TK-Vergaser
Verfasst: Dienstag 5. Juli 2011, 10:45
Hallo Freunde,
bekanntermassen läuft ein serienmäßig bedüster TK-Vergaser zu fett.
Nun gibt es 2 Herangehensweisen, um diesen Mißstand zu beheben:
1. Man sorgt auf die eine oder andere Weise für mehr Luft, so daß sich das gewünschte Mischungsverhältnis einstellt und der Motor nicht mehr 4-taktet.
Die Möglichkeiten hierzu wurden an anderen Stellen schon hinlänglich beschrieben.
2. Für die Freunde unmodifizierter Luftfilterkästen- und Deckel gibt es noch eine weitere Option. Man magert über einen Wechsel der Hauptdüse die Benzizufuhr zum Düsenstock ab, bis das gewünschte Mischungsverhältnis erreicht ist.
Die Seriendüse ist bekanntermaßen eine 48er.
Ich habe mir von Henk eine Reihe Düsen machen lassen: 38, 40, 42, 44 und 46.
Diese habe ich so lange getauscht (mit ausgiebiger Probefahrt nach jeweiligem Wechsel), bis sich das gewünschte Ergebnis eingestellt hat.
Vorab ist zu erwähnen, das der Handstartdeckel unten im Bereich der Zündspule zur Kühlung derselben 3 Löcher mit 8,5 mm Durchmesser hat. Ansonsten sind sowohl der Motor steuerzeitenmäßig, als auch der Komplette Luftfilterkasten im Originalzustand.
(Ich weiß, eher etwas für die Fans des Nachbarforums)
Der TK läuft im Bereich des unteren Drittels Gasschieberöffnung konstuktionsbedingt etwas fetter, als darüber.
Das harmonischste Gesamtergebnis ergab sich für mich mit der 44er Düse.
Sehr guter Drehmomentverlauf mit entsprechender Gasannahme bei minimalem Rest-4-takten bei voller Gasschieberöffnung und bester Höchstgeschwindigkeit.
Bei Verwendung der 42er Düse ist bei voller Gasschieberöffnung kein 4-takten mehr vorhanden. Der Drehmomentverlauf ist merklich schlechter und in der Höchstgeschwindigkeit fehlen 2 KM/H. Bei einem Drittel Gasschieberöffnung ist noch ein Hauch Rest-4-takten zu spüren.
Zu guter Letzt noch die 40er Düse. Hiermit ist der Motor nur noch unter Zurhilfenahme des Chokes zu betreiben. Auch in heissem Zustand ist die Gasannahme nur bis zu einem Drittel Gasschieberöffnung gewährleistet. Darüber stirbt der Motor ob des zu mageren Gemisches ab.
Nachdem ich es in Sachen 2-Takter ausdüsen bis dato eher mit größeren Einzelhubräumen zu tun hatte, fand ich erstaunlich, wie sensibel unser Motörchen auf 2 Nummern Unterschied in der Düsengröße reagiert. Bei Einzelhubräumen über 80 ccm ist es üblich die Düsen in 5er Schritten zu wechseln, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Matthias
bekanntermassen läuft ein serienmäßig bedüster TK-Vergaser zu fett.
Nun gibt es 2 Herangehensweisen, um diesen Mißstand zu beheben:
1. Man sorgt auf die eine oder andere Weise für mehr Luft, so daß sich das gewünschte Mischungsverhältnis einstellt und der Motor nicht mehr 4-taktet.
Die Möglichkeiten hierzu wurden an anderen Stellen schon hinlänglich beschrieben.
2. Für die Freunde unmodifizierter Luftfilterkästen- und Deckel gibt es noch eine weitere Option. Man magert über einen Wechsel der Hauptdüse die Benzizufuhr zum Düsenstock ab, bis das gewünschte Mischungsverhältnis erreicht ist.
Die Seriendüse ist bekanntermaßen eine 48er.
Ich habe mir von Henk eine Reihe Düsen machen lassen: 38, 40, 42, 44 und 46.
Diese habe ich so lange getauscht (mit ausgiebiger Probefahrt nach jeweiligem Wechsel), bis sich das gewünschte Ergebnis eingestellt hat.
Vorab ist zu erwähnen, das der Handstartdeckel unten im Bereich der Zündspule zur Kühlung derselben 3 Löcher mit 8,5 mm Durchmesser hat. Ansonsten sind sowohl der Motor steuerzeitenmäßig, als auch der Komplette Luftfilterkasten im Originalzustand.
(Ich weiß, eher etwas für die Fans des Nachbarforums)
Der TK läuft im Bereich des unteren Drittels Gasschieberöffnung konstuktionsbedingt etwas fetter, als darüber.
Das harmonischste Gesamtergebnis ergab sich für mich mit der 44er Düse.
Sehr guter Drehmomentverlauf mit entsprechender Gasannahme bei minimalem Rest-4-takten bei voller Gasschieberöffnung und bester Höchstgeschwindigkeit.
Bei Verwendung der 42er Düse ist bei voller Gasschieberöffnung kein 4-takten mehr vorhanden. Der Drehmomentverlauf ist merklich schlechter und in der Höchstgeschwindigkeit fehlen 2 KM/H. Bei einem Drittel Gasschieberöffnung ist noch ein Hauch Rest-4-takten zu spüren.
Zu guter Letzt noch die 40er Düse. Hiermit ist der Motor nur noch unter Zurhilfenahme des Chokes zu betreiben. Auch in heissem Zustand ist die Gasannahme nur bis zu einem Drittel Gasschieberöffnung gewährleistet. Darüber stirbt der Motor ob des zu mageren Gemisches ab.
Nachdem ich es in Sachen 2-Takter ausdüsen bis dato eher mit größeren Einzelhubräumen zu tun hatte, fand ich erstaunlich, wie sensibel unser Motörchen auf 2 Nummern Unterschied in der Düsengröße reagiert. Bei Einzelhubräumen über 80 ccm ist es üblich die Düsen in 5er Schritten zu wechseln, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Matthias