Instandsetzung - 399er -E-Start Motor
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Saxoschrauber
Instandsetzung - 399er -E-Start Motor
Guten Abend Saxonettenfreunde,
Gestern hatte ich meinen 399er-E-Start Motor generalüberholt.
Soweit alles prima funktioniert, doch was ich feststellen konnte, Kompressionsdruck mit eingebauten Dekoventil mit neuem Dekodruckschlauch kommend von der Membrane nur ca. 7 Atü Druck.
Fazit: Sobald ich das Dekoventil ausbaute, dafür Stöpsel verbaute, Membranenausgang dicht machte hatte ich einen Kompressionsdruck von über 8 Atü.
Ist ein Dekoventil für einen E-Starter Motor unbedingt zwecks Starterleichterung notwendig.
Wer konnte das schon einmal feststellen?
Viele Grüße
Saxoschrauber
Gestern hatte ich meinen 399er-E-Start Motor generalüberholt.
Soweit alles prima funktioniert, doch was ich feststellen konnte, Kompressionsdruck mit eingebauten Dekoventil mit neuem Dekodruckschlauch kommend von der Membrane nur ca. 7 Atü Druck.
Fazit: Sobald ich das Dekoventil ausbaute, dafür Stöpsel verbaute, Membranenausgang dicht machte hatte ich einen Kompressionsdruck von über 8 Atü.
Ist ein Dekoventil für einen E-Starter Motor unbedingt zwecks Starterleichterung notwendig.
Wer konnte das schon einmal feststellen?
Viele Grüße
Saxoschrauber
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Claus
Re: Instandsetzung - 399er -E-Start Motor
Ja,bei dem für die Saxonette vorgesehenen Akku schon.Sonst schafft es der AnlasserSaxoschrauber hat geschrieben:Ist ein Dekoventil für einen E-Starter Motor unbedingt zwecks Starterleichterung notwendig.
nicht,die Kompression zu überwinden um starten zu können.
Wenn Du einen Akku ab ca. 3000- 3500 mAh oder stärker einbaust,klappt´s auch ohne Deko
Gruss Claus
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Dieter-K
Re: Instandsetzung - 399er -E-Start Motor
Hallo Saxoschrauber,
was E-Starter angeht bin ich fast ahnungslos.
Gott sei Dank fahre ich sowas nicht.
Aber ich habe viele Polräder mit abgenutzen Polradverzahnungen gesehen und viele Messungspäne in diversen Starterdeckeln. Alles das verrät mir, dass der Anlasser eine Pfuschkonstruktion für alternde Mädels ist oder für Linkshänder mit Tennisarm.
Das Dekoventil mildert zumindest den Polradverschleiß - einschließlich krummer Zähne.
Ich frage mich immer, welcher Akku wohl eher den Geist aufgibt, wenn man die Saxonette ohne Deko betriebt.
Ist es ein grundsätzlich hochstromfähiger NiCd-Akku mit 2000 mAh,
oder ist es ein - der speicherbaren Strommenge zuliebe - dünn lagenisolierter NiMH-Akku mit 3500 mAh aufwärts?
Schuldigung, sieht jetzt aus wie eine Suggestivfrage.
Es gibt auch hochstromfähige NiMH-Akkus. Habe hier welche stehen, aber nicht für die Saxonette. 3000 mAh von Panasonic. Stückpreis 9 Euro, für die Einzelzelle versteht sich.
Für dieses Statement dürft ihr mich gerne verprügeln. Es ist nur meine Meinung. Vielleicht ist ja heute alles viel besser in der Akkutechnik. Meine Erfahrungen mit E-Start und Akkus sind schon ein paar Jahre alt. Und ich bin im hohen Alter umstellungserschwert und lerne kaum noch dazu. So bin ich immer noch davon überzeugt, dass der ideale Starterakku eine Blei-Gel-Batterie sein sollte.
Aber mein linker Arm funktoniert ja noch prächtig - Dieter
was E-Starter angeht bin ich fast ahnungslos.
Gott sei Dank fahre ich sowas nicht.
Aber ich habe viele Polräder mit abgenutzen Polradverzahnungen gesehen und viele Messungspäne in diversen Starterdeckeln. Alles das verrät mir, dass der Anlasser eine Pfuschkonstruktion für alternde Mädels ist oder für Linkshänder mit Tennisarm.
Das Dekoventil mildert zumindest den Polradverschleiß - einschließlich krummer Zähne.
