Also, mir ist doch das blöde Blech vom Auspuffe egal, und zwar das, in dem der O-Ring sitzt.
Da nehme ich erstmal den O-Ring raus und fahre mit der 10000-Umdrehungen-Drahbürste rein.
Anschließend sitzt der O-Ring schonmal besser.
Wenn der Vogel dann immer noch zu stramm auf den gesäuberten Stuzten geht, dann wird der Rundschleifkopf in den Dremel gespannt und die Nut im Auspuff vertieft. Dann sitzt der O-Ring schonmal noch besser.
Wenn der Vogel dann immer noch zu stramm auf den Stutzen geht, dann wird der O-Ring zart und bestimmt mit seiner Außenseite am Schmirgelkopf des Dremels entlang geführt. Das ganze einmal rundum. Jetzt reden wir nicht mehr von "passen", weil sich die Frage nicht mehr stellt.
Zur Montage selber: O-Ring in die Nut. dick Kupferpaste und anschließend Curil-T auf den Stutzen und den O-Ring. Die beiden Hilfsstoffe sind Dicht- Kühl- und Gleitmittel zugleich.
Dann den Auspuff ansetzen und bis zum Anschlag der Halteplatte an den Gewindestutzen des Motorblocks drücken. Festschrauben mit 10Nm.
Ein weiterer Kniff: Den Auspuff nur abmontieren, wenn man ihn entsorgen will. Also nach Jahren. Vorher fass' ich die Schrauben nicht an, weil die Gewinde empfindlich sind.
Viel Erfolg - Dieter
Probleme bei Auspuffmontage
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Dampframme
Re: Probleme bei Auspuffmontage
damit kannste einer Schildkröte den Ars.. abwischen. Alles richtig sauber machen....dann past auch alles.
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eneuh
Re: Probleme bei Auspuffmontage
Dieter hat schon recht, der Auspuff wird überhaupt nicht angepackt. Der fliegt irgendwann mal in die Tonne .... nach mehreren Jahren.
Ich selber habe erst 2x einen Auspuff demontiert und wieder angebaut. Einmal war die Dichtung we-eh-ce-ha, also 'ne neue rein. Mit Kupferpaste und groben Werkzeugen kein Problem.
Anderes mal saß an kneuh's Hercules ein runder Pott.
Ansonsten ist bei mir ein Auspuff eher, naja, er ist nunmal irgendwie da und müffelt auch.... ansonsten eher zu ignorieren. Wenn er da ist ist's gut, wenn nicht ist laut.
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Jörg
Re: Probleme bei Auspuffmontage
...es kommt immer darauf an ,an welchem Motor der Auspuff sitzt.Wenn ich mal für jemandem eine Saxonette wieder ordentlich zum Laufen gebracht habe ,war in der Regel der Auslaßkanal derart zugekokelt,das der Auspuff in jedem Fall runter mußte.Das sogenannte " Entkohlen " ,wie auch im Handbuch beschrieben ,machen die Saxonettefahrer die Null Ahnung haben sowieso nicht ,da wird dann mal der Auspuff gewechselt ,ohne den Kanal dahinter zu reinigen .Ich habe schon einen Kanal gesehen ,da hätte vielleicht max. eine Kugelschreibermine durchgepaßt ...
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skymann1
Re: Probleme bei Auspuffmontage
Hallo,
so er ist jetzt drauf und dicht, mit einer Dichtung von Georg!
Zwinge und mittig auf den Topf in Höhe Stutzen gedrückt, ich denk mal irgend was stimmte nicht mit den mitgelieferten Dichtungen, mit der von Georg war´s kein Problem.
Dampframme, meine Schildkröte (auch schon über 50 Jahre alt) würde sich bedanken wenn ich mit 800er Papier an ihr rummachen würde, mit entsprechendem Druck sieht der Stutzen dann so aus, das sollte sauber genug sein:

Wenn ich Material hätte abtragen wollen hätte ich was anderes genommen, aber wenn der Konstrukteur ihn so dick gemacht hat soll er wohl auch so dick sein, was wenn ich was wegnehme und der nächste Topf "schlabbert" dann?
Ich hab das Teil ja nicht abgeschraubt weil er mir nicht mehr gefiel, ich hab auch anderes zu tun, aber die Leistung wurde halt weniger und er war ja auch einige Jahre drauf und wahrscheinlich entsprechend zu, kam jedenfalls nicht mehr viel hinten raus, kein Vergleich mit dem neuen (was an Druck aus dem Röhrchen rauskommt!
Die Kupferpaste auf dem Dichtring (Foto) hatte sich weggedrückt beim Zusammenbau, der war schon "satt" eingeschmiert.
Ölkohle aus dem Auslaßkanal habe ich auch entfernt, war aber nicht soo wild, vielleicht 1 mm dick (blöd quasi "über Kopf" zu arbeiten aber soll ja nichts nach innen fallen), der Kolbenboden sah gut aus, minimaler Belag.
Sieht Sche... aus mit dem runden, wie geschrieben, wenn mal jemand einen guten "Vierkant" zu verkaufen hat....!
Danke für die Tipps, Gruß Peter
so er ist jetzt drauf und dicht, mit einer Dichtung von Georg!
Zwinge und mittig auf den Topf in Höhe Stutzen gedrückt, ich denk mal irgend was stimmte nicht mit den mitgelieferten Dichtungen, mit der von Georg war´s kein Problem.
Dampframme, meine Schildkröte (auch schon über 50 Jahre alt) würde sich bedanken wenn ich mit 800er Papier an ihr rummachen würde, mit entsprechendem Druck sieht der Stutzen dann so aus, das sollte sauber genug sein:
Wenn ich Material hätte abtragen wollen hätte ich was anderes genommen, aber wenn der Konstrukteur ihn so dick gemacht hat soll er wohl auch so dick sein, was wenn ich was wegnehme und der nächste Topf "schlabbert" dann?
Ich hab das Teil ja nicht abgeschraubt weil er mir nicht mehr gefiel, ich hab auch anderes zu tun, aber die Leistung wurde halt weniger und er war ja auch einige Jahre drauf und wahrscheinlich entsprechend zu, kam jedenfalls nicht mehr viel hinten raus, kein Vergleich mit dem neuen (was an Druck aus dem Röhrchen rauskommt!
Die Kupferpaste auf dem Dichtring (Foto) hatte sich weggedrückt beim Zusammenbau, der war schon "satt" eingeschmiert.
Ölkohle aus dem Auslaßkanal habe ich auch entfernt, war aber nicht soo wild, vielleicht 1 mm dick (blöd quasi "über Kopf" zu arbeiten aber soll ja nichts nach innen fallen), der Kolbenboden sah gut aus, minimaler Belag.
Sieht Sche... aus mit dem runden, wie geschrieben, wenn mal jemand einen guten "Vierkant" zu verkaufen hat....!
Danke für die Tipps, Gruß Peter