Selbstklebekupplung

Saxonette, Spartamet und andere
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Klaus-W

Selbstklebekupplung

Beitrag von Klaus-W »

Hallo Leute
Im März vorigen Jahres Habe ich meine Kupplung selbst belegt und wartete schon ungeduldig auf den diesjährigen März.Da nehme ich meinen Motor immer auseinander um ihn durch zu checken.Nun,da mein Motor immer etwas Getriebeöl säuft hatte ich Mittwoch Öl nachgefüllt und das Dilemma begann.Ich konnte noch kurz fahren,dann war`s aus.Lief noch im Stand aber zu schwach `nen Hering vom Teller zu ziehen.Mist,dachte ich,Simmerring zum Getriebe wieder `rausgeflogen(399er Motor)obwohl ich voriges Jahr bereits in die Halbschalen des Gehäuses mit einem Stahlnagel leichte Krater geschlagen hatte.Motor vorsichtig geöffnet und siehe da,Simmerring saß korrekt.Hmmmm.Nun,guckst du weiter.Kurbelwelle raus,Kupplungsglocke ab und was seh`ich da:selbst nach ca 6000Km
Siehe Bild 1
Kein Verschleiß.Toll,nach so vielen Kilometern mit einer selbst geklebten Kupplung. :mcgreen:
Das böse Erwachen kam dann,als ich die Kuppl. um 180° gedreht hatte und in Augenschein nahm.
Siehe Bild 2
Ihr könnt euch vorstellen,daß ich ziemlich verdutzt geschaut habe. =-O Wieso nur eine Seite?Wahrscheinlich habe ich etwas geschludert.Habe nicht das JB Weld zum Backen genommen sonder Das,was 24 Std. aushärten muss.Die schlechte Leistung lässt sich wohl damit erklären,dass einzelne Partikel im Kurbelgehäuse herum turnten.
Bild 1
Bild 1
Bild 2
Bild 2
Ich habe leider etwas Zeit gebraucht,bis ich die Bilder einstelle konnte.Mit Picolodia ging`s nicht mehr und mein Kamera geht nur runter bis 1 MP.Aber ich nhatte ja noch mein Handy,das konnte VGA.
Grüße Klaus
nicht mehr Mitglied

Re: Selbstklebekupplung

Beitrag von nicht mehr Mitglied »

Hi Klaus ,

Danke für das EHRLICHE STATEMENT

Habe ich richtig verstanden , der eine Belag wurde im Motor ausgehustet !!!!
Ich habe mit dem RUSSEN - KLEBER 1 Satz beklebt und ausgebacken , aber noch keine Fahrleistung mit dem Motor.
Auch spezielle Beläge habe ich mir geordert.
Also ist es doch nicht so einfach mit dem Kupplung belegen.
Hier ist doch schon gößte Sorgfalt notwendig.

Wie Du nehme ich auch meine Motoren jährlich einmal auseinander.Kleinteile wie die
beiden S-Ringe werden IMMER ersetzt.

Also schade das es Dich erwischt hat aber Du wirst es schon hinkriegen. *THUMBS UP*

mfg Bernd
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tnt-dennis
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Re: Selbstklebekupplung

Beitrag von tnt-dennis »

Hi Klaus,
was war denn jetzt in Deinem Kurbelgehäuse? Partikel oder Brocken?
Meinst Du dass sich der gesamte Belag gelöst hat oder ist Die Abnutzung einseitig?
Sind denn beide Seiten Deiner Kupplung gleichmäßig leichtgängig? Eventuell die Reibbänder einseitig rostig?

Gruß
Dennis
nicht mehr Mitglied

KUPPLUNGSFEDER

Beitrag von nicht mehr Mitglied »

Hallo Klaus ,

Hatte noch vergessen :
Bei Montage / Demontage habe ich an den Kupplungsfedern auch schon unterschiede
in der ZUGKRAFT festgestellt.

Wenn die Feder ausgehärtet / verglüht kann es vorkommen das die Kupplungsbacken
nicht frühzeitig oder gleichmässig öffnen.
Der Motor RUCKELT dann beim anfahren.
Da die neue Feder als Ersatzteil ( 1,90 € ) bei Brucker zu haben ist , habe ich
einige bestellt und werde bei Revision diese vorsorglich mit austauschen.
Die Reibbändern waren meisten noch sehr gut erhalten.

Solltest Du evtl. bevor der Motor zugemacht wird auch überlegen.

mfg Bernd
Klaus-W

Re: Selbstklebekupplung

Beitrag von Klaus-W »

tnt-dennis hat geschrieben:Hi Klaus,
was war denn jetzt in Deinem Kurbelgehäuse? Partikel oder Brocken?
Meinst Du dass sich der gesamte Belag gelöst hat oder ist Die Abnutzung einseitig?
Sind denn beide Seiten Deiner Kupplung gleichmäßig leichtgängig? Eventuell die Reibbänder einseitig rostig?

Gruß
Dennis
Hallo Dennis
1.es waren Knübbelchen und einzelne Stücke des Belags.
2.der Belag ist nicht einseitig abgenutzt,sondern komplett weg.
Dank Deines Tipps habe ich mal die Backen untersucht und festgestellt,daß die abgenutzte Backe schwergängig ist und nicht richtig zurück federt.
Ich nehme an,das ist auch die Ursache.Damals habe ich,um mir das mühsälige Einhängen der Feder zu ersparen,diese nicht gereinigt.Werde ich aber nun nachholen,vor der nächsten Klebung.
Gruß Klaus
Klaus-W

Re: Selbstklebekupplung

Beitrag von Klaus-W »

Hallo Bernd
Danke für Deinen Rat.Ich denke bei mir war die Ursache Verschmutzung.Um mir die mühsame Arbeit des Federeinhängens zu ersparen,habe ich damals nur den neuen Belag aufgeklebt.Nun, ich habe Sie auseinander genommen,wobei ich die Feder durchdremeln musste,denn die Ösen waren verschwunden.Vermutlich durch den unterschiedlichen Hub der Backen(mit und ohne Belag)gab es wahrscheinlich bei jedem Auslenken einen geringen Vortrieb,so daß die Ösen in die Backe gerutscht sind.Mein Kupplung war dermaßen verschmutzt,daß die Backen klemmten,teilweise (jedenfalls die Blanke)nicht ganz zurück gingen.Trotzdem werde ich sie wieder neu belegen,selbsverständlich nach gründlicher Reinigung.Habe den Kupplungsbelag bei Schweighofer bestellt.Werde zum Testen ein Stück auf Metall kleben und nach Aushärtung das Objekt mal ein paar Tage in 2-Takt Gemisch legen.Mal sehen,was passiert.
Gruß Klaus
Jörg

Re: Selbstklebekupplung

Beitrag von Jörg »

...wenn die Ösen nicht mehr zu sehen sind ,einfach ein bischen Öl in die Feder links und rechts geben ,dann die Feder mit einer Zange greifen und ziehen/ die Feder drehen , bis die Ösen auftauchen ...
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