Ich frage mich immer, welcher Akku wohl eher den Geist aufgibt, wenn man die Saxonette ohne Deko betriebt.
Ist es ein grundsätzlich hochstromfähiger NiCd-Akku mit 2000 mAh,
oder ist es ein - der speicherbaren Strommenge zuliebe - dünn lagenisolierter NiMH-Akku mit 3500 mAh aufwärts?
Schuldigung, sieht jetzt aus wie eine Suggestivfrage.
Es gibt auch hochstromfähige NiMH-Akkus. Habe hier welche stehen, aber nicht für die Saxonette. 3000 mAh von Panasonic. Stückpreis 9 Euro, für die Einzelzelle versteht sich.
Für dieses Statement dürft ihr mich gerne verprügeln. Es ist nur meine Meinung. Vielleicht ist ja heute alles viel besser in der Akkutechnik. Meine Erfahrungen mit E-Start und Akkus sind schon ein paar Jahre alt. Und ich bin im hohen Alter umstellungserschwert und lerne kaum noch dazu. So bin ich immer noch davon überzeugt, dass der ideale Starterakku eine Blei-Gel-Batterie sein sollte.
Aber mein linker Arm funktoniert ja noch prächtig - Dieter
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Kolbenfresser
Re: Instandsetzung - 399er -E-Start Motor
HalloDieter-K hat geschrieben: Ich frage mich immer, welcher Akku wohl eher den Geist aufgibt, wenn man die Saxonette ohne Deko betriebt.
Ist es ein grundsätzlich hochstromfähiger NiCd-Akku mit 2000 mAh,
oder ist es ein - der speicherbaren Strommenge zuliebe - dünn lagenisolierter NiMH-Akku mit 3500 mAh aufwärts?
Ein 1700mAh Cadnica dreht den Anlasser um einiges schneller wie ein 3600mAh Xcell.
Ich selber nehme nur noch Cadnica Akkus, die bekommen bei der 1. Inbetriebnahme 2x das Komplette allive Programm von meinem Ladegerät und dann nur noch 1x im Frühjahr zum Wiederbeleben.
Jörg
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didiwagener
- Beiträge: 1155
- Registriert: Dienstag 4. November 2008, 21:27
- Wohnort: Oberhausen Rhld.
Re: Instandsetzung - 399er -E-Start Motor
Hallo Dieter
Mit den Spänen und dem Verschleiß muß ich Dir ja recht geben.Da ich aber eher die Bequemlichkeit liebe nehme ich dieses in Kauf !Und so ca. alle 4 Jahre mal `n neues Polrad ? Was soll`s ? Auch mit deiner Überzeugung zu einem Bleigelakku liegst Du eher richtig.Aus Platzmangel in dem Akkufach aber leider nicht möglich. Da muß man variieren können.Ich z.b. fahre mit 7Ah NiCd welche im Körbchen auf dem Gepäckträger(schön abgedeckt) untergebracht sind durch die Gegend.NiCd oder aber NiMH, weil da immer welche von meinem E-Rad Verwendung finden. Noch nie nich damit Schwierigkeiten wegen Startunwilligkeit bzw. öfterem Nachladen gehabt.
Na ja. Und Dich Verprügeln für Dein Statement ? Warum sollten wir ? Altersstarrsinn ist doch eine anerkannte Krankheit.
Gruß
Dietmar der überzeugte E-Startfahrer
Mit den Spänen und dem Verschleiß muß ich Dir ja recht geben.Da ich aber eher die Bequemlichkeit liebe nehme ich dieses in Kauf !Und so ca. alle 4 Jahre mal `n neues Polrad ? Was soll`s ? Auch mit deiner Überzeugung zu einem Bleigelakku liegst Du eher richtig.Aus Platzmangel in dem Akkufach aber leider nicht möglich. Da muß man variieren können.Ich z.b. fahre mit 7Ah NiCd welche im Körbchen auf dem Gepäckträger(schön abgedeckt) untergebracht sind durch die Gegend.NiCd oder aber NiMH, weil da immer welche von meinem E-Rad Verwendung finden. Noch nie nich damit Schwierigkeiten wegen Startunwilligkeit bzw. öfterem Nachladen gehabt.
Na ja. Und Dich Verprügeln für Dein Statement ? Warum sollten wir ? Altersstarrsinn ist doch eine anerkannte Krankheit.
