nachdem ich gestern den Motor von meiner Classic getauscht habe, konnte ich mich nun heute endlich einmal um den "Testmotor" kümmern.
An der Classic läuft jetzt erstmal ein 499'er mit den Komponenten des Dattelner Fressermotors. Das Gehäusevorderteil ist nun ein 499'er, das Hinterteil das meines 399'ers. Kurbelwelle und alle anderen Komponeten sind die des Fressermotors, auch der Kolben. Im 499'er "B" läuft nun der "C" Kolben mit Kleeblatt. Gestern Abend 'ne kleine Probefahrt gemacht... fühlt sich gut an.
Der 299'er NL, der eigentlich nur ein paar Meilen laufen sollte, wurde nun heute mit einem Kilometerstand von ca. 1600 km zerlegt.
Die Kupplung vom Timo sieht sehr gut aus. Gefühlt hat sie immer noch mehr Belag als eine neue Originalkupplung. Das Ding bleibt also drin.


Der Buckelkolben vom DiDi hatte auf dem Kolbenboden eine anständige Schicht Ölkohle. Ich vermute einmal, dass das auch mit dem zum Schluß hohen Ölverbrauch zusammen hängt.
Der Motor hat zum Schluß einen guten Schluck Getriebeöl mit verbrannt; ich mußte immer gut ein halbes Schnapspinnchen / 100 km nachfüllen. Leistungsverlust konnte ich nicht feststellen.
So sah der Buckel nach dem Zerlegen aus.

Ihhh Bah...

Andere Seite

Nachdem ich alles gereinigt hatte, bekam der Kolben einen neuen Ring, neue Simmeringe rein, die Lager unter der Nabenhülse bekamen neues Fett.
Alles zusammengebaut, angelassen, kam beim ersten Zug. So tuckerte er ein paar Minuten in unserer Waschküche.
Dann nach einer Abkühlphase bekam er direkt Vollgas. Läuft. Kompression am Betriebswarmen Motor 7,5 bar.
So, das war's zu meinem heutigen Sonntag Nachmittag Programm.