Fehlerursache Vergaser -noch eine

Saxonette, Spartamet und andere
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eddiwars
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Fehlerursache Vergaser -noch eine

Beitrag von eddiwars »

Ich möchte gern berichten:
Mitten in der Fahrt nur Vollgas keine Möglichkeit, Gas zu reduzieren.
Nach Hause, kannst ja auch mit Vollgas.
Fehler war schon gedanklich klar - Kerbstift raus - richtig.
Kerbstift wieder rein - Gasgriff probiert - gegen Vollgas verkantet sich der Schieberstift.
Genau untersucht, Mein Ergebnis: der Bowdenzug ist falsch eingestellt. Wenn Schieber schon ganz oben, kann man immer noch weiter aufdrehen.
Dann zieht der Kerbstift an der Schieberstange und die kleine Bohrung reißt auf, hier bei mir nur einseitig, aber dann hält ja der Kerbstift nicht mehr.
Was lerne ich? Bowdenzug so einstellen, daß der Drehgriff bei Vollgas nicht mehr weiter drehen und Zug über den Kerbstift auf die Schieberstange bei oberem Anschlag der Schieberplatte geben kann.
Wie das genau zu machen ist, werde ich morgen probieren, hab erst mal den Ersatzvergaser montiert.
Seht Ihr oder einige von Euch das auch so? Oder schlußfolgere ich falsch?
fragt sich Eddi aus B.S.
Sparky

Re: Fehlerursache Vergaser -noch eine

Beitrag von Sparky »

Hallo eddiwars,
das sehe ich ganz genau so.
Wenn es im Prinzip zwei Anschläge gibt, gegen die man bei Vollgas fahren kann,
dann sollte man sich denjenigen davon aussuchen, wo nichts kaputtgehen kann.
Der andere, empfindliche, ist in dem Moment ja noch noch "außer Betrieb".
Der am Vergaser ist wegen des kleinen Stiftleins im brüchigen Plastik ungeeignet.
Der Anschlag im Drehgriff ist da viel sicherer (>> Bowdenzughülle kürzen...)
Ehrlich gesagt weiß ich aber nicht, welcher Anschlag bei mir "aktiviert" ist,
der im Gas-Drehgriff oder der im TK-Gasschieber.
Seit ich die früheren Beiträge über abgebrochene Schieberstangen gelesen habe,
gebe ich Gas nicht mehr bis zum Anschlag, sondern schaue auf den Drehgriff dabei,
und höre VOR dessen Anschlag auf zu drehen. Allenfalls fahre ich SANFT an diesen Anschlag...
Grüße - Sparky =-O

Nachtrag:
Habe gerade an meiner ruhenden Zweitziege am Drehgriff gedreht (Bowdenzug hinten frei).
Normalerweise sollte man einen aktivierten "guten" Anschlag im Drehgriff daran erkennen können,
dass der relativ direkt und "hart" ist. "Federndes" Verhalten im Anschlag deutet darauf hin,
dass das Bowdenzugseil in dem Moment gespannt wird, weil der Gasschieberanschlag aktiviert ist,
und das sollte nicht sein...
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eddiwars
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Re: Fehlerursache Vergaser -noch eine

Beitrag von eddiwars »

Ja schon mal Danke für die Antwort.
Das "Aufdrehen" kommt ja so automatisch bei der "Sucht" nach Geschwindigkeit, da achtest Du auf diese Kleinigkeiten nicht, erst als mir das heute passierte, mit dem rausgerutschem Stift ( lag noch innerhalb der Abdeckung). Dann habe ich einfach untersucht, warum.
Vollgas gibst Du ja auch schon beim Anfahren, Oder?
Sparky

Re: Fehlerursache Vergaser -noch eine

Beitrag von Sparky »

Hallo eddiwars...
...es ist tatsächlich so:
Seit ich in diesem Forum von gebrochenen Gasschiebern
im Bereich des Kerbstifts gelesen habe und von ihrer Reparatur
(das hatte Bernd vor einiger Zeit mal gepostet - Danke dafür),
drehe ich nicht mehr mit Kraft am Gasdrehgriff.
Sanft bis zum Anschlag, dann etwas zurück, und dann den Griff stabil gefasst.
Rechten Daumen dabei nach links, im Kontakt mit nichtdrehbaren Lenkerteilen...

Habe heute meine "Betriebsziege" daraufhin kontrolliert,
welcher Gas-Anschlag bei ihr aktiviert ist:
Am Anschlag ist der Gas-Bowdenzug noch beweglich, nicht hart gespannt.
Außerdem ist die Gaszug-Bowdenhülle bis aufs Minimum gekürzt,
demnach ist der "gute" Anschlag im Gasdrehgriff aktiviert.
Da hab' ich offenbar einfach nur Glück gehabt...
Grüße - Sparky
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