Gruß
Dietmar der überzeugte E-Startfahrer
„Es wird geliebt der Verrat,aber nicht der Verräter.“
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Dieter-K
Re: Instandsetzung - 399er -E-Start Motor
1. nette Prügel angekommendidiwagener hat geschrieben: Und Dich Verprügeln für Dein Statement ? Warum sollten wir ? Altersstarrsinn ist doch eine anerkannte Krankheit.![]()
Gruß
Dietmar der überzeugte E-Startfahrer
Re: Instandsetzung - 399er -E-Start Motor
Hallo zusammen,
zunächst mal bedeutet ein Akku mit höherer Kapazität nicht automatisch, das der Akku deshalb eine höhere Leistung abgibt. Theoretisch kann er aber die gleiche Leistung länger abgeben. Der E-Start- Motor zieht bei der Spannung von 12 V einen Strom von 5 A, und es ist ihm völlig egal, ob der aus dem Standard- Akku oder dem doppelt so "starken" NiMH- Akku oder gar aus einer Auto- oder Motorradbatterie kommt.
Bei den älteren PVL- Akkuboxen mit NiCd- Akku (wie eben typisch beim 399er Motor) würde ich von der Verwendung eines NiMH- Akkus abraten. Grund: die nicht vorhandene Ladeelektronik. Einen NC- Akku kann man so wie bei der Saxonette kontinuierlich mit einem kleinen Strom aufladen. Sind die ersten Zellen voll aufgeladen, setzen sie die überschüssige Energie in Wärme um, ohne dabei Schaden zu nehmen. Die restlichen Zellen laden sich weiter auf bis sie voll sind, das verhindert beim NC- Akku sogar den "Memory- Effekt". Beim NiMH- Akku ist das ganz anders: durch Überladen, wie es bei der Saxonette vorkommen kann, werden die Zellen irreversibel geschädigt und verlieren an Kapazität. Man merkt das durch die höhere Kapazität nicht so schnell, aber trotzdem ist es so. Der NiMH- Akku benötigt eine sensible Ladeelektronik, die erkennt, wenn der Akku voll ist, sonst hält er nicht lange. Und die hat die Saxonette nicht, jedenfalls nicht bei den 399er-E-Start-Modellen. NC- Akkus halten in der Saxonette oft 20 Jahre und mehr. Man sollte allerdings nie vergessen, den Hauptschalter an der Akkubox beim Abstellen auszuschalten, sonst wird der Akku tiefentladen, und das verzeihen auch die NC- Akkus nicht.
Habe mal ausgerechnet, dass ein vollgeladener NC- Standardakku (1,2 Ah) Energie für rund 200 E- Starts liefert. Man muss etwa 20 Minuten (mit Motor, versteht sich) fahren, um den Akku mit der Energie für einen Start nachzuladen. Sollte doch ausreichen, oder?
Was die E-Startfunktion ohne Dekoventil betrifft, das funktioniert normalerweise nicht, höchstens bei einem Motor, der ohnehin nicht mehr viel Kompression hat. Dafür bräuchte man nicht nur einen stärkeren Akku mit entsprechender Ladeelektronik, sondern unbedingt auch einen stärkeren E-Starter-Motor. Sowas gibt es natürlich, aber bei Sachs hat man sich das dann damals wohl aus Platz- und vor allem aus Gewichtsgründen zugunsten des Dekoventils gespart - das Leichtmofa darf ja maximal nur 30Kg Leergewicht haben. Deshalb wohl auch die vielen Kunststoffteile. E-Starter- Gehäuse aus Alu- oder Zinkdruckguss oder auch ein Blei- Akku wären einfach zu schwer gewesen. Alles in allem -bis auf die Federscheibe- doch schon eine recht ausgefeilte Konstruktion finde ich.
Viele Grüße
TomL
zunächst mal bedeutet ein Akku mit höherer Kapazität nicht automatisch, das der Akku deshalb eine höhere Leistung abgibt. Theoretisch kann er aber die gleiche Leistung länger abgeben. Der E-Start- Motor zieht bei der Spannung von 12 V einen Strom von 5 A, und es ist ihm völlig egal, ob der aus dem Standard- Akku oder dem doppelt so "starken" NiMH- Akku oder gar aus einer Auto- oder Motorradbatterie kommt.
