Hallo Zusammen,
wie macht es sich bemerkbar, wenn der Akku langsam leer wird?
Wofür ist der 6V Anschluß gedacht?
Akkufragen
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Mike
Re: Akkufragen
Du drückst wieder und wieder auf den Starterknopf,kmfrank hat geschrieben:Hallo Zusammen,
wie macht es sich bemerkbar, wenn der Akku langsam leer wird?
...
aber der Motor will einfach nicht starten
und wird langsam immer langsamer und langsamer...
Was genau wolltest Du hören?
Wie man merkt ob der Akku hinüber ist?
1. Wenn er voll geladen den Motor nicht oder nur selten startet Spannung > voller (intakter) Akku hat mind. größer 12,4 Volt (mehr ist besser)
2. Wenn er eine Woche nach dem Laden unter 12,4 Volt hat ist er auch hinüber
Schönen Gruß
Mike
Zuletzt geändert von Mike am Donnerstag 1. September 2011, 23:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Dieter-K
Re: Akkufragen
Hallo kmfrank,
als ich am Anfang meiner Saxonettezeit eine E-Start Spartamet fuhr, gab's bei ziemlich leerem Akku so ein Schnattergeräusch.
Das dürfte (?) das Anlassrelais gewesen sein.
Dieter
als ich am Anfang meiner Saxonettezeit eine E-Start Spartamet fuhr, gab's bei ziemlich leerem Akku so ein Schnattergeräusch.
Das dürfte (?) das Anlassrelais gewesen sein.
Dieter
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kmfrank
Re: Akkufragen
Hallo Zsammen,
danke für eure Hinweise.
Entnehme aus eure Äußerungen das es kein spezielles verhalten gibt.
Wie lange darf, soll man den Akku laden? Kann ich weiterhin mit dem Serienladegerät laden?
Habe mir einen neuen von Akkushark gekauft. Das sind ja NiMH-Akkus die Serienmäßigen sind glaube ich NC Akkus.
danke für eure Hinweise.
Entnehme aus eure Äußerungen das es kein spezielles verhalten gibt.
Wie lange darf, soll man den Akku laden? Kann ich weiterhin mit dem Serienladegerät laden?
Habe mir einen neuen von Akkushark gekauft. Das sind ja NiMH-Akkus die Serienmäßigen sind glaube ich NC Akkus.
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michawest
Re: Akkufragen
Hallo,
Du kannst das Serienladegerät verwenden, dies ist jedoch für die Lebensdauer der Akkus ncht von Vorteil. Weder bei dem Original NC oder nachgekauften NiMh. Die Akkus werden damit meistens überladen. Es handelt sich dabei ja lediglich um ein Netzteil das 130mA liefert. Ein gutes Ladegerät sollte mindestens Delta-U Erkennung, oder bei NiMh besser Temperaturabschaltung besitzen.
Ich selbst benutze ein Imax-B6 Ladegerät und habe an dem Akku zum Laden einen Zweipoligen Tamiya-Stecker angelötet. Das Standlichtkabel habe ich abgeklemmt, zieht den Akku zu schnell Leer. Vor dem Laden entlade ich den Akku immer per Ladegerät.
Auch ist es sinnvoll einen neuen Akku zu formieren, d.h. 3-7 mal Entladen/Laden.
Wen es der 2000mA Akku von Akkushark ist, würde der Ladevorgang mit dem Serienladegerät bei komplett entladenen Akku, mit eingerechnetem Verlustfaktor von 1,2 -1,4 ca. 21,5-24,5h dauern. Wen der Akku Warm wird sollte er jedoch abgeklemmt werden, da dann das Ladeende erreicht ist. Dies kann aber, wie gesagt nur mit einem vernünftigen Ladegerät sicher bestimmt werden.
Gruß
Michael
Du kannst das Serienladegerät verwenden, dies ist jedoch für die Lebensdauer der Akkus ncht von Vorteil. Weder bei dem Original NC oder nachgekauften NiMh. Die Akkus werden damit meistens überladen. Es handelt sich dabei ja lediglich um ein Netzteil das 130mA liefert. Ein gutes Ladegerät sollte mindestens Delta-U Erkennung, oder bei NiMh besser Temperaturabschaltung besitzen.
Ich selbst benutze ein Imax-B6 Ladegerät und habe an dem Akku zum Laden einen Zweipoligen Tamiya-Stecker angelötet. Das Standlichtkabel habe ich abgeklemmt, zieht den Akku zu schnell Leer. Vor dem Laden entlade ich den Akku immer per Ladegerät.
Auch ist es sinnvoll einen neuen Akku zu formieren, d.h. 3-7 mal Entladen/Laden.
