Akku laden bei E-Starter

Saxonette, Spartamet und andere
Ruth
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Re: Akku laden bei E-Starter

Beitrag von Ruth »

Hallo @ll

Danke für die vielen Antworten.

Das ist ein NIMH Akku 12V/3400 mAh und im Oktober 16 erst gekauft. Neuware

Vorgestern über Nacht habe ich ihn geladen. Im Moment hat er 13,52V ohne benutzung.

Mal sehen ob ich den noch umgetauscht bekomme.
Gruß Ruth
HiMo
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Re: Akku laden bei E-Starter

Beitrag von HiMo »

Hallo ,
Dann probiere doch einmal mit angeschlossenem Messgerät zu starten
und achte auf VOLT während des Start. :stop:
mfg Hans Günter
>>> Bleibt alle vorsichtig und Gesund ! <<< :wink:
TomL
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Re: Akku laden bei E-Starter

Beitrag von TomL »

Hallo,

wenn man den Akku schon gekauft hat sollte man ihn auch benutzen. Wird schon eine Weile funktionieren.

Fakt ist aber, dass diese modernen Ersatz- Akkus ohne Cadmium viel empfindlicher in Bezug auf Überladung, Tiefentladung und Umgebungstemperatur sind als die alten NC- Akkus. Bei den Angaben der Kapazität wird mal schnell das Blaue vom Himmel weggelogen, und NiMH- und LiPo- Akkus brauchen zwingend ein prozessorgesteuertes Ladegerät, welches zyklisch den Spannungsverlauf und die Temperatur am Akku während des Ladens misst und daraus den genauen Zeitpunkt ermittelt, zu dem der Akku voll ist und die Aufladung beendet werden muss. NC- Akkus kann man auch mit den Ladegeräten für NiMH- Akkus laden; umgekehrt geht das aber eben nicht. Oder jedenfalls nicht lange. Medizinische Geräte, Notbeleuchtung und USVs sind auch heutzutage noch standartmäßig mit NC- Akkus ausgestattet. Eben weil sie quasi "alles mitmachen" und keine komplizierte Ladeelektronik brauchen.

Man sollte beim Saxonetten- Akku auch bedenken, dass es sich dabei um eine Reihenschaltung von 10 Einzelzellen handelt. Genau so wie bei der Weihnachtslichterkette, als die noch Glühlampen hatte. Eine Birne kaputt, und der ganze Baum war aus. Also an sich schon empfindlich. Für den Akku heißt das, wenn nur eine Zelle kaputt ist fällt der ganze Akku aus. Wobei wiederum die ausfallende Zelle sowohl einen Kurzschluss als auch eine Unterbrechung bekommen kann, und das führt beides zu dem Ergebnis, dass am Ende der E- Start nicht mehr funktioniert. Ist letztendlich aber auch reparabel, indem man die defekte Zelle durch eine gleichwertige ersetzt.

Alles gar nicht so einfach. Und nicht alles was möglich ist, ist auch immer sinnvoll, aber dennoch ist vieles möglich.

VG
TomL
Die Aufgabe des Menschen ist nicht die Welt abzureißen, sondern sie zu besser zu machen.
HiMo
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Re: Akku laden bei E-Starter

Beitrag von HiMo »

TomL hat geschrieben:Hallo,

. . . . . .

Man sollte beim Saxonetten- Akku auch bedenken, dass es sich dabei um eine Reihenschaltung von 10 Einzelzellen handelt.
Genau so wie bei der Weihnachtslichterkette, als die noch Glühlampen hatte. Eine Birne kaputt, und der ganze Baum war aus.
Also an sich schon empfindlich. Für den Akku heißt das, wenn nur eine Zelle kaputt ist fällt der ganze Akku aus.

Wobei wiederum die ausfallende Zelle sowohl einen Kurzschluss als auch eine Unterbrechung bekommen kann, und das führt beides zu dem Ergebnis,
dass am Ende der E- Start nicht mehr funktioniert. Ist letztendlich aber auch reparabel, indem man die defekte Zelle durch eine gleichwertige ersetzt.

Alles gar nicht so einfach. Und nicht alles was möglich ist, ist auch immer sinnvoll, aber dennoch ist vieles möglich.

VG
TomL
Mit dieser Erklärung müsste es auch jedem Laien verständlich sein ! *THUMBS UP*

. . . und hier liegt das Problem :
Meist wird der Akku Äußerlich betrachtet und für gut befunden ohne zu Wissen das es auf jede Zelle ankommt.
Auch kann tw. schon beim betrachten der Zellen erkannt werden das es sich bei manchen Zellen um defekte
" Tote Zellen " handelt.

