ich hab schon darauf gewartet das jemand bemerkt, das ich die Achse so in den Schraubstock gespannt habe.
War aber nur für´s Foto.
Hier die Foto´s von der Nabenhülse:
Nabenhülse innen
Nabenhuelse_innen.jpg (16.53 KiB) 1482 mal betrachtet
Nabenhuelse_aussen
Nabenhuelse_aussen.jpg (16.08 KiB) 1482 mal betrachtet
den Stellkonus habe ich auch nochmal fotografiert.
Also es sieht so aus als ob in der mitte der Lauffläche
sich eine Rille gebildet hat (Matte stellen), auch der
Stellkonus sollte eine blanke Lauffläche haben, deiner
sieht Matt aus. Aus Sicherheitsgründen würde ich ihn nicht
mehr verwenden.
micha
Eine matte Lauffläche ist ein Zeichen für gestresstes Material.
Wenn aber keine Lunker, Ausbrüche oder sonstige Fehlstellen vorhanden sind und nur die tragenden Flächen matt sind, würde ich die Teile weiter verwenden.
So laufen die Lagerstellen immer noch ruhig.
Erneuern kann man später bei Bedarf immer noch.
bei der "Fingernagelprobe" konnte ich keine Riefen erkennen.
Angesichts der sonst noch anstehenden auszutauschenden Teile, werde ich die Nabenhülse und den Konus erstmal weiterverwenden.
Die Saxonette wird wahrscheinlich nicht für den täglichen Gebrauch genutzt. Und verkaufen lohnt sich nach der Restauration auch wohl nicht.
Dieter-K hat geschrieben:Hallo noway-man,
diese Achse ist nicht mal mehr als Briefbeschwerer geeignet. Sie rollt immer weg.
Als Ursache für diesen recht häufigen Montagefehler sehe ich die Reparaturanleitung S. 16. Dort steht, dass der Einstellkonus mit 40Nm gegen die M10x1 Mutter gekontert werden soll. Dieser Wert ist natürlich ein Hohn.
Viele "Schrauberkünstler" kommen offenbar auf die Idee, den Stellkonus mit 40Nm gegen die Kugelringe zu schrauben.
Das Lager wird spielfrei eingestellt, dann verkontert. Durchs Kontern kann sich wieder mehr Lagerspiel ergeben, sodass der Einstellvorgang so oft zu wiederholen ist, bis sich die Nabenhülse höchstens mit ganz leichtem Widerstand auf der Achse drehen lässt.
Wie hat man sich "ganz leichten Widerstand" vorzustellen? Zwei Hamster etwa sollten die Nabenhülse als Außenlaufrad benutzen können.
@Sporti,
an die Ursache "zu locker eingestellt" glaube ich nicht. "Zu fest eingestellt" halte ich für die Ursache. Wenn die Laufflächen erstmal richtig zerfressen ist, erst dann ergibt sich zuviel Spiel.
Übrigens bist du uns noch den Namen des Öls schuldig, das in deinem Motor für so horrende Ablagerungen gesorgt hat.
Dieter
Hallo Dieter-K,
wieso findest du das der Wert von 40NM ein Hohn ist? Zu niedrig? Ist es vielleicht sinvoll die Kontermutter mit Schraubensicherung zu versehen? Bin gerade zum ersten Mal dabei meine Antriebswelle wieder zusammen zu bauen. Auch bin ich mir nicht sicher ob nach extra Fett an die Kugelhalter muß, da ja das Getriebeöl bis dahin kommt.
den Wert halte ich für einen Hohn, weil er erstens meines Erachtens unnötig hoch ist. Zweitens: Wer kontert schon mit einem Drehmomentschlüssel?
Fett oder kein Fett: Wir sind zwar im Bereich, der vom Getriebeöl geschmiert wird, aber wie zuverlässig gelangt an das äußere Lager in der Nabenhülse Öl?
Bin mir nicht so sicher, ob und wieviel Öl da tatsächlich hinkommt. Fett schadet nicht am kleinen, äußeren Kugelkranz, meine ich.