Bei den älteren PVL- Akkuboxen mit NiCd- Akku (wie eben typisch beim 399er Motor) würde ich von der Verwendung eines NiMH- Akkus abraten. Grund: die nicht vorhandene Ladeelektronik. Einen NC- Akku kann man so wie bei der Saxonette kontinuierlich mit einem kleinen Strom aufladen. Sind die ersten Zellen voll aufgeladen, setzen sie die überschüssige Energie in Wärme um, ohne dabei Schaden zu nehmen. Die restlichen Zellen laden sich weiter auf bis sie voll sind, das verhindert beim NC- Akku sogar den "Memory- Effekt". Beim NiMH- Akku ist das ganz anders: durch Überladen, wie es bei der Saxonette vorkommen kann, werden die Zellen irreversibel geschädigt und verlieren an Kapazität. Man merkt das durch die höhere Kapazität nicht so schnell, aber trotzdem ist es so. Der NiMH- Akku benötigt eine sensible Ladeelektronik, die erkennt, wenn der Akku voll ist, sonst hält er nicht lange. Und die hat die Saxonette nicht, jedenfalls nicht bei den 399er-E-Start-Modellen. NC- Akkus halten in der Saxonette oft 20 Jahre und mehr. Man sollte allerdings nie vergessen, den Hauptschalter an der Akkubox beim Abstellen auszuschalten, sonst wird der Akku tiefentladen, und das verzeihen auch die NC- Akkus nicht.
Habe mal ausgerechnet, dass ein vollgeladener NC- Standardakku (1,2 Ah) Energie für rund 200 E- Starts liefert. Man muss etwa 20 Minuten (mit Motor, versteht sich) fahren, um den Akku mit der Energie für einen Start nachzuladen. Sollte doch ausreichen, oder?
Was die E-Startfunktion ohne Dekoventil betrifft, das funktioniert normalerweise nicht, höchstens bei einem Motor, der ohnehin nicht mehr viel Kompression hat. Dafür bräuchte man nicht nur einen stärkeren Akku mit entsprechender Ladeelektronik, sondern unbedingt auch einen stärkeren E-Starter-Motor. Sowas gibt es natürlich, aber bei Sachs hat man sich das dann damals wohl aus Platz- und vor allem aus Gewichtsgründen zugunsten des Dekoventils gespart - das Leichtmofa darf ja maximal nur 30Kg Leergewicht haben. Deshalb wohl auch die vielen Kunststoffteile. E-Starter- Gehäuse aus Alu- oder Zinkdruckguss oder auch ein Blei- Akku wären einfach zu schwer gewesen. Alles in allem -bis auf die Federscheibe- doch schon eine recht ausgefeilte Konstruktion finde ich.
Viele Grüße
TomL
Re: Instandsetzung - 399er -E-Start Motor
Hallo Tom ,
ON
. . . . wenn Dein Wissen noch mit Bildern zum Verständnis untermalt würde
könnte es auch " JUPP - arbeitet an der Säge im Baumarkt " und " Heinz - der Rentner "
es besser verstehen.
Gerade die UNABGESICHERTE Elektronik ( keinerlei SICHERUNG ) an der Maschine kann durch missverstandenen Tipp
zu fehlerhaften Bastelarbeiten führen und die Elektronik geht in " Rauch " auf.
Vielfach wird hier angenommen 12V , ach was ist das schon !
Rauchende PLATINE hatte wir ja kürzlich.
Stromaufnahme : Hatte in versuchen ermittelt mit Horst ( Bonn ) bis zu 10 Ah wurde Spitzenmäßig dem Akku entzogen.
AKKU : . . vielfach wird hier an den AKKUPACKS nicht erkannt das der AKKU schon TOT ist. Zellenschluß !
Ladegerät : . . . auch werden hier tw. ungeregelte NETZTEILE mit 500maH bis 2000maH als Ladegerät eingesetzt.
Das ganze auch noch ohne zeitliche Überwachung !
. . . das alles ist ein sehr sehr brisantes Thema.
AUS
PS : . . . ich habe alles verstanden !
. . . . wenn Dein Wissen noch mit Bildern zum Verständnis untermalt würde
könnte es auch " JUPP - arbeitet an der Säge im Baumarkt " und " Heinz - der Rentner "
es besser verstehen.
Gerade die UNABGESICHERTE Elektronik ( keinerlei SICHERUNG ) an der Maschine kann durch missverstandenen Tipp
zu fehlerhaften Bastelarbeiten führen und die Elektronik geht in " Rauch " auf.
Vielfach wird hier angenommen 12V , ach was ist das schon !
