Seite 1 von 2

Starten mit E-Starter

Verfasst: Montag 14. Januar 2013, 13:39
von Sachso
Das Anlasserritzel greift nur zögerlich in die Verzahnung zum Antrieb des Motors ein.Der Anlasser dreht leer durch. Das war schon mal erheblich besser mit dem Start mit E-Starter . Per Hand nimmt der Motor nach dem 1. oder 2. Zug den Dienst auf.Was könnte ich bei meinen wiederholten Demontagen zum "do it your self learning " übersehen haben ?
VG Sachso

Re: Starten mit E-Starter

Verfasst: Montag 14. Januar 2013, 14:22
von didiwagener
Strom,Spannung,Kapazität oder so.... ?

Gruß Dietmar

Re: Starten mit E-Starter

Verfasst: Montag 14. Januar 2013, 15:20
von Sachso
Ne Dietmar , das Ritzel schiebt sich nicht in die Verzahnung des Polrades , es dreht leer durch. Der Akku wurde vom Vorbesitzer vor dem Verkauf der Saxo an mich im Sept. 2012 neu gekauft . Den Akku habe ich bei Nichtgebrauch an einem Ladeerhaltungsgerät angeschlossen.Ich werde demnächst , wenn die Kälte hier Norddeutschland nachlässt , die Mechanik der Federscheibe/Hakenscheibe überprüfen. Mich hat lediglich das plötzliche Auftreten stutzig gemacht.
VG Sachso

Re: Starten mit E-Starter

Verfasst: Montag 14. Januar 2013, 16:27
von didiwagener
Ich hab da schon "Pferde kotzen gesehen". Da kann durchaus eine Zelle von dem Block kaputt sein. Kannst Du das ausschließen?
Mal Spannung unter Last gemessen? Wenn gut dann gut. Dann sich auf die Mechanik stürzen - wenn nicht mehr so kalt :smile:

Gruß Dietmar

Re: Starten mit E-Starter

Verfasst: Montag 14. Januar 2013, 17:16
von Sachso
Nein Dietmar , das kann ich nicht ausschließen , ich habe nicht einmal ein Messgerät um das zu prüfen. Das ist aber ein guter Hinweis , wenn mir Elektrotechnik auch immer fremd geblieben ist :wink:
VG Sachso

Re: Starten mit E-Starter

Verfasst: Montag 14. Januar 2013, 18:39
von didiwagener
Batterietest ohne Meßeisen: Man nehme einen Lastwiderstand - z.B. eine handelsübliche Autolampe - und lasse mittels Batterie ein Lichtlein scheinen. Alle erforderlichen Werte lassen sich mit der Formel P=U*I ermitteln.Anhand der dann noch zu berechnenden und der tatsächlichen Brenndauer kann man dann schon so über´n Daumen und pro Forma eine Aussage über die Güte der Batterie treffen.
Heureka.

Gruß Dietmar

Re: Starten mit E-Starter

Verfasst: Dienstag 15. Januar 2013, 00:44
von Dieter-K
Hallo Didi,

kannst du das mal an einem Beispiel verdeutlichen? Es dürfte besonders interessieren, wann ein Akku noch o.k. ist und wann reif für die Tonne.

Grüße -Dieter

Re: Starten mit E-Starter

Verfasst: Dienstag 15. Januar 2013, 09:53
von tnt-dennis
Autobatterien werden zum Testen mit einer Last von 100A ein paar Sekunden geschaltet.
Wenn sie dabei stark unter 12V Spannung absinken, ist das nicht gut.

Außerdem heißt es in der Anleitung des Testers:
Sollte beim entkoppeln der Last die Spannung schnell wieder über 12V springen, ist die Batterie kaputt.
Sollte die Spannung langsam wieder über 12V krabbeln, ist die Batterie entladen.

Im Falle einer Autobirne vom Abblendlicht mit 55W hättest du eine Belastung von 4,5A.
Ich weiß nicht ob die Belastung reicht, aber auch hier sollte hier sollte es sich ähnlich verhalten.

Hier noch ein Bild von einem Lastprüfer fürs Auto.

Bild

Gruß
Dennis

Re: Starten mit E-Starter

Verfasst: Dienstag 15. Januar 2013, 14:46
von didiwagener
Ja Dennis. Ist natürlich schon was gutes das Teil.Da wo es geht kann man dann auch ein Zellentest durchführen
k-P1020137.JPG
Erfährt man dann welche Zelle da nicht mehr so recht mitmacht.
Hat aber nicht Jeder solche Meßgeräte.
Da ich mit 7Ah unterwegs bin hier mal eine Einschätzung dazu : Sagt ja das man der Batterie eine Stunde lang 7 A entnehmen können sollte. Wenn ich die jetzt mit 60 W(Autolampe) belaste geschieht das bei einem Strom von 5A bei 12 V Spannung.
Rein theoretisch sollte ich das nun 84 min lang tun können. Theoretisch. Wenn denn nun der Spannungsfall ,die Temperatur,die Akamelüse der Sonnenstrahlung und die Schwankung der Erdachse berücksichtigt wird , dann werde ich bei einer guten Batterie so ca. eine Brenndauer (bei guter Leuchtkraft) von 70 min haben. Alles weitere ist dann nur noch ein kraftloses Glimmen.
Genau jetzt sollte dann der von Dennis schon angesprochene Effekt der Selbsterholung nach Lastabkopplung einsetzen.
Ohne Meßeisen zu testen durch wieder anschließen der Lampe nach kurzer Erholungszeit der Batterie.Sichtbar durch ein nicht mehr ganz so kräftiges kurzzeitiges Aufleuchten.
Für andere Wattagen und Ah-Stärken gelten dann eben auch andere Zeiten.

Gruß Dietmar

Re: Starten mit E-Starter

Verfasst: Dienstag 15. Januar 2013, 15:15
von Sachso
Also , mein Problem ist , der Anlasser dreht leer durch ohne das Ritzel mit der Verzahnung des Polrades in Eingriff zu bringen.Wie ich ber. schrieb , ist der Akku neuwertig und geladen. Natürlich kann ich nicht ausschließen , dass Zellen defekt sind , was auch plötzlich passieren kann. Ich habe eine 21 Watt Lampe inzwischen 3 Std. angeschlossen ,langsam wird sie dunkler. Ich lade den Akku jetzt mit der Annahme , er ist intakt.
Welche Ursache , neben eines Akku-Defektes gibt es noch , dass das Ritzel nicht in die Polradverzahnung eingreift ?
VG Sachso