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Re: Saxonette Vorderrradbremse
Verfasst: Sonntag 25. Dezember 2016, 18:22
von Ruth
Stimmt,Jörg
92 Baujahr.
So lang ist die andere Gabel auch.
Die kaputte Gabel ist Original
Sollte ich eine andere reinmachen?
Re: Saxonette Vorderrradbremse
Verfasst: Sonntag 25. Dezember 2016, 19:11
von Stefan
Re: Saxonette Vorderrradbremse
Verfasst: Sonntag 25. Dezember 2016, 19:15
von HiMo
Re: Saxonette Vorderrradbremse
Verfasst: Sonntag 25. Dezember 2016, 19:27
von Ruth
ja genau, himo
und so eine grüne classic habe ich auch.
Re: Saxonette Vorderrradbremse
Verfasst: Sonntag 25. Dezember 2016, 19:50
von TomL
Hallo,
die 70mm Trommelbremse, die bei einigen Saxonetten- Modellen im Vorderrad verwendet wurde ist tatsächlich eine altbewährte Fahrradbremse, die sich schon in den 50er Jahren wegen ihrer Zuverlässigkeit bewährt hat. Diese gekapselte Trommelbremse hat eben den Vorteil der Unempfindlichkeit gegenüber Nässe und Schmutz.
Dass sich allein durch das Abbremsen bei einer "angerosteten" Vorderradbremse die Gabel knickt habe ich noch nie gehört und halte es für ein Gerücht. Das passiert meiner Meinung nach frühestens dann, wenn das Fahrzeug schon vorher "gegen die Wand" gefahren wurde. Normalerweise blockiert bei einer Vollbremsung erstmal das Vorderrad.
:klugscheiss:Und noch zur Info: "MTB" ist die Abkürzung für Mountainbike. So etwas gab es nicht wirklich als Saxonette. Aber es gab ein "ATB", ein sogenanntes "All Terrain Bike". Das war Mitte der 90´er ein richtig stabiles und modernes Allround- Fahrrad von Hercules mit gefederter Vorderradgabel und einer Weinmann- Cantilever- Felgenbremse, dem man dann einen Saxonettenantrieb verpasst hat.
Ich weiß dass allerdings auch nur, weil ich genau mit diesem Modell seit rund 3 Jahren und über 10000 pannenfreien Kilometern fröhlich unterwegs bin...
Viele Grüße, frohes Fest und ´nen "guten Rutsch"
TomL
Re: Saxonette Vorderrradbremse
Verfasst: Sonntag 25. Dezember 2016, 19:58
von Sporti
Dass sich allein durch das Abbremsen bei einer "angerosteten" Vorderradbremse die Gabel knickt habe ich noch nie gehört und halte es für ein Gerücht. Das passiert meiner Meinung nach frühestens dann, wenn das Fahrzeug schon vorher "gegen die Wand" gefahren wurde. Normalerweise blockiert bei einer Vollbremsung erstmal das Vorderrad.
Nein, kein Gerücht, mir auch schon passiert.
Die federnden Gabeln einer Herkules verbiegen sich beim plötzlichen blockieren relativ leicht.
Und die Bremsleistung der trommelbremse genügt auch nicht mehr den heutigen Anforderungen.
Selbst die Cantilever Bremsen sind doppelt so gut, V-Brakes noch viel mehr.
Sporti
Re: Saxonette Vorderrradbremse
Verfasst: Sonntag 25. Dezember 2016, 20:00
von Ruth
Kann ich dir zeigen,TomL
der Knick fängt auf höhe der Halterung an.
Re: Saxonette Vorderrradbremse
Verfasst: Sonntag 25. Dezember 2016, 20:03
von HiMo
TomL hat geschrieben:Hallo,
die 70mm Trommelbremse, die bei einigen Saxonetten- Modellen im Vorderrad verwendet wurde ist tatsächlich eine altbewährte Fahrradbremse, die sich schon in den 50er Jahren wegen ihrer Zuverlässigkeit bewährt hat. Diese gekapselte Trommelbremse hat eben den Vorteil der Unempfindlichkeit gegenüber Nässe und Schmutz.
Dass sich allein durch das Abbremsen bei einer "angerosteten" Vorderradbremse die Gabel knickt habe ich noch nie gehört und halte es für ein Gerücht. Das passiert meiner Meinung nach frühestens dann, wenn das Fahrzeug schon vorher "gegen die Wand" gefahren wurde. Normalerweise blockiert bei einer Vollbremsung erstmal das Vorderrad.
:klugscheiss:Und noch zur Info: "MTB" ist die Abkürzung für Mountainbike. So etwas gab es nicht wirklich als Saxonette. Aber es gab ein "ATB", ein sogenanntes "All Terrain Bike". Das war Mitte der 90´er ein richtig stabiles und modernes Allround- Fahrrad von Hercules mit gefederter Vorderradgabel und einer Weinmann- Cantilever- Felgenbremse, dem man dann einen Saxonettenantrieb verpasst hat.
Ich weiß dass allerdings auch nur, weil ich genau mit diesem Modell seit rund 3 Jahren und über 10000 pannenfreien Kilometern fröhlich unterwegs bin... 
Viele Grüße, frohes Fest und ´nen "guten Rutsch"
TomL