Wen es der 2000mA Akku von Akkushark ist, würde der Ladevorgang mit dem Serienladegerät bei komplett entladenen Akku, mit eingerechnetem Verlustfaktor von 1,2 -1,4 ca. 21,5-24,5h dauern. Wen der Akku Warm wird sollte er jedoch abgeklemmt werden, da dann das Ladeende erreicht ist. Dies kann aber, wie gesagt nur mit einem vernünftigen Ladegerät sicher bestimmt werden.
Gruß
Michael
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Mike
Re: Akkufragen
Hallo Michaels und Interessierte
Da das Thema Akku, laden, Pflege etc. doch immer wieder hochkommt und uns in der Saxonette noch Jahre beschäftigen wird,
habe ich hier mal meine lange Modellflugerfahrung mit Nickel-Cadmium- (NiCd-) Akkus zusammengefasst, denn solch ein Akku steckt bei den E-Start-Modellen im schwarzen Kästchen.
Dies gilt auch für die moderneren Nickel-Metall-Hydrid- (NiMH-) Akkus, bei denen ist nur der Memory-Effekt und die Selbstentladung geringer.
Ladegeräte und Saxonettenakku
Das Serienladegerät liefert bis zu 130mA
In der zuvor angeführten Rechnung mit 1,2 -1,4 Verlustfaktor beim Laden ist noch nicht berücksichtigt, das die Ladespannung des Serienladers nahezu gegen Null geht, wenn der Akku voll wird bzw. ist.
Die Ladekurve ist keine Lineare, sondern eine fallende log. Kurve mit Abflachung des Ladestroms, je höher die Spannung des Akkus wird.
Die Wärmeentwicklung eines gesunden Akkus hält sich mit dem Serienlader daher in Grenzen, da der Strom zum Ladeende hin sehr gering wird.
Auch das Vergessen des Akkus am Ladegerät für Tage / Wochen wird diesen nicht "kochen", wohl aber in seiner Kapazität schädigen.(s.u.)
Ich würde bei wirklich leerem 2000mAh Akku gut zwei Tage Ladezeit mit dem Serienlader ansetzen.
Wirklich leer ist der aber erst bei 9V (neuer Akku! > Beim alten Akku kann auch eine defekte Zelle Minus 1,24Volt bedeuten)
Ist die Spannung des Akkus vor Ladebeginn höher ist auch die benötigte Ladezeit entsprechend geringer.
Ein Digital-Multimeter für wenige Euro leistet hier gute Dienste.
Bei 14,40 Volt ist der Akku voll, jede einzelne der 10 Zellen hat dann ca. 1,44 Volt
( Anmerkung: In der Annahme, daß die unbelastete Spannung des Serienladers genau 14,4Volt entspricht.
Das unbelastete Messen der Ausgangsspannung des Serienladers wird höhere Werte zeigen, die von einer Restwelligkeit der Gleichspannung kommen, also " no panic" bei höheren Messwerten.)
Zum sog. Delta-Peak - Ab dem erhöht sich die Spannung der Zellen beim Laden nicht mehr, sondern ist sogar rückläufig und die Zellen werden warm, Aber...!
Dieser Delta-Peak-Effekt tritt nur bei Computer-Ladegeräten auf, die mit "mächtig Bumms" laden, also den Ladestrom konstant hoch halten.
Theoretisches Beispiel für unseren Saxo-Pack:
5,5 Ampere Ladestrom, die Spannung wird während des Ladevorganges kontinuierlich erhöht.
Nach 25 Minuten ist der leere Akku voll und etwa 75°C heiss (Nicht erfunden - im Modellsport ist das so und für den Akku auch nicht schädlich)
Das Ladegerät muss hier erkennen, das der Peak erreicht ist und augenblicklich abschalten, da die Gesamtspannung des Akkus dann wieder rückläufig ist.
Jedes bisschen weitere Ladung wäre kontraproduktiv und würde sofort im Akku in Wärme umgesetzt, das ist dann richtig heiss, man verbrennt sich förmlich die Finger.
Theoretisches Beispiel deshalb, weil die Steckkontakte und dünnen Litzen unseres Saxonetten-Akkus einen so hohen (Übergangs-)Widerstand haben,
das diese beschriebenen Computerlader "freiwillig" es bei maximal 1,3 Ampere Ladestrom belassen.
Zurück zum Laden mit dem Serienlader:
Den vermeintlich vollen Akku abstecken und unbelastet messen:
Ist die Spannung (wesentlich) kleiner 14,4 Volt > Akku weiterladen.
