Wenn ich bedenke, was ich als Konstrukteur von Elektrischen Steckverbindern für den Automobilbau alles machen muß, damit eine Konstruktion freigegeben wird: FMEA, TDB, SAP, CMTS, DRCHL, KB, CRTS PQVL, SEM, GADSL, IMDS,CAD,FEM, Toleranzrechnung, Projektbesprechungen usw. Was die Abkürzungen alles bedeuten, tut nichts zur Sache, jede bedeutet aber viel Arbeit. Vor 20 Jahren war man als Konstrukteur noch zu 95 % am konstruieren, heute hat man wegen dem vielen Papierkram, die die Konstruktion eigentlich absichern sollen keine Zeit mehr dazu, anständige Konstruktionen abzuliefern . Ganze Abteilungen wurden aufgelöst und deren Arbeiten den Konstrukteuren aufgebürded.
Vielleicht sind es nur noch 10 %, die ich mit konstruieren verbringe.
Wenn ich aber dann einen Stecker baue, der im Tank ist, und nicht benzinfest, würde durch meine Arbeits-Papiere ein eiskalter Wind wehen.
Auch Sachs hatte es geschafft, einen nicht benzinfesten Luftfilter zu bauen, an der roten Farbe erkennbar. Da war einer mit dem Rotstift zu eifrig, und hat ein billigeres Material festgelegt.
Das alles ist wohl im Ausland nicht notwendig.
Und bei uns: "Hauptsache billig"
Ich empfehle mal das Plagiatsmuseum in Solingen zu besuchen :
http://plagiarius.de/d_index.html
Sporti