Rauchende PLATINE hatte wir ja kürzlich.
Stromaufnahme : Hatte in versuchen ermittelt mit Horst ( Bonn ) bis zu 10 Ah wurde Spitzenmäßig dem Akku entzogen.
AKKU : . . vielfach wird hier an den AKKUPACKS nicht erkannt das der AKKU schon TOT ist. Zellenschluß !
Ladegerät : . . . auch werden hier tw. ungeregelte NETZTEILE mit 500maH bis 2000maH als Ladegerät eingesetzt.
Das ganze auch noch ohne zeitliche Überwachung !
. . . das alles ist ein sehr sehr brisantes Thema.
PS : . . . ich habe alles verstanden !
Zuletzt geändert von HiMo am Montag 30. Juni 2014, 19:07, insgesamt 1-mal geändert.
mfg Hans Günter
>>> Bleibt alle vorsichtig und Gesund ! <<<
>>> Bleibt alle vorsichtig und Gesund ! <<<
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Claus
Re: Instandsetzung - 399er -E-Start Motor
Lieber Tom
,
Deine Ausführungen in allen Ehren, aber :
Saxonettenmotor auch um die 7 bar) dreht ein 3500 er Akku den E-Starter
problemlos durch. Aber hier hast Du Recht: ob direkt vom Ladegerät für Autos oder von der Motorradbatterie ist dem E-Motor völlig mumpe--ohne Schaden zu nehmen !
Ich hatte jedenfalls noch nie einen.
Dennoch habe ich mich irgendwann von dem ganzen E-Start-Kram verabschiedet.
Gruss Claus
Deine Ausführungen in allen Ehren, aber :
D a s stimmt definitiv nicht. Einen Motor mit echten 7,2 bar(nagelneu hat einTomL hat geschrieben:Dafür bräuchte man nicht nur einen stärkeren Akku mit entsprechender Ladeelektronik, sondern unbedingt auch einen stärkeren E-Starter-Motor
Saxonettenmotor auch um die 7 bar) dreht ein 3500 er Akku den E-Starter
problemlos durch. Aber hier hast Du Recht: ob direkt vom Ladegerät für Autos oder von der Motorradbatterie ist dem E-Motor völlig mumpe--ohne Schaden zu nehmen !
Ich hatte jedenfalls noch nie einen.
Dennoch habe ich mich irgendwann von dem ganzen E-Start-Kram verabschiedet.
Gruss Claus
Re: Instandsetzung - 399er -E-Start Motor
Hallo,
wollte weder "klugscheissen" noch fragwürdige Basteltipps loswerden, sondern einfach nur klarstellen, das der original verbaute NiCd- Akku in Verbindung mit der primitiven Ladetechnik der 399er E-Start Saxo für dieses Modell die beste Lösung darstellt. Wenn man das ändern will, und sei es eben durch die Verwendung eines anders gebauten Akkus muss man sich auch über alle daraus resultierenden Konsequenzen im Klaren sein.
Richtig, der Anlaufstrom des e-Starters ist sehr hoch. Aber nur für Millisekunden. Das kann der Originalakku aber auch ab und das ist bei jedem Elektromotor so.
Der Akku stellt ja in technischer Hinsicht eine Batterie dar, also ein Zusammenschluss von mehreren Zellen zur Spannungserhöhung. Bei der Saxonette sind das immerhin 10 Zellen. Bei NiMH- Akkus beschränkt man sich bei Profi- Geräten auf wenige Zellen, meistens sind es drei. Zur Stromentnahme werden diese "in Reihe" geschaltet, geladen werden sie aber einzelnd. Und das geschieht mit hohen Stromimpulsen; in den Impulspausen wird die Spannung am Akku gemessen. Ein entsprechend programmierter Prozessor ermittelt aus dem Spannungsverlauf die noch vorhandene Kapazität und erkennt, wann die Zelle voll ist und trennt jede zu ihrer Zeit vom Ladeimpuls.
