ich verzweifel gerade etwas.
Da mein Motor doch immer recht viel öl verbrennt bin ich davon ausgegangen, dass der WDR zwischen Motor und Getriebe undicht ist. Unabhängig davon, dass er optisch noch recht OK aussieht verstehe ich aber nicht wie man ihn wechseln kann.
So sieht das ganze aktuell aus. Der Kupplungskorb ist mit einem Imbusbolzen biis ins hintere Stück durchgeschraubt. Wenn ich die Schraube löse kann ich zwar den Korb abnehmen, komme aber auch nicht an den Ring dran. Vom Prinzip erwarte ich, dass ich das Zahnrad demontieren muss - nur wie
Mist!
Hab gerade freudestrahlend den Motor mit neuen Wellendichtingen, neuer Zündung und neuem Vergaser zusammengeschraubt. Soweit alles prima. Erste fahrt gemacht, Kerzenbild OK, Zieht richtig gut an (auf ca. 25-26km/h). Dann war der Plan die Saxonette abzustellen. Dafür muss sie allerdings rückwärts geschoben werden - und dooferweise dreht dabei dann der Motor mit......
Meine Vermutung ist, dass die Kupplung nicht sauber trennt. Gibt es dafür einen Grund? Eigentlich war alles leichtgängig und sorgsam montiert.
Was mich jedoch wundert ist, dass sich das Hinterrad im Leerlauf nicht dreht. Da sspricht doch eigentlich gegen die Kupplung...hmmm. Ob ich das Getriebe falsch zusammengebaut habe?
Gefühlt muss ich den ganzen Motor bewegen. Der Widerstand ist enorm. Ich gucke mir das heute Abend nochmal genauer an. Auf jeden Fall ging das vor dem Tausch der WDR deutlich(!) leichter
Ist tatsächlich "nur" das Getriebe was ich mitdrehe. Kann es wirklich alleine durch die neuen WDR sein, dass ein rückwärtsschieben so schwergängig ist?
Bei mir steht die saxonette aktuell auf Fliesen im Wintergarten. Wenn ich die Saxonette nach hinten schiebe und nicht nach unten drücke schiebe ich das Rad statt über den Boden ohne dass es sich dreht
Ist es einn 3-Stufengetriebe.?
Beim Zusammenbauen kann sich das Gehäuse etwas verzogen haben, sodaß das Zahnradseitenspiel zu eng wurde.
Ich hatte das auch, nach dem genauen Einstellen war nach dem Zusammenbau der Motor nicht mehr in der Lage, die Kupplungsglocke zu drehen, obwohl sich die Zahnräder im offenen Motor leicht drehen ließen..
Die Nabenhülse muß sich von Hand mit etwas Kraft rückwärts drehen lassen wenn die Gehäusehälften verschraubt sind. Zahnradspiel kontrollieren evtl. mit dünneren Scheiben etwas mehr Spiel gönnen.
Einmal half sogar ein leicht los und wieder festschrauben.
Sporti-Film dazu ist in Vorbereitung.
Sporti
Sporti hat geschrieben:Ist es einn 3-Stufengetriebe.?
Die Nabenhülse muß sich von Hand mit etwas Kraft rückwärts drehen lassen wenn die Gehäusehälften verschraubt sind. Zahnradspiel kontrollieren evtl. mit dünneren Scheiben etwas mehr Spiel gönnen.
das ging. wobei etwas kraft halt relativ ist.
ich werde denke ich demnächst mal ein paar km fahren und gucken ob sich das gibt. sonst muss der motor halt wieder auf (ungern)