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Wie kann eine Saxo ohne großen aufwand 35 km/h bringen?

Verfasst: Montag 28. Juli 2014, 11:35
von Johannes63
Hallo liebe Forumsmitglieder,

da mir die 30 Km/h zwar auf Feldwege und im leichten Gelände reichen und auch wenn ich mal auf der Straße bin wo ich leichte aber lange Steigungen habe, wo noch dazu mit Gegenwind ist, ist die Motorunterstützung ausreichend.
Aber wenn ich so wie gestern (27.04.14) gut ausgeruht und bei guten Wetter mit meiner Saxo unterwegs bin und dann mit reiner Trittkraft meine 30 bis 35 km/h fahre und dann bei einer Steigung die zwischen 8 bis 12% dann die Motorunterstützung einsetze, dreht der Motor erst mal hoch um dann (vermute ich mal) beim Kompletten einkuppeln mich auszubremsen.
Das heißt wenn ich den Berg mit 30 Sachen anfahre falle ich dann so auf ca. 27 bis 28 Km/h zurück und dann wieder auf 30 Km/h zukommen dauert mir einfach zu lange.
Den wenn dann die Steigung kommt bin ich froh mit 27 bis 24 km/h über die etwa 500 m lange Steigung zu kommen.
Ist das normal, das einen der Motor bei ca. 28 bis 30 km/h aus dem Standgas erst mal ausbremst?

Da mein Motor ja schon eine offene CDI und ein NL-Getriebe besitzt, würde ich gerne wissen wie man den Motor vielleicht auf 35 Km/h bringt, mehr brauche ich nicht, damit ich wenn ich schon ausgebremst werde, wieder schnell auch meine ursprüngliche Geschwindigkeit komme.
Bring hier ein Zündung ohne CDI etwas?

Ich habe auch noch ein Video von den Niederlanden auf Youtoube gesehen, wo man das Dekoventil herausgeschraubt hat und es dann mit einer längeren Schraube zu verschließen und noch zusätzlich die Schraube weiter in den Brennraum schauen lassen, damit sich die Kompression erhöht.
Mir ist klar dass man dabei aufpassen muss dass die Schraube nicht zu weit in den Brennraum schaut weil sonst der Kolben anschlägt und somit der Motor zerstört wird. *THUMBS DOWN*:

Hier dazu der Link:

http://www.youtube.com/watch?v=antyhARyO8w


Viele Grüße

Johannes :smile:

Re: Wie kann eine Saxonette ohne großen aufwand 35 km/h brin

Verfasst: Montag 28. Juli 2014, 12:17
von Urban
Du fährst ohne Motorunterstützung 35 kmh auf Dauer????

Re: Wie kann eine Saxonette ohne großen aufwand 35 km/h brin

Verfasst: Montag 28. Juli 2014, 12:52
von summi-ost
*THUMBS UP* :smile:

lg, reiner

Re: Wie kann eine Saxonette ohne großen aufwand 35 km/h brin

Verfasst: Montag 28. Juli 2014, 13:19
von fehntjer
Moin,
@Johannes63, dein Youtube Film ist das Ergebnis von :
http://spartamet.forum2go.nl/37-kilometer-t2124.html
da ist nix mit Schraube ersetzen...
@Reiner, das ist seine behandelnde Ärztin.......
Gruß
Dieter

Re: Wie kann eine Saxonette ohne großen aufwand 35 km/h brin

Verfasst: Montag 28. Juli 2014, 13:34
von HiMo
Diesen Beitrag meldenMit Zitat antwortenWie kann eine Saxonette ohne großen aufwand 35 km/h bringen?

Hallo
. . . . ohne ( großen ) Aufwand geht garnichts.
Es muß einiges geändert werden.
Deine wünsche sind ganz speziell und so schnell kann das kleine Motörchen mit der Fliehkraftkuplung
nicht reagieren.
Aber wer 30-35er schnitt bei der Saxonette , mit Stollenreifen halten kann , warum noch
Unterstützung ?
Für die Berge ist das nichts - Bau Dir mit Deiner Erfahrung ein PEDELEC :smile: :trinken:

Re: Wie kann eine Saxonette ohne großen aufwand 35 km/h brin

Verfasst: Montag 28. Juli 2014, 14:56
von Dieter-K
Wer knapp über 50 Jahre alt ist, regelmäßig engagiert Fahrrad fährt, spielt von der Kondition her in einer anderen Liga.
35km/h mit Muskelantrieb erreichen ist sicher eine andere Nummer als 35km/h Durchschnitt. Aber so habe ich Johannes63 auch nicht verstanden.

Da wir hier über eine brauchbare PN-Funktion verfügen, sollten alle Beteiligten überlegen, ob private Daten so offen im Netz stehen sollten.
Kann man ja noch ändern!

