Bing Vergaser

Saxonette, Spartamet und andere
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Klaus-W

Bing Vergaser

Beitrag von Klaus-W »

Hallo zusammen
Ich habe Probleme mit zwei Bing-Vergasern.Problem ist die Regulierung des Schwimmerstandes.Irgendwann schließt die Nadel nicht richtig und der Vergaser läuft über.Könnte die Schwimmernadel verschlissen sein? Kann trotz Lupe nichts feststellen.Oder bildet sich durch den Metallring unterm Schwimmer in der Schwimmerkammer ein feiner Grad,so daß er manchmal hängen bleibt?Vielleicht hat einer von Euch, durch Tausch des Schwimmers ,diesen Fehler beheben können oder einen anderen Tipp für mich.
Grüße Klaus.
Dampframme

Re: Bing Vergaser

Beitrag von Dampframme »

Klaus , das gleiche hatte ich auch mal, ich habe die Nadel in einen Akkuschrauber
eingespannt und mit 300er Schmirgel die Spitze wieder Blank gemacht. dann hab ich
den Akkuschrauber mit der Nadelspitze in den Nadelsitz gedrückt und ein paar
Umdrehungen laufen lassen. Bei mir hats funktioniert.
Es kann aber auch an der Membran liegen die für
die abdichtung (Verschließen) hauptsächlich zuständig ist.
Mike

Re: Bing Vergaser

Beitrag von Mike »

Dampframme hat geschrieben:...Es kann aber auch an der Membran liegen die für
die abdichtung (Verschließen) hauptsächlich zuständig ist.
Ja Micha
Aber nur wenn der Chokehebel auf "aus" steht.
Dann drückt der Nippel am Chokehebel (innen im Vergaser) den Alustift der Membran nach oben und verschliesst die Benzinzufuhr.

In Betriebs- oder Chokestellung ist die Mebran geöffnet und der Sprit wird nur duch die Schwimmernadel am hineinlaufen /überlaufen der Schwimmerkammer gehindert.

Ich tippe auf Verkalkung oder Zinkausblühung des Schwimmernadelsitzes, denn die Nadel ist sehr hart und Klaus schreibt ja, das er auch unter der Lupe nichts beschädigt sieht.

Um das zu beheben sollte Deine Dremelmethode auch ohne Anspitzen der Nadel mit Schleifpapier funktionieren.
Nadel herausziehen aus dem Schwimmer (vorher die Einstecktiefe notieren), ab in den Dremel und ohne Wackeln mit geringer Drehzahl senkrecht einmal in den Schwimmernadelsitz rein.
Schleifmarken auf der Nadel oder Schleifstaub/ -pastenreste im Vergaser kann auch zu Undichtigkeiten etc. führen.

Servus
Mike
eneuh

Re: Bing Vergaser

Beitrag von eneuh »

Moin Freunde,

sollten es Kalkablagerungen sein hat sich bei mir das Auskochen mit einer sauren Essiglösung bewährt. (Surig Essig Essenz)
Der Tip kommt von einem Petromax Kollegen. :wink:
Die Vergaserprobleme sind da ähnlich.
Zum Schwimmer bzw. dessen Nadel und Nadelsitz ist ja schon alles gesagt worden. :smile:
Klaus-W

Re: Bing Vergaser

Beitrag von Klaus-W »

Hallo Leute,vielen dank für die Tipps.Es hat bei zwei Vergasern funktioniert,obwohl ich bei Einem es noch übertrieben habe und einmal mit dem Hammer drauf gehauen habe.Ich frage mich allerdings,ob der Bing-Vergaser-Schwimmer immer hundert prozentig dichtet.Schließlich ist mir damals,bei meinem ersten Möff(ohne Benzinhahn)nachts zweimal der Tank leer gelaufen.Da habe ich viel mehr Vertrauen beim TK-Vergaser.Einfach die bessere Mechanik.In den meisten Fällen liegt es nicht an der Schwimmernadel,denn die ist wesentlich härter als der Sitz.Wenn diese Methode nicht fuktioniert,bleibt nur ein neues Unterteil.Beim TK kauft man einen neuen Schwimmernadelsatz(kostet original 20 Euronen und nachgemacht
derer 10)und es klappt wieder.
Gruß Klaus
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