.
Die vermeintliche Ladespule hat unter 100 Windungen, das sind nie 12V Ladespannung mit unseren 2 Minimagneten, wohl aber eine geignete Primärspule.
Die Primärspule muss beim Durchschalten des Tyristors das bisschen Spannung, was sie vorher im Ladekondensator gespeichert hat mit sehr hohem Strom in ultrakurzer Zeit verbraten um mit diesem Miniimpuls in der Sekundärspule einen Hochspannungsimpuls den wir dann Zündfunken nennen auszulösen.
Deshalb benötigt die Primärspule einen dicken Drahtdurchmesser, da sie sonst einen hohen ohmschen Widerstand darstellt der die Entladezeit des Kondensators unnötig in die Länge ziehen würde.
Die direkte magnetische Kopplung der Primär und Sekundär-Spulen ist hier wichtig, weil durch das Eisen des Kerns Verluste entstehen.
Die Magnetische Kopplung zwischen gelb/rot ist quasi nicht gegeben und wenn überhaupt wäre die "Ladespule" als Störfaktor dazwischen.
Schaut Euch im Internet Baupläne von Funkeninduktoren an.
Hier auch recht übersichtlich dargestellt:
http://www.scheidig.de/Deutsch/Hochspan ... duktor.htm
Nichts anderes betreiben wir hier, mit dem kleinen Unterschied das unsere Primärspannung nicht von aussen zugeführt wird, sondern erst durch den Eisenkern "gewonnen" werden muss.
Die Ladespule (im Bild Zündspule genannt) liegt ausserhalb der magnetischen Kopplung von Primär und Sekundärkreis und wird als Luftspule auch zusätzlich direkt von den Magneten des Polrades induziert, was bei den beiden oberen Spulen nicht der Fall ist.
Habe auch eine Prüfrex lila mit abgesetzter Ladespule hier liegen.
Viele Windungen dünner Draht.
Aber nachdem jeder nur das glaubt was er selbst gemessen hat (...wer misst misst Mist!) muss wohl doch ein Röntgenbild von der Zündspule machen.
Gruß
Mike