Mit 300 Watt Tretleistung kommt man in der Ebene ganz gut voran. Am Berg werden dann je nach Steigung sehr viel mehr Watts nötig, um die Geschwindigkeit zu halten. Das können schnell mal 1000 Watt und mehr Leistungsbedarf werden (gerechnet für 6%). Da tut sich dann auch ein unterstützender Verbrenner sehr schwer.

Dieter

Re: Wie kann eine Saxonette ohne großen aufwand 35 km/h brin

Verfasst: Montag 28. Juli 2014, 15:12
von HiMo
Hallo Johannes ,
Deine Frage :
Ist das normal, das einen der Motor bei ca. 28 bis 30 km/h aus dem Standgas erst mal ausbremst?
Ja , habs jetzt richtig gelesen *JOKINGLY*
Klar ist das richtig wenn Du mit 30-35 den Motor anmachst , wird Dein Motor erst einmal RUNTERGEBREMST bis
Motordrehzahl über Rutschkupplung an Getriebedrehzahl angepaßt ist.
Auch hat Dein Motörchen im oberen Drehzahlbereich keine ausreichenden Reserven um SCHNELL auf höhere Drehzahl zu kommen.
Das haut nicht hin.

PS : Hast Du gut aufgerüstet die CLassic . TOP *THUMBS UP*

Re: Wie kann eine Saxonette ohne großen aufwand 35 km/h brin

Verfasst: Montag 28. Juli 2014, 15:34
von Dieter-K
Für Leute, die kraftvoll mittreten können und wollen, ist das vielleicht der richtige Link:
viewtopic.php?f=16&t=5590#p54645

Könnte ich mir vorstellen - Dieter

PS: Kompression erhöhen mit längerer Zündkerze oder einer längeren Schraube statt des Deko ist völlig indiskutabler Pfusch.

Re: Wie kann eine Saxonette ohne großen aufwand 35 km/h brin

Verfasst: Montag 28. Juli 2014, 16:17
von DomZurHeide
Also ich fuhr schon knapp über 60 km/h mit meiner Saxonette. 8-)
Das war damals beim Forumstreffen in Bad Karshafen und mit meiner alten Gerda!

Aber der Motor war aus und der Berg sehr, sehr steil!

... und ich hatte wirklich Bammel und es war auch nicht lustig oder auch nur schön. :redface:
Die Serien-Saxonetten sind für solche Geschwindigkeiten nicht ausgelegt. (Bremsen, Rahmen, Traktion usw.)
Das gönne ich niemanden.

Also ich empfehle einen weniger steilen Berg, der die 35 km/h ermöglicht. Das ist kein großer Aufwand! :smile:

Einen Saxo-Motor von 20 auf 35 km/h zu "bringen" ist nicht so einfach.
Also der Aufwand wird nicht nur so geschrieben sondern ist meiner Meinung auch groß!

dom

Re: Wie kann eine Saxonette ohne großen aufwand 35 km/h brin

Verfasst: Montag 28. Juli 2014, 22:22
von Johannes63
Urban hat geschrieben:Du fährst ohne Motorunterstützung 35 kmh auf Dauer????
Vor ca. 4 Jahren habe ich 70 Km mit dem Rennrad in zwei Stunden gefahren! :redface:
Das heißt, bis 40 Kilometer hatte ich einen 36 Schnitt, dann kamen die erst schweren Hügel, dann war ich auf einmal bei 34,5er Schnitt und habe dann auf die Letzten 20 km bis ich die 70 Km voll hatte dann noch einen 35 Schnitt, danach haben die Knie gewackelt ]:->

Bei einen Radmarathon von über 160 km im Bayerischen Wald mit ca. 1500 Höhenmeter habe ich 5 Stunden und 20 Minuten gebraucht. Teilweise bin ich aber dann auch im Pulk gefahren um den Windschatten zu nutzen. Ansonsten wäre ich wahrscheinlich keinen 30 Schnitt gefahren.
Top Profis sind auf der gleiche Strecke einen 35 Schnitt gefahren, aber das ich eine andere Liga mit
Doping usw.

Leider ist das jetzt aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr Möglich (Knie und Rückenprobleme) *THUMBS DOWN*: :/
Mein Orthopäde hat gemeint das wenn ich nicht vor 60 Kunstknie möchte ich einen Gang runter Schalten muss, deshalb habe ich mir eine Saxo gekauft mit der Option das mich der Motor nicht ausbremst, wie es im Angsthasenforum der Fall ist.

Aber für einen 31 Schnitt auf ca. 50 km auf leichten hügeligen´n Gelände bin ich immer noch gut ]:->

Leider mach ich das nicht jeden Tag und brauch dann für die nächste Gewalttour so ca. 3 Tage bis ich wieder meinen 30 oder 31ziger Schnitt fahren kann.

Leider merke ich das Alter, man möchte nicht glauben was für einen Unterschied es macht, ob man 40 oder 50 Jahre ist. *TIRED*