Hallo Zusammen,
habe heute eine kleine Probefahrt gemacht und finde das die Fliehkraftkupplung aus dem Stand heraus hart einkuppelt, geht bis zum klacken. Auch wenn man ohne Gas rollt und dann wieder Gas gibt hackt es.
Ist das normal so?
Fliehkraftkupplung ruppig
-
Dampframme
Re: Fliehkraftkupplung ruppig
Dieses klacken beim anfahren kann aber auch von den
Sperrklinken aus der Nabenhülse kommen.
Sperrklinken aus der Nabenhülse kommen.
- fehntjer
- Beiträge: 1279
- Registriert: Mittwoch 22. Oktober 2008, 19:21
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Re: Fliehkraftkupplung ruppig
Moin,
passiert meist wenn die Kupplung sich so langsam verabschiedet

Gruß
Dieter
passiert meist wenn die Kupplung sich so langsam verabschiedet

Gruß
Dieter
Dieser Text besteht aus 100% recycled Bits. Haltbarkeits Datum: s. Rückseite
Der Niederrheiner hat von nichts Ahnung kann aber alles erklären
frei nach Hans-Dieter Hüsch
https://i.ibb.co/YNBypqf/vlag-n-L-d-L.jpg
Der Niederrheiner hat von nichts Ahnung kann aber alles erklären
frei nach Hans-Dieter Hüsch
https://i.ibb.co/YNBypqf/vlag-n-L-d-L.jpg
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Dieter-K
Re: Fliehkraftkupplung ruppig
Hallo Dampframme,
meine graue Hercules hackt auch sehr unangenehm.
An Sperrklinken glaube ich nicht als Ursache.
Der Motor ist aber als nächster dran, auseinander genommen zu werden. Dann werde ich dem Phänomen ein besonderes Augenmerk widmen.
Jedenfalls bin ich davon überzeugt, dass dieser Schlag beim Anfahren nicht förderlich sein kann. Wenn dadurch Sperrklinken wegbrechen, wundert mich das nicht.
Ich halte Abriebstaub in den Gelenken der Kupplungsbacken für die Ursache. Wir werden sehen.
Dieter
meine graue Hercules hackt auch sehr unangenehm.
An Sperrklinken glaube ich nicht als Ursache.
Der Motor ist aber als nächster dran, auseinander genommen zu werden. Dann werde ich dem Phänomen ein besonderes Augenmerk widmen.
Jedenfalls bin ich davon überzeugt, dass dieser Schlag beim Anfahren nicht förderlich sein kann. Wenn dadurch Sperrklinken wegbrechen, wundert mich das nicht.
Ich halte Abriebstaub in den Gelenken der Kupplungsbacken für die Ursache. Wir werden sehen.
Dieter
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eneuh
Re: Fliehkraftkupplung ruppig
Moin,
das Kupplungsrupfen kenne ich auch.
Ich habe auch festgestellt, dass die Originalbeläge unkomfortabler sind als nachgerüstete Beläge.
Kerstins "Silberne" fährt mit Original Kupplung >> Rupft etwas.
Anikas "Braune" d.t.o.
Meine "Grüne" mit RC Belägen, butterweich.
Felix "Berceau" mit Kevlar Kupplung, butterweich.
Liegts evtl am Material der Beläge?
Fragen über Fragen...
das Kupplungsrupfen kenne ich auch.
Ich habe auch festgestellt, dass die Originalbeläge unkomfortabler sind als nachgerüstete Beläge.
Kerstins "Silberne" fährt mit Original Kupplung >> Rupft etwas.
Anikas "Braune" d.t.o.
Meine "Grüne" mit RC Belägen, butterweich.
Felix "Berceau" mit Kevlar Kupplung, butterweich.
Liegts evtl am Material der Beläge?
Fragen über Fragen...
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Sparky
Re: Fliehkraftkupplung ruppig
Hallo kmfrank,
das Problem hatte ich auch.
Es trat auf nach einer sehr langen Stillstandszeit vor der Wiederinbetriebnahme.
Mit etwas Geduld verschwindet der Effekt nach und nach - so war es bei mir.
Das Problem dieses plötzlichen harten Kupplungseingriffs entsteht durch Schwergängigkeit.
D.h. die normale Fliehkraftgrenze für ein sanftes Nach-außen-Fahren der Beläge
ist z.B. durch Rost im Bereich der Kupplungsbacken/Reibbänder/Spannfeder
zu einer höheren Drehzahl hin verschoben.
Dann löst sich das Ganze relativ spät und abrupt, und kuppelt mit großer Reibkraft ein,
weil ja schon eine relativ hohe Drehzahl vorliegt.
Beim Start selbst ist es eine große Hilfe, das Rad vorher ca. 5...10cm rückwärts rollen zu lassen,
weil dadurch die Antriebs-Sperrklinken schon vor dem Start in Eingriff gebracht werden.
Dann knallt es nicht mehr so, weil das Massenträgheitsmoment der Kupplungsglocke
1. den Schlag von den rotierenden Kupplungsbacken abfängt und
2. nicht umgekehrt auch noch zusätzlich auf die Sperrklinken hackt.
Das bringt echt was!
Grüße - Sparky