. . und Tom L ,
Zu Reparaturversuchen an Akkus werde ich keinerlei Zustimmung aussprechen , möchte nicht
den schwarzen Peter erhalten wenn die Garage oder Schuppen mit Saxonette abfackelt.
Du kennst die Gefahren und weißt entsprechend zu Handeln .
Nicht jeder der " Googelt " ist sich über die Gefahren seiner evtl. Unsachgemäßer Reparaturen bewusst. :stop: =-O
mfg Hans Günter
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Ruth
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Re: Akku laden bei E-Starter

Beitrag von Ruth »

Morgen

Bei meinen alten Akkus könnte ich noch sehen das da einige ausgelaufen waren.Hier bei dem kann ich das nicht.
Grüne Folie drumrum. Dann werde ich Mal versuchen die Spannung beim Start zu messen.Heute Abend. *THUMBS UP*
Gruß Ruth
Ruth
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Re: Akku laden bei E-Starter

Beitrag von Ruth »

So getestet.

eben hatte der Akku noch 13,47v gestern abend 13,52v
wärend des startends 12,70v danach hat der akku noch 13,30v nach fünf minuten nochmal gemessen 13,36v

Habe nur 2-3 mal kurz gestartet.

jetzt drehe ich mal ne runde.

3km gefahren und nur noch 13,20v drin.
Gruß Ruth
TomL
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Re: Akku laden bei E-Starter

Beitrag von TomL »

Hallo,

HiMo hat natürlich recht: an die "Bastelei" mit den Akkus sollte sich nur jemand heranwagen, der auch weiß was er da macht. Ansonsten kann ein irgendwann auftretender Kurzschluss des Akkus schon dramatische Folgen haben.

Mit ein Grund, warum ich dafür plädiere, keine Akkus mit deutlich höherer Kapazität als beim Original zu verwenden. Ein stärkerer Akku liefert nämlich auch einen höheren Kurzschlussstrom und das über längere Zeit, da kann die Saxonette tatsächlich bei "abfackeln". In der Akkubox gibt es keinerlei Sicherungen; alles ist eben auf den kleinen 1,3 Ah Akku ausgelegt. Der wäre bei einem Kurzschluss im Kabelbaum vermutlich so schnell entladen, dass größere Schäden oder gar ein Brand eher unwahrscheinlich sind. Aber auch hier ist Vorsicht geboten: zum Verdampfen der Leiterbahnen in der Box bei unsachgemäßem "Rumgefummel" reicht der Akku mit Sicherheit aus.

Der Austausch einzelner Zellen macht auch nur dann Sinn, wenn man exakt die gleiche Zelle, also gleiche Bauart und gleiche Kapazität zur Verfügung hat. Und in der Situation ist man eigentlich nur dann, wenn man sich den Akku selber zusammengebaut und dazu ein paar Zellen mehr mit eingekauft hat. Also nur was für Leute, die da doch schon mit etwas Plan herangehen.

VG
TomL
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TomL
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Re: Akku laden bei E-Starter

Beitrag von TomL »

Hallo Ruth,

vielleicht solltest Du mal etwas länger mit mehreren E- Starts fahren und dann die Spannung am Akku messen; die Werte deuten aber darauf hin, dass der Akku beim Fahren entladen statt geladen wird. Wobei die Messwerte eher normal sind und der NiMH- Akku möglicherweise nur auf unterschiedliche Temperaturen reagiert. Die Spannung scheint sogar etwas hoch, aber das ist oft so bei defekten NiMH´s. Sind dann ganz schnell ganz voll geladen, bringen aber keine Leistung mehr. Sollte der Defekt nicht beim Akku liegen kämen sowohl die Akkubox als auch die Zündspule als Ursache in Frage. Tippe aber trotzdem auf den Akku.

Um den Fehler zu analysieren müsste man zunächst mal messen, ob der Akku bei ausgeschaltetem Hauptschalter belastet wird. Nur, ich möchte jemandem, dessen Vorkenntnisse ich nicht kenne hier keine Tipps geben, die dann möglicherweise bei falscher Anwendung zum Totalschaden führen und ich dann da dran schuld bin.

Wie gesagt, Vorsicht beim Hantieren; niemals das Messgerät auf "Ampere" schalten und an "Plus" und "Minus" vom Akku halten, denn dann machts schon kräftig Puff.
Und mindestens das Messgerät sagt erstmal nichts mehr...

VG
TomL
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Ruth
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Re: Akku laden bei E-Starter

Beitrag von Ruth »

keine Sorge

Ich will mir keinen Akku selber basteln.Ich will nur den Fehler finden und wissen ob der Akku kaputt ist.

mein Multimeter ist dieses hier

https://www.google.de/search?q=heitech+ ... xzdfK2Ew8M:

ich stelle beim messen den schalter auf das V mit dem strich und den drei punkten drunter auf 20. rot auf rot und schwarz auf schwarz.

