BIG BROTHER - was sagst Du ?

Saxonette, Spartamet und andere
HiMo
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Re: BIG BROTHER - was sagst Du ?

Beitrag von HiMo »

Dieter-K hat geschrieben:
Kolbenfresser hat geschrieben:Hallo

Evtl. hat nur ein findiger Geschäftsmann herausgefunden das man so etwas Kuplungsbelag sparen kann.

Jörg
Vielleicht hat auch jemand festgestellt, dass die Kupplungsbelagplatten im Maß 100mm geliefert wurden. Die Backe ist aber 55mm lang. Duch den schrägen Anschnitt erhält man zwei Beläge aus 100mm langen Platten.

Alles in allem von mir ein eindeutiges "Ich weiß es nicht!"

Dieter
Moin zusammen ,
. . . genau wie oben beschrieben wäre für mich die erste brauchbare Erklärung warum die Ecke fehlt.
Denn an dieser Stelle hat es überhaupt keinen Einfluß auf die Funktion der Kupplung.
aber . . . .
mfg Hans Günter
>>> Bleibt alle vorsichtig und Gesund ! <<< :wink:
hotte

Re: BIG BROTHER - was sagst Du ?

Beitrag von hotte »

moin,
schaut mal Timos Kupplungen an, so verwende ich meine auch. Diese rupfen nicht, sondern Kuppeln weich ein. Ich habe noch nichts negatives von Timos Kupplungen gehört, kann eigentlich nur eine Sparmaßnahme des Herstellers, oder der Reinigungseffekt sein was die Schräge ausmacht.
TomL
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Re: BIG BROTHER - was sagst Du ?

Beitrag von TomL »

Hallo zusammen

tja, also meine anfängliche Theorie vom Einlagern des Abriebs in die Kupplungsglocke muss ich wohl stark revidieren. In Folge der Drehrichtung wird der höchstens aus der Glocke heraus befördert.

Aber irgend einen Grund für die Anschrägung muss es geben. Das es dabei wirklich nur darum ging, Belagmaterial zu sparen kann ich nicht so recht glauben. So wertvoll ist das Material doch eigentlich nicht. Habe leider keinen Motor für solche Experimente zur Verfügung, aber man könnte z. B. mal die Beläge einer Kupplung versuchsweise in die andere Richtung anschrägen, das hätte einen gegenteiligen Effekt und man könnte sehen was dann passiert.

Meine vor kurzem ein Foto einer Original- Kupplung der ersten Serien gesehen zu haben und die hatten diese Anschrägung nicht. Also könnte die Änderung an den Belägen vielleicht auch auf einen häufiger aufgetretenen (Kupplungs-?) Defekt bei den frühen Modellen aus dem letzten Drittel der 80er Jahre zurückzuführen sein. Damals war man bei Sachs ja noch um eine stetige Verbesserung der Qualität und Zuverlässigkeit bemüht. Vielleicht war damals das 2-Takt-Öl so schlecht, das auch die Kupplung massiv von Ölkohlebildung betroffen war und sich festsetzte. Oder sich größere Klumpen bildeten, ins Kurbelgehäuse gerieten und dort Schaden verursachten. Damals kamen gerade die ersten, hochgelobten Synthetik- Öle auf den Markt, die aber für einen Standard- Motor eher ungeeignet waren. Trotzdem wurden sie häufig genutzt, da die Werbung "Otto Normalverbraucher" versprach, seinem Maschinchen damit nur Gutes zu tun. Theorien und noch mehr Theorien.

Bin mal gespannt, ob da mal jemand eine 100%ige Lösung findet, aber Sorgen machen, wenn man mit nicht- angeschrägten Backen herumfährt braucht man sich bestimmt nicht.

Viele Grüße
TomL
lutzmann

Re: BIG BROTHER - was sagst Du ?

Beitrag von lutzmann »

Hallo, ich habe mit 0,7 mm Kevlarband beschichtet und die Kupplung hat mit geraden Aufkleber ebenso ihre Funktion verrichte, ohne Rupfen oder sonstigen Hackern.
Beim nachsehen später war in der Mitte ein geringe Abnutzungsfläche zu erkennen. *THUMBS UP*
Die Forum Mitglieder, die schon Profi im neu Belegen sind, haben schon sehr viele Kupplungen früher mit grauen Bremsbelag nur gerade angefertigt. Vielleicht später mit Spitze.
Sollte das einkuppeln an der Spitze des Belages beginnen, dann ist aber in zentel sek. die gesamte Andruckfläche, durch das Spreitzen infolge der Fliehkräfte, mit der Glocke verbunden.
An den Enden des Kevlarbandes war auch keine erhöhte Abnutzung zu erkennen.
Peter
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