ON - Puls 200 > steigend !
. . . . das mußte ja so kommen das Tom-L die ganzen wahren Geschehnisse in Frage stellt.
Hier im Forum ist es leider schon mehrfach vorgekommen das eine Gabel " eingeknickt " ist durch
blockieren der Bremse.
Oder war's der BREMSMADER ????
Wenn ich einen Wunsch frei hätte , ich wüßte schon sofort was .

OFF
Hier ein Bild :

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Re: Saxonette Vorderrradbremse
Verfasst: Sonntag 25. Dezember 2016, 20:41
von Timo
Hallo TomL.
?? Aber es gab ein "ATB", ein sogenanntes "All Terrain Bike". Das war Mitte der 90´er ein richtig stabiles und modernes Allround- Fahrrad von Hercules mit gefederter Vorderradgabel und einer Weinmann- Cantilever- Felgenbremse, dem man dann einen Saxonettenantrieb verpasst hat.
In meiner ABE steht dort unter Ausführungen !!
D MTB- Fahrrad
E Damenfahrrad ( Tourenrahmen )
F und G Einrohrrahmen
Und Mein MTB hat auch original KEINE FEDERGABL. Aber bei Sachs war ja leider ALLES möglich
Timo
Re: Saxonette Vorderrradbremse
Verfasst: Sonntag 25. Dezember 2016, 21:38
von TomL
Hallo,
ihr habt vielleicht recht, dass in der Betriebserlaubnis "MTB" steht. Ein MTB ist das aber nicht, bestenfalls ein Vorläufer dessen. Ganz oben drüber bei der Betriebserlaubnis steht dann meistens auch "Zweitschrift", aber sogenannte Mountainbikes gab es damals eben noch nicht. Geht bei der Saxonette auch nicht, denn beim MTB ist auch das Heck gefedert. Und beworben wurde es damals jedenfalls als "ATB". Im ABE- Nachdruck heißt es dann moderner MTB.
Das Problem mit der "eingeknickten" Gabel kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen. Dann hätte das ja bei hunderttausend genau so gebauter Fahrräder mit gleicher Bremse auch passieren müssen.
Naja, vielleicht auch mal weiter in den Papieren lesen: zulässiges Gesamtgewicht 130Kg. Wer das dann regelmäßig deutlich überschreitet sollte sich nicht über verbogene Gabeln wundern. Da reicht schon ein tiefes Schlagloch. Ist und bleibt eben ein Drahtesel.
Viele Grüße
TomL