Beim kauf der Saxo waren 2 Akkus dabei und dieses Ladegerät welches ich auch für den neuen Akku genommen habe.

https://www.google.de/search?q=am-12005 ... Vu7aSPZ-GM:

nach dem Laden hatte der Akku immer so 13,75V. das Netzteil schaltet aber nicht automatisch ab.
Die 2 alten Akkus waren einer von 2002 f&S und der andere noch älter auch von F&S.Beide sind teilweise ausgelaufen.
Deswegen habe ich mir ja nen neuen gekauft.

Code: Alles auswählen

Um den Fehler zu analysieren müsste man zunächst mal messen, ob der Akku bei ausgeschaltetem Hauptschalter belastet wird. Nur, ich möchte jemandem, dessen Vorkenntnisse ich nicht kenne hier keine Tipps geben, die dann möglicherweise bei falscher Anwendung zum Totalschaden führen und ich dann da dran schuld bin. 
nein kein Problem,sag mir nur was ich machen kann,dann schaue ich ob ich mir das zutraue und ich traue mir sehr viel zu. ]:->
Hauptschalter meinste damit mein Zündschloss am Akkukasten?

:danke:
Gruß Ruth
TomL
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Re: Akku laden bei E-Starter

Beitrag von TomL »

Hallo Ruth,

das Multimeter ist schonmal nix genaues, und das "Ladegerät" ist nur ein normales Steckernetzteil und so eigentlich nicht zum Laden von NiMH- Akkus geeignet.

Gehe mal davon aus, das der Akku defekt und die Elektrik der Saxonette in Ordnung ist, dann brauchst Du eigentlich zunächst mal nichts mehr an der Saxonette zu messen.

Stattdessen würde ich einfach den Akku ausbauen und diesen mal testen. Dazu bräuchtest Du lediglich eine 12V- Autobirne, gut geeignet wäre die vom PKW-Rücklicht (5 oder 10W oder vom Blinker mit 21W). Löten kannst Du ja, also zwei Drähte dran gelötet und am Besten mit Krokodilklemmen einen Draht mit dem roten und einen mit dem schwarzen Anschluss des Akkus verbunden. Die Lampe sollte aufleuchten; Vorsicht, die Birne wird heiß. Gleichzeitig solltest Du auch die Spannung am Akku messen. Leistung dividiert durch Spannung ergibt den Strom, bei der 5w Lampe sind das rund 0,4 Ampere, bei 10W dann 0,8 A und die 21W- Lampe zieht 1,75 A aus dem Akku. Bei voll geladenem 3,5 Ah Akku müsste die 10W Lampe also gut 4 Stunden leuchten, ohne das die Spannung signifikant abfällt.

Mache jede Wette dass das bei Deinem Akku nicht so sein wird. Die Spannung wird relativ zügig in 1,2V- Schritten abfallen, das sind dann die einzelnen Zellen, die defekt bzw. tiefentladen sind. Wenn die Akkuspannung bei dem Versuch unter 10 Volt sinkt würde ich spätestens abbrechen. Das bedeutet, das mindestens 2 Zellen bereits leer sind. Bei weiterer Stromentnahme laden die sich falsch gepolt wieder auf, und das gibt ihnen mit Sicherheit den Rest.

Leider gibt es auch gar keine -zumindest mir bekannte- Möglichkeit, eine so geschädigte Akku- Batterie im Ganzen wieder zu regenerieren. Da hilft dann wirklich nur ein neuer Akku.

Die grundsätzliche Problematik besteht eben darin, dass die 10 Akkuzellen bedingt durch die Reihenschaltung ja nur alle gemeinsam mit dem gleichen Strom geladen werden können, den das schwächste Glied in der Kette bestimmt. Tatsächlich sind die Zellen aber schon produktionsbedingt unterschiedlich. Und in diesem Verbund hat eine einmal leer gewordene Zelle kaum die Chance, sich wieder aufzuladen, während bereits vollgeladene Zellen durch Dauerladung geschädigt werden. Ein Teufelskreis, wenn man so will. Und eine Gelddruckmaschine für Akkuhersteller, die tatsächlich auch heute noch Kompatibilität zum NC- Akku vorgaukeln.

Eine Alternative wäre, sich einen Batteriehalter für 10 Einzelzellen im Baby- oder Mignonformat zu besorgen und diesen dann mit 10 Einzelzellen im Batteriegehäuse zu bestücken. Im Betrieb sind die dann in Reihe geschaltet und liefern ihre 12 Volt, zum Laden müsste dann allerdings jede Zelle einzeln ins Ladegerät. So wird das Problem auch bei hochwertigen Werkzeugakkus gelöst - Stromentnahme in Reihe, Laden aber einzeln. Bei drei oder vier Zellen geht das noch, aber bei 10 Zellen steigt der Aufwand dramatisch. Mal abgesehen davon, dass die ganze Mimik dann wohl kaum noch in die Akkubox der Saxonette passen dürfte.

Bleibt letztlich nur wie schon erwähnt der NC- Akku.

Viele Grüße
TomL
Die Aufgabe des Menschen ist nicht die Welt abzureißen, sondern sie zu besser zu machen.
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