1. Nachtrag:
Nagelneue Kupplungsbeläge sind frei von Öl.
Erst wenn sie normal ölig geworden sind,
ist ein sanftes Einkuppeln zu erwarten...
2. Nachtrag
Es gibt eine gute Möglichkeit, die Kupplungsbacken gängig zu machen,
ohne dabei unnötig viele harte Schläge auf die Sperrklinken zu geben:
Sobald es bergab geht und man schneller als 20 km/h ist,
immer mal wieder mit dem Gas spielen.
Dann fahren jedesmal die Kupplungsbacken gegen die Kupplungsglocke,
aber bei einer Drehzahl, wo die Sperrklinken nichts abbekommen können,
weil die Fahrgeschwindigkeit zu hoch ist für die Motor-/Kupplungsdrehzahl.
Das glättet nach und nach die eventuell vom Rost gebildeten Unebenheiten,
ohne dass empfindliche Teile (Sperrklinken und Wurmwelle!) unnötig belastet werden...
das Problem hatte ich auch.
Es trat auf nach einer sehr langen Stillstandszeit vor der Wiederinbetriebnahme.
Mit etwas Geduld verschwindet der Effekt nach und nach - so war es bei mir.
Das Problem dieses plötzlichen harten Kupplungseingriffs entsteht durch Schwergängigkeit.
D.h. die normale Fliehkraftgrenze für ein sanftes Nach-außen-Fahren der Beläge
ist z.B. durch Rost im Bereich der Kupplungsbacken/Reibbänder/Spannfeder
zu einer höheren Drehzahl hin verschoben.
Dann löst sich das Ganze relativ spät und abrupt, und kuppelt mit großer Reibkraft ein,
weil ja schon eine relativ hohe Drehzahl vorliegt.
Beim Start selbst ist es eine große Hilfe, das Rad vorher ca. 5...10cm rückwärts rollen zu lassen,
weil dadurch die Antriebs-Sperrklinken schon vor dem Start in Eingriff gebracht werden.
Dann knallt es nicht mehr so, weil das Massenträgheitsmoment der Kupplungsglocke
1. den Schlag von den rotierenden Kupplungsbacken abfängt und
2. nicht umgekehrt auch noch zusätzlich auf die Sperrklinken hackt.
Das bringt echt was!
Grüße - Sparky
1. Nachtrag:
Nagelneue Kupplungsbeläge sind frei von Öl.
Erst wenn sie normal ölig geworden sind,
ist ein sanftes Einkuppeln zu erwarten...
2. Nachtrag
Es gibt eine gute Möglichkeit, die Kupplungsbacken gängig zu machen,
ohne dabei unnötig viele harte Schläge auf die Sperrklinken zu geben:
Sobald es bergab geht und man schneller als 20 km/h ist,
immer mal wieder mit dem Gas spielen.
Dann fahren jedesmal die Kupplungsbacken gegen die Kupplungsglocke,
aber bei einer Drehzahl, wo die Sperrklinken nichts abbekommen können,
weil die Fahrgeschwindigkeit zu hoch ist für die Motor-/Kupplungsdrehzahl.
Das glättet nach und nach die eventuell vom Rost gebildeten Unebenheiten,
ohne dass empfindliche Teile (Sperrklinken und Wurmwelle!) unnötig belastet werden...
Zuletzt geändert von Sparky am Donnerstag 7. Juli 2011, 21:39, insgesamt 1-mal geändert.