Sporti's Garage, Motorschaden , ein Film

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Sporti
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Sporti's Garage, Motorschaden , ein Film

Beitrag von Sporti »

Hallo Leute,
hier mal ein Film.
Der alte Beitrag dazu ist ja ziemlich zerredet, deshalb ein neuer Fred hier.

http://www.motorfahrrad.eu/viewtopic.php?f=2&t=2458


Webseite: http://fambalser.wix.com/balser
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Re: Sporti's Garage, Motorschaden , ein Film

Beitrag von nicht mehr Mitglied »

Hi Mischa ,

KOLBENKLEMMER - war es nicht , dazu ist der Kolben zu viel von Ölkohle umgeben.
Dann denke ich würdest Du es an RIEFEN und blanken Stellen am Kolben und Lauffläche
sehen.
Was fährst Du denn für ein ÖL das der Motor so verkokelt ?

Mache bitte mal Fotos vom Kolben , Kubelwellenhauptlager , Zapfen unter Simering Polrad ,
und Zylinder.
Auch bitte mal Kolbenring abziehen und nachmessen.

mfg Bernd


Meine Diagnose zu dem Motorausfall :
- der Sicherungsring ist von der Seilrolle ist aus dem Sitz gesprungen
( nehme ja nicht an das Du den verkehrt herum montiert hast )
- dardurch ist die Seilrolle lose auf dem Starterdeckelstumpf und hat am Polrad
geschliffen
- durch die große Hitzeentwicklung und Ausdehnung des Polrad sind die Eisenkerne
etwas nach aussen getreten.
- die vorstehenden Eisenkerne des Polrad haben an der Zündspule geschliffen und diese
auch ankokeln lassen
- die große Hitzeentwicklung hat dann auch den mit Heißkleber verklebten Deckel vom
Zündmodul gelöst
( schicke ich Dir ein neues Gehäuse - Kannst Du dann umbauen )

Die Verkokelung Ölkohle am Kolben führe ich auf verschlissenen Kolbenring und das Mischöl zurück.
Kolben würde ich säubern und weiter verwenden.
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Sporti
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Re: Sporti's Garage, Motorschaden , ein Film

Beitrag von Sporti »

Hier das Öl:

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Der Kolbenring hatte einen Dickenunterschied von max 0,3 mm.
Mit einer normalen Schieblehre gemessen, er sah nicht so verschlissen aus.
Hab ihn außerdem bei der Demontage zerstört.
Wieso konnte ich die Kurbelwelle nicht mehr drehen ?
Ein richtiger Kolbenklemmer war es nicht, der Motor lief ja noch bis zuletzt. War aber bestimmt kurz davor.
Aber könnte es sein, daß die Ölkohle das Spiel zwischen Kolben und Zylinder etwas verringert hat, sodaß mehr Reibungshitze entstehen konnte ?

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Jörg

Re: Sporti's Garage, Motorschaden , ein Film

Beitrag von Jörg »

Grauenvoll ! Wo kommt die viele Ölkohle her ? Das sieht aus ,als wenn der Motor aus der Nullserie wäre und seit dem nie mehr geöffnet wurde ... ]:-> Das dürfte doch bei einem vollsynthetischen Öl nicht passieren,hab ich aber auch schon mal an einem bei Ebay ersteigerterten Motor gesehen.Wenn sich der Kolben ausdehnt ,mit diesem Mantel an Ölkohle ,dann wird dieser klemmen wollen ! Ich denke ,wenn die Ölkohle entfernt ist,sieht der Kolben bestimmt nicht so schlecht aus .Mit 1000er Schleifpapier und Bremsenreiniger geht das Zeug super ab.Und dann unbedingt die
Ölsorte wechseln! Ich bin von Castrol auf Addinol MZ 408 umgestiegen ,1:50 mit den besten Erfahrungen .
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Re: Sporti's Garage, Motorschaden , ein Film

Beitrag von nicht mehr Mitglied »

:/ gelöscht

mfg Bernd
:-X
Zuletzt geändert von nicht mehr Mitglied am Montag 26. Juli 2010, 14:49, insgesamt 1-mal geändert.
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PeCeBu
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Re: Sporti's Garage, Motorschaden , ein Film

Beitrag von PeCeBu »

Hallo,
ich habe mal was vom Vespavorum rauskopiert
Sorry Leute, aber da muß ich wieder mal mit einer der ältesten Mähr' aufräumen
Es ist völliger Unfug, zum "Einfahren" mehr Öl reinzukippen, ganz genau das gegenteil machte Sinn! Und das aus gleich mehreren Gründen!

(1) mehr Öl heißt weniger Sprit bei gleicher Bedüsung, also magerer!!!

(2) zu fette Abstimmung läßt den überflüssigen Sprit den Ölfilm von der Zylinderwand waschen, mit fatalen Folgen!

(3) zuviel - vorallem schechtes - Öl läßt dieses verklumpen und in den Ringnuten festbacken; wiederum erhöhter Verschleiß und mangelnde Leistung und Performance sind die Folge!

