Hallo Freunde,
über diese quietschenden Trommelbremsen der alten Saxonetten wurde, wenn ich mich recht
erinnere, schon vor langer Zeit im Nachbarforum geschrieben. Es wurden damals auch
Problemlösungen angeboten, wie einen schräglaufenden Einschnitt in die Bremsbeläge zu sägen, der
außermittig liegen sollte. Damit sollten auftretende Resonanzen verhindert werden.
Die Bremsbeläge der späten 80iger Jahre waren für die Vorderradgabeln der ersten Saxonetten zu bissig
Einige Male hat damals den armen Saxofahrern beim starkem Bremsen das Vorderrad blockiert und die Gabeln
sind einfach abgebrochen. Aua, Aua.
Sachs hat dann weichere Bremsbeläge genommen um solche schrecklichen Unfälle zu vermeiden, dafür war auch die Bremswirkung
der Keksdose erheblich geringer. Beim Stehen über Nacht und geringster Korrosion der Trommel quitschten sie halt.
Einige verzweifelte Saxofahrer hatten dann ihre Bremsbacken
leicht gefettet, mit verheerendem Erfolg. Die Trommel
bremste nun gar nicht mehr.
So wurden dann die Trommeln oft stillgelegt und, wenn machbar, Felgenbremsen installiert. Heute gibts dafür hydraulische
Scheibenbremsen. (Gott sei Dank)
Lange Rede, kurzer Sinn: Sie quitschten damals, sie quitschen noch heute. Wer die Optik seiner "historischen" 80iger Jahre-Saxo
nicht verändern möchte, sollte Ohropax einführen und das historische
Qriginalquitschen ertragen.
Liebe Grüße - Winfried