14 Volt ist auch OK wenn es eilt, aber man hat dann nicht die volle Kapazität in den Akku eingeladen und verfügbar.
Diese Ladeschlussspannung ist nur eine ladetechnisch /physikalische Größe, d.h. nicht erwarten das der Akku diese Spannung länger hält.
Das was der Akku an Spannung hält ist die Haltespannung (Bei NiCd 1,24V je Zelle, bei NiMh oft darüber)
Nach Tagen sollte dieser volle Akku ca. 12,7 Volt gehalten haben, dann ist er fit und voll. (1,27 Volt je Zelle, mindestens aber 12,4V, entspricht 1,24 Volt je Zelle)
Nach Wochen zeigt dann auch der Innenwiderstand der Zellen messbare Wirkung und lässt die Spannung immer weiter sinken.
Das ist normal und kein Fehler.
Noch einige Worte zu häufig gemachten Fehlern:
Überwintern bzw. Ruhen tun unsere Akkus am liebsten entladen, also 9V / 0,9V je Zelle.
Das kann man nur mit einem Computerlader mit ensprechendem Entladeprogramm sicher erreichen.
Jeder tut seinem Akku zur Vermeidung von Frostschäden etwas Gutes, wenn er bei längerer Nichtbenutzung aus der Saxonette genommen wird.
Nicht vor der Überwinterung noch einmal volladen!
Was weder NiCd noch NiMH-Akkus mögen ist das Voll- bzw. Nachladen ohne genutzt zu werden (oft auch Erhaltungsladung genannt).
Das was bei Mopedbatterien (Blei und Blei-Gel Batterien) und Lithium-Ionen Akkus zurecht propagiert wird, führt bei diesen Akkutypen zur vermehrten Kristallbildung im Elektrolyten,
der schlimmstenfalls die Dichtung im Akku zerstört und den Elektrolyten als weissliche Kristalle am Pluspol austreten lässt.
Modellflug Profis bewahren (naja bewahrten - heutzutage zählt jedes Gramm und da nimmt man LiPo und kein NiCd mehr) Akkus im Kühlschrank.
Sie mögen es kalt, aber auf keinen Fall Frost!
Am besten die Saxonettenakkus einmal im Frühjar laden (...und dann bei Bedarf)
Sie nach jeder Ausfahrt an die Steckdose zu hängen tut dem Akku nicht gut sondern bedeutet Kapazitätsverlust.
Schönen Gruß
Mike
Da das Thema Akku, laden, Pflege etc. doch immer wieder hochkommt und uns in der Saxonette noch Jahre beschäftigen wird,
habe ich hier mal meine lange Modellflugerfahrung mit Nickel-Cadmium- (NiCd-) Akkus zusammengefasst, denn solch ein Akku steckt bei den E-Start-Modellen im schwarzen Kästchen.
Dies gilt auch für die moderneren Nickel-Metall-Hydrid- (NiMH-) Akkus, bei denen ist nur der Memory-Effekt und die Selbstentladung geringer.
Ladegeräte und Saxonettenakku
Das Serienladegerät liefert bis zu 130mA
In der zuvor angeführten Rechnung mit 1,2 -1,4 Verlustfaktor beim Laden ist noch nicht berücksichtigt, das die Ladespannung des Serienladers nahezu gegen Null geht, wenn der Akku voll wird bzw. ist.
Die Ladekurve ist keine Lineare, sondern eine fallende log. Kurve mit Abflachung des Ladestroms, je höher die Spannung des Akkus wird.
Die Wärmeentwicklung eines gesunden Akkus hält sich mit dem Serienlader daher in Grenzen, da der Strom zum Ladeende hin sehr gering wird.
Auch das Vergessen des Akkus am Ladegerät für Tage / Wochen wird diesen nicht "kochen", wohl aber in seiner Kapazität schädigen.(s.u.)
Ich würde bei wirklich leerem 2000mAh Akku gut zwei Tage Ladezeit mit dem Serienlader ansetzen.
Wirklich leer ist der aber erst bei 9V (neuer Akku! > Beim alten Akku kann auch eine defekte Zelle Minus 1,24Volt bedeuten)
Ist die Spannung des Akkus vor Ladebeginn höher ist auch die benötigte Ladezeit entsprechend geringer.
Ein Digital-Multimeter für wenige Euro leistet hier gute Dienste.
Bei 14,40 Volt ist der Akku voll, jede einzelne der 10 Zellen hat dann ca. 1,44 Volt
( Anmerkung: In der Annahme, daß die unbelastete Spannung des Serienladers genau 14,4Volt entspricht.
Das unbelastete Messen der Ausgangsspannung des Serienladers wird höhere Werte zeigen, die von einer Restwelligkeit der Gleichspannung kommen, also " no panic" bei höheren Messwerten.)