(4) sanftes Einfahren (lt. Herstellerangaben!) ist totaler Schwachsinn und erreicht genau das Gegenteil dessen, was man erreichen will!
Erklärung: heutige Zyl./kolbenfertigung ist bereits exzellent, oft wurde schon mal vorgeschliffen und einlaufen gelassen. dadurch ist das Potential der Oberflächenrauheit nur noch gering, um Laufbahn und Ringe einzuschleifen, damit diese tatsächlich dicht werden, und nur dann läuft der Motor sauber und leistungsstark!
Sanftes Einfahren trägt die Rauhigkeit zwar ab, aber es erfolgt kein Einschleifen, weil die Ringe nur unter richtiger Last durch ihre Federspannung richtig an die Zyl.-Wand gepreßt werden. Fazit: Einfahren funktioniert nur auf die harte Tour!!!
Nämlich so: aus 5000-6000rpm mehrmals hintereinander im 2. bzw. 3. Gang das Gas voll aufreißen (Verkehrs.- und Bullen-freie längere Straße mit leichter Steigung bergauf suchen dafür!), dazwischen jeweils wieder runterbremsen.
Zuvor sollten 20-höchstens 50km Anfahrt ausreichen, den Motor ausreichend warm zu fahren und vorabzustimmen, besser sogar weniger. Hat man einen Temp.messer zur Hand, ist es auch recht leicht, das ganze zu überwachen! Wer seinen Motor auf den ersten 50-max.300km nicht eingefahren bekommt, der hat leider alles verloren! Da wird dann nix mehr, sorry, und Abhilfe würde nur ein erneutes honen und neue Ringe bringen, und dann aber richtig einfahren!

(5) für's Einfahren keinesfalls vollsynthetische Esteröle nehmen, wie etwa das Motul 800, auch das neue Belray, Putoline-R oder das Motul 600 sind bereits etwas zusehr esterlastig und zu dünn! Besser eignet sich da erstklassiges zäheres Öl (älteres Belray, das mineralische 2T-Molyduval, das Ipone,...).
die heutigen high-tech Esteröle schmieren leider dermaßen perfekt, daß sie kontraproduktiv für die Einfahrphase sind!
Hier sollten die Abriebpartikel zusammen mit dem zähen Öl eine Emulsion bilden, die den Einschleifprozeß ähnlich dem Naßschleifen begünstigen. Mit vollsynthetischem Esteröl müßte man eig ab dem ersten mal Anwerfen gleichmal heftig Drehzahl auf Last machen, echt brutal, um überhaupt sowas wie ein Einfahren zu ermöglichen. Ist der Motor da nicht schon recht gut eingestellt, kann das leicht in die Hose gehen...., daher dieser Hinweis! 1:50 reicht übrigens allemal mehr als aus!
Nach der Einfahrphase den leeren Tank mit dem Gemisch füllen, das ihr sonst auch fährt, z.B. 1:50 Motul 600 im 98er Sprit, dann ist gutes vollsynth. Öl wieder gefragt und richtig eingesetzt!

PS: an die Weicheier: es macht überhaupt keinen Sinn, zunächst 1000km herumzuschleichen mit Standgas, um dann beim ersten Gasgeben den (wie auch eingestellten) Motor hochgehen zu lassen - genau: weil nicht eingefahren, heftiger Blowby, Undichtigkeit, falsch eingestellt, hoffnunslos verkokt/verrußt,....! Entweder der Motor hält, oder er hält nicht, egal ob nach 1km oder 1000km Gas gegeben wird!
(Nur mal so zum durchlesen)
Gruß Peter
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Sporti
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Re: Sporti's Garage, Motorschaden , ein Film

Beitrag von Sporti »

Danke für die Tipps. Ich werde den Kolben entsprechend behandeln.
Der Kolbenring war aber bei weitem nicht so abgenutzt wie auf dem Bild, wie gesagt max. 0,3 mm Unterschied. Aber es wird ein neuer montiert.
Vielleicht klemmte er ja nur durch die Ölkohle fest.
Ich fahre immer mit 1:80 Mischung.
Einmal drehte sich der Motor wegen der Ölkohle am Kolben nicht richtig, und andererseits schliff die Rolle, weil wohl der Haltering versagte.
2 Probleme zur gleichen Zeit, die aber unabhängig voneinander gewesen sind.

Jetzt werde ich in Ruhe alles fertigmachen, aber langsamer als jede Kapelle spielt. :wink:

Sporti
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Re: Sporti's Garage, Motorschaden , ein Film

Beitrag von nicht mehr Mitglied »

Sporti hat geschrieben:Danke für die Tipps.

Jetzt werde ich in Ruhe alles fertigmachen, aber langsamer als jede Kapelle spielt. :wink:

Sporti
Aber das Du diesen Spruch noch gemerkt hast *THUMBS UP* *JOKINGLY*

lg Bernd
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Re: Sporti's Garage, Motorschaden , ein Film

Beitrag von DiDi »

Sporti ,
dann viel Erfolg ,beim Instrumente bearbeiten ,
damit wieder ordentlich Musik raus kommt

Gruß
DiDi
Für den inneren Schweinehund gibt es eine Erklärung aus der Evolution ; er muss uns zugelaufen sein .
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PeCeBu
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Re: Sporti's Garage, Motorschaden , ein Film

Beitrag von PeCeBu »

Hallo Sporti *JOKINGLY*
(sind nur mal so ein paar spontane Überlegungen)
der Kolbenbolzen auf dem Bild kommt mir irgendwie verdächtig vor, die blaue Anlassfarbe außen rechts und links, da dürfte sich doch gar nichts drehen, in der Mitte wo er auf den Nadellager sitzt ist er nicht so warm geworden, hat sich das Nadellager gezwickt ? Teste mal den Kolbenbolzen im Nadelkäfig. Jedenfalls würde ich einen neuen Kolbenbolzen und wenn möglich ein neues Nadellager benützen. Den Buckel wenn er gereinigt, evtl. Koch-Methode mit Persil würde ich wieder verwenden. Die Möglichkeit den Zylinder nachzumessen wirst du wohl nicht haben. Der Buckelkolben ist wohl ein C-Kolben, das Gehäuse ?.
Gruß Peter
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