Die zehn Akkuzellen der Saxonette sind in Reihe geschaltet und werden alle mit dem gleichen Stromfluss geladen. Selbst das ausgefeilteste Ladegerät kann bei einer gleich aufgebauten NiMH Akku- "Batterie", bei der zehn Zellen in Reihe liegen nicht erkennen, wann welche Zelle voll ist. Und da die NiMH- Akkus Überladung nicht abkönnen, gehen sie eben dann auch kaputt. Genau der Grund auch, warum Pedelec- Akkus so oft streiken. Bei der Reihenschaltung reicht schon eine defekte Zelle und der Akku funktioniert nicht mehr richtig. Und bei den NiMH- Zellen ist das nicht reversibel! Eine Alternative wäre, einzelne NiMH- Zellen zu verwenden, auf die Nachladung beim Fahren zu verzichten und die Akkus dann -jede einzelne Zelle- in einem handelsüblichen Ladegerät wieder aufzuladen. Dieser Aufwand scheint mir etwas hoch, das ging früher schon einfacher. Meinen aus neuen NiCd- Zellen zusammengebauten Akku mußte ich jedenfalls noch nie nachladen. Irgendwann ist der natürlich auch kaputt - reicht ja schon eine einzige defekte Zelle.
Wenn der E-Starter nicht mehr funktioniert hat das aber meistens andere Gründe. Aber das ist dann schon fast wieder ein Thema für sich. Bin da aber sehr dran interessiert, da auch E- Start- Liebhaber und wir können das gerne weiter diskutieren... dann aber vielleicht in einem neuen Thread? Gab´s dann allerdings auch schonmal, Knackpunkt hier die Federscheibe.
Erstmal schönen Abend noch, gleich Fussball...
VG Tom
wollte weder "klugscheissen" noch fragwürdige Basteltipps loswerden, sondern einfach nur klarstellen, das der original verbaute NiCd- Akku in Verbindung mit der primitiven Ladetechnik der 399er E-Start Saxo für dieses Modell die beste Lösung darstellt. Wenn man das ändern will, und sei es eben durch die Verwendung eines anders gebauten Akkus muss man sich auch über alle daraus resultierenden Konsequenzen im Klaren sein.
Richtig, der Anlaufstrom des e-Starters ist sehr hoch. Aber nur für Millisekunden. Das kann der Originalakku aber auch ab und das ist bei jedem Elektromotor so.
Der Akku stellt ja in technischer Hinsicht eine Batterie dar, also ein Zusammenschluss von mehreren Zellen zur Spannungserhöhung. Bei der Saxonette sind das immerhin 10 Zellen. Bei NiMH- Akkus beschränkt man sich bei Profi- Geräten auf wenige Zellen, meistens sind es drei. Zur Stromentnahme werden diese "in Reihe" geschaltet, geladen werden sie aber einzelnd. Und das geschieht mit hohen Stromimpulsen; in den Impulspausen wird die Spannung am Akku gemessen. Ein entsprechend programmierter Prozessor ermittelt aus dem Spannungsverlauf die noch vorhandene Kapazität und erkennt, wann die Zelle voll ist und trennt jede zu ihrer Zeit vom Ladeimpuls.
Die zehn Akkuzellen der Saxonette sind in Reihe geschaltet und werden alle mit dem gleichen Stromfluss geladen. Selbst das ausgefeilteste Ladegerät kann bei einer gleich aufgebauten NiMH Akku- "Batterie", bei der zehn Zellen in Reihe liegen nicht erkennen, wann welche Zelle voll ist. Und da die NiMH- Akkus Überladung nicht abkönnen, gehen sie eben dann auch kaputt. Genau der Grund auch, warum Pedelec- Akkus so oft streiken. Bei der Reihenschaltung reicht schon eine defekte Zelle und der Akku funktioniert nicht mehr richtig. Und bei den NiMH- Zellen ist das nicht reversibel! Eine Alternative wäre, einzelne NiMH- Zellen zu verwenden, auf die Nachladung beim Fahren zu verzichten und die Akkus dann -jede einzelne Zelle- in einem handelsüblichen Ladegerät wieder aufzuladen. Dieser Aufwand scheint mir etwas hoch, das ging früher schon einfacher. Meinen aus neuen NiCd- Zellen zusammengebauten Akku mußte ich jedenfalls noch nie nachladen. Irgendwann ist der natürlich auch kaputt - reicht ja schon eine einzige defekte Zelle.
Wenn der E-Starter nicht mehr funktioniert hat das aber meistens andere Gründe. Aber das ist dann schon fast wieder ein Thema für sich. Bin da aber sehr dran interessiert, da auch E- Start- Liebhaber und wir können das gerne weiter diskutieren... dann aber vielleicht in einem neuen Thread? Gab´s dann allerdings auch schonmal, Knackpunkt hier die Federscheibe.
Erstmal schönen Abend noch, gleich Fussball...
VG Tom