Zum sog. Delta-Peak - Ab dem erhöht sich die Spannung der Zellen beim Laden nicht mehr, sondern ist sogar rückläufig und die Zellen werden warm, Aber...!
Dieser Delta-Peak-Effekt tritt nur bei Computer-Ladegeräten auf, die mit "mächtig Bumms" laden, also den Ladestrom konstant hoch halten.
Theoretisches Beispiel für unseren Saxo-Pack:
5,5 Ampere Ladestrom, die Spannung wird während des Ladevorganges kontinuierlich erhöht.
Nach 25 Minuten ist der leere Akku voll und etwa 75°C heiss (Nicht erfunden - im Modellsport ist das so und für den Akku auch nicht schädlich)
Das Ladegerät muss hier erkennen, das der Peak erreicht ist und augenblicklich abschalten, da die Gesamtspannung des Akkus dann wieder rückläufig ist.
Jedes bisschen weitere Ladung wäre kontraproduktiv und würde sofort im Akku in Wärme umgesetzt, das ist dann richtig heiss, man verbrennt sich förmlich die Finger.
Theoretisches Beispiel deshalb, weil die Steckkontakte und dünnen Litzen unseres Saxonetten-Akkus einen so hohen (Übergangs-)Widerstand haben,
das diese beschriebenen Computerlader "freiwillig" es bei maximal 1,3 Ampere Ladestrom belassen.
Zurück zum Laden mit dem Serienlader:
Den vermeintlich vollen Akku abstecken und unbelastet messen:
Ist die Spannung (wesentlich) kleiner 14,4 Volt > Akku weiterladen.
14 Volt ist auch OK wenn es eilt, aber man hat dann nicht die volle Kapazität in den Akku eingeladen und verfügbar.
Diese Ladeschlussspannung ist nur eine ladetechnisch /physikalische Größe, d.h. nicht erwarten das der Akku diese Spannung länger hält.
Das was der Akku an Spannung hält ist die Haltespannung (Bei NiCd 1,24V je Zelle, bei NiMh oft darüber)
Nach Tagen sollte dieser volle Akku ca. 12,7 Volt gehalten haben, dann ist er fit und voll. (1,27 Volt je Zelle, mindestens aber 12,4V, entspricht 1,24 Volt je Zelle)
Nach Wochen zeigt dann auch der Innenwiderstand der Zellen messbare Wirkung und lässt die Spannung immer weiter sinken.
Das ist normal und kein Fehler.
Noch einige Worte zu häufig gemachten Fehlern:
Überwintern bzw. Ruhen tun unsere Akkus am liebsten entladen, also 9V / 0,9V je Zelle.
Das kann man nur mit einem Computerlader mit ensprechendem Entladeprogramm sicher erreichen.
Jeder tut seinem Akku zur Vermeidung von Frostschäden etwas Gutes, wenn er bei längerer Nichtbenutzung aus der Saxonette genommen wird.
Nicht vor der Überwinterung noch einmal volladen!
Was weder NiCd noch NiMH-Akkus mögen ist das Voll- bzw. Nachladen ohne genutzt zu werden (oft auch Erhaltungsladung genannt).
Das was bei Mopedbatterien (Blei und Blei-Gel Batterien) und Lithium-Ionen Akkus zurecht propagiert wird, führt bei diesen Akkutypen zur vermehrten Kristallbildung im Elektrolyten,
der schlimmstenfalls die Dichtung im Akku zerstört und den Elektrolyten als weissliche Kristalle am Pluspol austreten lässt.
Modellflug Profis bewahren (naja bewahrten - heutzutage zählt jedes Gramm und da nimmt man LiPo und kein NiCd mehr) Akkus im Kühlschrank.
Sie mögen es kalt, aber auf keinen Fall Frost!
Am besten die Saxonettenakkus einmal im Frühjar laden (...und dann bei Bedarf)
Sie nach jeder Ausfahrt an die Steckdose zu hängen tut dem Akku nicht gut sondern bedeutet Kapazitätsverlust.
Schönen Gruß
Mike
-
Lufti
Re: Akkufragen
Wer das noch vertiefen möchte:
http://www.gpbatteries.com.hk/html/pdf/NiCd.pdf
http://www.gpbatteries.com.hk/html/pdf/ ... hnical.pdf
Leider nur in Englisch.
Und Vorsicht! Das gilt nur für gute Akkus, die auch schnell ladefähig sind.
http://www.gpbatteries.com.hk/html/pdf/NiCd.pdf
http://www.gpbatteries.com.hk/html/pdf/ ... hnical.pdf
Leider nur in Englisch.
Und Vorsicht! Das gilt nur für gute Akkus, die auch schnell ladefähig sind.